Monatsarchiv für Januar 2008

 
 

Statistiken für den zweiten Workshop Tag

Nach einem überaus erfolgreichen ersten Tag, wollen wir sehen wie sich der Zweite entwickelt hat. Kurz zu den Statistiken:

  • Eindeutige Besucherzahlen: 122
  • Seitenzugriffe: 395
  • Durschnittliche Besuchszeit: 6:16
  • RSS 2.0 Feed: 2 neue Abos
  • 1 Kommentar (Trackback)

Insgesamt eine recht ordentliche Statistik für den gestrigen Tag. Besonders am Wochenende werden sich sicher noch einige mehr einfinden. Derzeit arbeite ich gerade an einem Newsletter für geschäftliche Kontakte, der in den nächsten Stunden rausgehen soll.

Diskussion über Community Marketing

Mein Beitrag zum Thema „Community Marketing in der Praxis“ wird inzwischen „kontrovers“ auf XING in der Gruppe „Community Management“ diskutiert. Hier einige Zeilen dazu:

Community Marketing ist ein breites Feld welches sich in einem relativ frühen Stadium befindet. Viele Quereinsteiger und „Experten“ versuchen auf den Zug aufzuspringen. Dies hat zur Folge, dass teilweise viel Schabernack getrieben wird. Einige der Aktivitäten sind aus diesem Grund auch vollkommen in die Hose gegangen (Beispiele sollte jeder zu genüge kennen).

Deshalb ist immer zu beachten: Es gibt viele Chancen aber auch viele Risiken die es immer abzuwägen gilt. Nachhaltiges Community Marketing für ein Unternehmen kann wesentlich erfolgreicher sein als die bisherigen Online Marketing Maßnahmen zusammen.

Bei manchen Produkten ist aber der Aufbau einer eigenen oder die Verzahnung in eine andere Community nicht ohne weiteres möglich. In diesen Fällen gibt es aber auch andere Wege die genommen werden können. Die indirekte Ansprache ist durchaus ein interessantes Feld. Schließlich werden keine technischen oder andere Schwachstellen, sondern das eigene Modell für die Werbung genutzt.

Beispiel:

In einem Autoforum werden über verschiedene Automodelle diskutiert. Dort nimmt man natürlich Stellung und spricht mitunter positiv über das Produkt des Auftraggebers (niemals direkt)

Solche Beiträge können einen positiven Effekt auf den Kunden haben. Können liegt immer in der Fähigkeit des Dienstleisters der solch eine Kampagne durchführt. Der Blog beschäftigt sich nicht nur mit den Standardmaßnahmen, sondern mit allen Möglichkeiten des Community und Online Marketings.

Statistiken für den ersten Workshop Tag

Im Endeffekt zählen am Ende nur Zahlen – und diese waren selbst für mich überraschend positiv. Selbst mein Optimismus hat nicht eine so eine Höhe erwartet. Besonders da die meisten Aktivitäten erst in den nächsten Tagen anlaufen werden. Aber kommen wir zu den Zahlen:

  • Eindeutige Besucherzahl: 148
  • Seitenzugriffe: 621
  • Durchschnittliche Besuchszeit: 8:27 Minuten
  • Emailfeeds: 1 Abo
  • RSS 2.0 Feed: 3 Abos
  • Mr. Wong Bookmarks: 3

Der erste Tag ist somit ein voller Erfolg und wird heute Abend auch mit einem Glas Wein “gefeiert”. Was ich heute alles gemacht habe, werde ich in den nächsten Stunden posten.

Communitys manipulieren und dabei Geld verdienen

Dies verspricht das amerikanische Unternehmen Subvert and Profit. Es bietet Usern von Digg, Youtube und Stumbleupon eine interessante Nebeneinkunft an. Jeder angemeldete User (genannt Social User) kann ein bisschen Geld verdienen in dem er Artikel diggt oder Stumbleupons ausführt.

Die Werbekunden sollen aber nicht erkannt werden, deshalb wird die Quelle über einen DeReferer verschleiert und man muss jeweils immer 5-6 Artikel hochpushen. Derzeit können die Betreiber von Digg, Youtube und StumbleUpon nichts dagegen tun, denn die Manipulation ist unmöglich zu erkennen.

Für Werbetreibende kostet ein Digg oder Stumble jeweils 2$, der Social User verdient in diesem Fall 50% – also 1 $. Die Zahlung wird über PayPal ausgeführt und funktioniert auch tatsächlich.

Quelle: www.seo-vault.de
Anmeldung: Subvert and Profit 

 

Workshop: Community Marketing 1.Tag

Der Tag neigt sich langsam dem Ende zu, deshalb erstes Feedback was gemacht wurde.

Technische Änderungen

  • Google Analytics installiert (um ein wirklich genaues Ergebnis zu erhalten)
  • RSS Feeds nun auch per Email abrufbar

Aktivitäten für den ersten Tag

  • Direkte Forenaktivität
  1. Xing.de
  2. community-loesungen.de
  3. boardunity.de
  4. etc.

  • Community Manager über Email oder Nachrichten angesprochen
  • Profile angepasst (mit direkter Verlinkung auf die Webseite): skype, icq, msn usw.
  • Blogs angeschrieben zwecks Verlinkung der Aktion
  • Blog in verschiedene Netzwerke hinzugefügt (Technorati, Mr.Wong, Bloggerei – noch nicht abgeschlossen)
  • Indirekte Ansprache
  1. Neue Internetidentität aufgebaut
  2. Anmeldung dieser in verschiedenen Social Networks und Gruppen (über 50) und erste Post

Diese ersten Aktivitäten bringen den Ball ins Rollen und sollten bis Sonntag erste Früchte tragen. Im Endeffekt kostet es am ersten Tag viel Zeit für Planung und die Anmeldungen der speziellen Accounts für verschiedene Aktivitäten die im Laufe der Kampagne noch bekannt gemacht werden. Was mich wirklich freut ist, dass die ersten Verlinkungen eingeheimst sind und die ersten Beiträge zu der Aktion auf anderen Seiten in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

PS: Noch ein kleines zusätzliches Ziel für die nächsten beiden Wochen: In die Top100 Charts der Mister Wong Seiten zu kommen. Deshalb gleich draufklicken und bei euch in die Bookmarks hinzufügen.

Community Marketing in der Praxis

Der Post gestern zur Planung von Community Marketing war leider doch sehr theoretisch, deshalb setzen wir das jetzt in die Praxis um. Das Produkt heißt „Eikyo Blog“ und soll durch unser gezieltes Community Marketing in den nächsten beiden Wochen einen höheren Zulauf erhalten. (Ein wenig Eigennutz ist ja nicht verboten ;))

  • Welches Produkt wird vermarktet?

Eikyo Blog – Ein Firmenblog mit Informationen rund um Community Building, Marketing, Management und Online Marketing.

  • Welches Ziel habe ich? (Umsatz, Bekanntheitsgrad?)
  1. viele User auf die Seite zu bekommen die interessiert sind an den Artiklen
  2. potentielle Auftraggeber im Bereich Social Networks etc.
  • Wer ist die Zielgruppe?

Forenmoderatoren, Leiter von Communitys, Personen die gerade eine Community aufbauen wollen, Personen aus dem Marketing die mehr wissen wollen, erfahrene Social Network User…

  • In welchen Communitys finde ich die Zielgruppe?

Dies werde ich erst im Laufe der Kampagne preisgeben, denn sonst achten die Forenmoderatoren wesentlich stärker auf die indirekte Werbung (in den nächsten Tagen gebe ich die Seiten aber bekannt, bitte nicht böse sein liebe Seitenbetreiber)

  • Wie schaffe ich das Produkt zur Zielgruppe?

Ich werde einige spezielle Community Marketing Instrumente nutzen um User auf die Seite zu bekommen. Einmal direkte „Werbung“ zu der Aktion „Community Marketing Praxis“, außerdem eine kleine Kooperation (mal schauen ob ich jemanden für so eine Aktion gewinnen kann) und indirekte Ansprache über unterschiedlichste Foren und Netzwerke. Teilweise werde ich auch ins Guerilla Marketing übergehen – aber dazu dann im Laufe der Kampagne mehr.

  • Welche Meilensteine sind notwendig zum Erfolg der Kampagne?

In den letzten 7 Tagen konnte ich fast 300 Personen auf den Blog locken (bei über 1500 Hits). Deshalb setze ich einige kleinere Meilensteine an den Anfang:

  1. 500 Personen innerhalb von 2 Wochen
  2. 1000 Personen innerhalb von 2 Wochen
  3. 5000 Personen innerhalb von 2 Wochen
  4. 10 Kommentare in den News
  5. 50 Kommentare in den News
  6. 100 Kommentare in den News
  7. 1 Firma die einen Auftrag durch diese Aktion an Eikyo vergibt

Start der Kampagne ist der 17.1.2008 und das Ende der 31.1.2008. Ich bin selbst ein wenig gespannt welche Ziele mit der Kampagne erreicht werden können, da ich noch nie “nur” einen Blog vermarktet habe.

Als kleine Randnotiz: Meine IP ist schon von der Zählung ausgeschlossen und meine eigenen Kommentare zählen natürlich nicht.

Der Blog verändert sich

Gestern Nacht habe ich mich dazu entschlossen eine richtige WordPress Version zu installieren. Dank Strato war die Installation zwar sehr schnell erledigt, die Verlinkung der Domain aber ein “Krampf”. Inzwischen rennt alles soweit wie möglich und ich habe das Theme geändert und ein wenig angepasst. Ein paar kleinere Widgets eingebaut und den ersten Poll gestartet. In den nächsten Tagen wird sich sicher noch einiges hier rein optisch ändern.

Community Marketing in Schritten

Erster Schritt: Fragen denen Sie sich stellen sollten!

Sie müssen sich vor jeder Konzeption einige wichtige Frage stellen – ohne deren Antwort Sie überhaupt nicht starten sollten. (Wir gehen davon aus, dass Sie ein Produkt bei Communitys vermarkten wollen und nicht eine Community selbst)

  • Welches Produkt wird vermarktet?
  • Welches Ziel habe ich? (Umsatz, Bekanntheitsgrad?)
  • Wer ist die Zielgruppe?
  • In welchen Communitys finde ich die Zielgruppe?
  • Wie schaffe ich das Produkt zur Zielgruppe?
  • Welche Meilensteine sind notwendig zum Erfolg der Kampagne?

Auch wenn Ihnen als Marketing-Experten einige der Fragen als selbstverständlich vorkommen, sollten Sie sich die Zeit nehmen diese für sich zu beantworten. Es gibt nichts Schlimmeres als Tausende von Euro in eine Kampagne gesteckt zu haben ohne am Schluss messen zu können ob diese erfolgreich war. Besonders beim Community Marketing versagen einige Messinstrumente des Online Marketings, schließlich kann nicht oft ein Link mit speziellem Zähler eingebaut werden.

Viele geben mitten in der Kampagne auf da das Ziel in zu weiter Ferne ist. Deshalb lieber kleine Meilensteine stecken. Dadurch müssen Sie nicht ewig warten bis die ersten Teilerfolge verbucht sind, sondern können bei jedem Meilenstein neue Energie tanken.

Gutes Community Marketing ist langwierig und kostet viel Aufwand. Die positive Wirkung wird sich aber in zusätzlichen Umsatz widerspiegeln.

Was ist überhaupt eine Community?

Diese Frage sollten wir dann doch lieber an den Anfang stellen. Natürlich ist es wie immer ein englisches Wort und bedeutet soviel wie Gemeinschaft. Das Wort selbst stammt (wenn ich mich noch richtig erinnere – der Lateinunterricht liegt schon Jahre her) aus dem lateinischen (communio, communitatis).

Normale Gemeinschaften werden von mehreren Personen aufgrund eines speziellen Themes gegründet. Diese Einheit weist emotionale Bindekräfte und ein Zusammengehörigkeitsgefühl auf. Gemeinschaften werden von Ihren Mitgliedern gegen Außenstehende abgegrenzt, ohne dass dies erkennbar sein müsste wie z.B. ein Freundeskreis. Im Endeffekt ist dadurch jede Schulklasse oder Fußballmannschaft eine Gemeinschaft.

Community Management kann dementsprechend nicht die Erfindung der Web 2.0 Welle sein – auch wenn es viele Personen gibt die dies glauben. Vielmehr ist dieser Job meistens von Vereinsvorsitzenden (in e.V.) oder Gruppenführern ausgeführt worden. Der Anspruch an einen Community Manager ist inzwischen wesentlich höher als vor wenigen Jahren, trotz allem sollten nicht die Grundelemente der Arbeit vergessen werden.

Vom Massen- zum Community Marketing

Der “Verlag für die Deutsche Wirschaft AG” veröffentlichte heute einen kleinen Artikel mit dem Thema “Vom Massen – zum Community Marketing”. Wer jetzt denkt, er erfährt wie Community Marketing funktioniert hat weit gefehlt. Es werden einfach einige Beispiele aufgezählt – darunter Xing und Second Life.

Irgendwie steht doch die Frage im Raum, was eigentlich Community Marketing ist? Wenn es laut dem Artikel schon der Ankerpunkt in der neuen Kundenkommunikation ist, sollte doch geklärt werden wie genau diese funktioniert. Interessant ist auch der Satz: “Im Zukunftsmarketing dreht sich alles um diese Größe (gemeint ist die Größe der Netzwerke)”. Heißt: Nur wer ein großes Netzwerk hat kann erfolgreiches Community Marketing machen?

Dem ist zum Glück nicht so – erfolgreiches Community Marketing fängt mit der richtigen Strategie und Ansprache an. Auch ohne eigenes Social Network kann jedes Unternehmen erfolgreiches Community Marketing betreiben. Zu diesem Anlass werde ich auch mit einem Artikel zu diesem Thema in die nächste Woche starten.