Monatsarchiv für Mai 2008

 
 

Auch Eikyo wandelt sich

Vor einigen Monaten startete ich mit dem Unternehmen als Dienstleister für Community Management – seit dem ist viel passiert. Neben einigen sehr guten Aufträgen die ich bis dato immer mit Erfolg realisieren konnte, gab es auch einiges an Chancen und Möglichkeiten die ungenutzt blieben. Lag wahrscheinlich auch daran, dass man eben nur 24 Stunden am Tag Zeit hat…

Aber eine Chance will ich in diesem Fall nicht verstreichen lassen und werde zukünftig in einer weiteren Nische und Branche tätig sein. Welche definitiv Abseits des bisherigen Werbemarkts befindet. Zukünftig wird Eikyo auch das ein oder andere Produkt für den deutschen Markt lizenzieren. Jedenfalls freue ich mich in den nächsten Wochen die ersten Produkte bekannt zu geben. Um was es sich handelt und welche Branche gemeint ist, erfahrt ihr auch erst in den kommenden Wochen.

Keine Sorge das Blogthema Community Management und Online Marketing bleibt weiterhin das Gleiche, es wird nur zusätzlich einiges zu berichten geben.

Stadtrat 2.0

Irgendwie stellt sich bei mir eine gewisse Politikverdrossenheit ein, was bis dato noch nie vorgekommen ist. Ich kann sogar von mir behaupten, dass ich ein aktiver Wähler bin, der sogar die Wahlprogramme vor dem Wählen durchliest. Aber die letzten Wochen und Monate finde ich einfach nur noch furchtbar – wieso? Weil man einfach das Gefühl hat das nicht passiert. Irgendwie wird jeden Tag über Sinnfreies (Diätenerhöhung) debattiert oder die nächste Statistik veröffentlicht…

Wieso kann man dies nicht einfach ändern? Wieso nicht mehr Transparenz für jeden aufzeigen? Wieso, wieso, wieso? Deshalb ein Vorschlag wie man regional den Bürger ermutigt aktiv zu werden.

Wie wäre es einfach wenn sich ein Dorf oder eine kleine Stadt mal einem Projekt widmet welches als „Du bist der Stadtrat“ bekannt wird. Wie soll das gehen? Jeder Einwohner erhält einen Login für ein Portal welches zukünftig als Stadtrat fungieren soll. Wie als Stadtrat? Im Endeffekt würde der Bürgermeister alles zu einer Abstimmung bringen und damit die Bürger seiner Stadt auch die Möglichkeit zu geben aktiv am politischen Leben mitzuwirken. Zu viel des Guten? Wie wäre es dann damit, jeder Bürger kann auf dieser Plattform aktiv diskutieren und so seiner Meinung auch Gewicht geben. Wichtig hierbei ist aber eine gewisse Offenheit – heißt die Leute müssten auch ihren Namen freigeben um somit ihrer Meinung auch Gewicht zu geben. Außerdem müssten wirklich alle Bürger die Möglichkeit besitzen die nötigen Informationen auch ohne eigenen PC erhalten. Z.B. durch Terminals an bestimmten Punkten innerhalb der Stadt.

Jetzt kommt natürlich gleich von allen Seiten – nein Datenschutz, nein da würde niemand mitmachen, nein usw. Aber soviel kann ich versprechen, die Leute denen wirklich was an der Stadt liegt, ob alt oder jung würden aktiv werden unabhängig von Partei. Dies sollte meiner Meinung nach gefördert werden, denn besonders in den Dörfern und Städten werden meist Stadträte gewählt die einfach in der „richtigen“ Partei sind.

Ich kann verstehen, dass so was eine Utopie ist von dem „mündigen“ und aktiven Bürger, aber ohne einen Versuch wird wohl nie jemand wissen ob so etwas auch in der Politik funktionieren kann. Schließlich klappt es bei Fußballclubs auch – aktuell die Aktion des Fortuna Kölns

Leider habe ich so eine Aktion nirgends gefunden und auch niemanden der daran denkt so etwas Mal in seinem Dorf, Stadt durchzusetzen – deshalb werde ich einfach damit anfangen. Morgen schreibe ich einen Brief an den Bürgermeister aus meiner Heimatstadt. Schauen wir einfach wie er diese Idee findet. Falls es sonst irgendwo Städte oder Dörfer gibt die so etwas testen wollen oder sich ernsthaft Gedanken dazu machen, dann meldet euch. Ich helfe gerne (natürlich komplett kostenlos).

Community Manager heute: der Vermarkter

Ohne Vermarktung der Communities verschwinden diese meist genauso schnell wie sie aufgetaucht sind. Deshalb muss der Community Manager auch über Marketing Hintergrund verfügen und genau wissen wie er User für das Portal gewinnen kann. Dabei muss er aber in zwei Stoßrichtungen arbeiten:

  1. Vermarktung um neue User zu generieren (Community Building)
  2. Vermarktung des Portals (Monetarisierung)


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Social Media Optimization

Nach SEM und SEO gibt es mal wieder ein neues wichtiges Feld zur Optimierung und zwar das SMO (lang: Social Media Optimization oder Optimizing). Wie es funktioniert weiß jeder – technisch, aber was genau zu tun ist aber nur sehr Wenige. Im Endeffekt lässt sich damit eine Dienstleisung verkaufen in der viele Unternehmen Geld ausgeben werden, schließlich ist das Thema Community so “sexy”.

Ganz so einfach wollen wir uns das aber nicht machen und versuchen zu erklären was sich dahinter versteckt und machen gleich Werbung für das eBook Social Media Optimizing in Deutschland, welches in zwei Wochen kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt wird. Darin werden die Grundlagen und die ersten Schritte im SMO erklärt und als Workshop angeboten.

Kurz zur Erklärung: SMO heißt eigentlich nichts weiter als die Optimierung von Webseiten um bei Social Media Diensten (yigg und Co) leichter aufgenommen zu werden. Darunter fallen Videos auf YouTube, Sevenload und Co hochladen, genauso wie Content bei News Communities einzustellen und zu voten, aber auch die Erleichterung für Usern diese Seiten in Social Bookmark Dienste aufzunehmen. Im Endeffekt wird die Seite Web 2.0 Ready gemacht um schön vernetzt zu werden. Das Ziel ist es die Inhalte wie auch das Internetangebot wesentlich breiter zu streuen um im Gegenzug weitere Nutzer für die Seite zu gewinnen.

Hinter der Thematik steckt wesentlich mehr als nur die technische Umsetzung, denn damit sind nur die Bedingungen geschaffen, jetzt muss noch der Funke auf die Nutzer der Webseite überspringen…. Wie wird das gemacht? Dazu mehr „WERBUNG!!!“ im eBook.

Blogcast der Vierte

Die Blogcast Woche ist mal wieder zu Ende und ich hatte Zeit einen neuen Blogcast zu erstellen. Irgendwie merke ich wie ich doch auf den gleichen Blogs hängen bleibe. Deshalb bitte ich euch um Feedback und um Links zu interessanten Blogs.

[audio:eikyoblogcast4.mp3]
Download des Blogcasts

Blogs


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Community Manager heute: Der technische Berater

Meist sind Social Networks in der Entwicklung wenn der Community Manager angestellt oder gebucht wird. Optimal wäre es wenn er schon während der Konzeption der Community im Boot sitzt, denn meist weiß er besser was die Zielgruppe und seine zukünftigen User für Funktionen benötigen. Deshalb muss ein Community Manager auch technisch soweit versiert sein um sich auch mit den Entwicklern bzw. den Personen die für die Weiterentwicklung oder technische Wartung zuständig sind, auseinanderzusetzen.

Heißt im Klartext er muss nicht nur eine Konzeption oder ein Pflichtenheft lesen, sondern auch schreiben können. Diese sind meist mit technischen Inhalten geschmückt, z.B. wie. die Struktur der Datenbanken angelegt ist.

Außerdem muss er bei Problemlösungen wie auch bei der Weiterentwicklung der Seite ungefähr wissen wie viel Aufwand dies für die Entwickler effektiv bedeutet und mit welchen Kosten es verbunden ist. Er ist schließlich der Verantwortliche für die Community.

Was macht der Community Manager als technischer Berater?:

  • Betatests der Seite wie auch immer von einzelnen Funktionen (er gibt das Feedback an die Entwickler und muss sich während der Weiterentwicklung vielleicht sogar um eine andere Lösung kümmern)
  • Konzeptionen für neue Funktionen
  • Optimierung von alten Diensten
  • Teilweise die technische Betreuung der Seite
  • Analyse der Seite

Vermarktung im eSport: Videos & Podcasts

Vor einiger Zeit wurden die Themen Affiliate und normale Bannerwerbung genauer beschrieben, heute kommen wir zu zusätzlichen möglichen Einnahmen. Über das zahlreiche Feedback habe ich die Information erhalten, dass ich wesentlich kritischer damit umgehen muss – schließlich sollen die Nutzer nicht genervt werden von der Werbung. Dazu gibt es aber am Ende der Serie zum Thema eSport & Online Marketing aber noch einen Artikel der sich ausschließlich um „Werbung nervt“ dreht.

Geld verdienen mit Videos und Podcasts?


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Eingeblendete Werbung bei Social Communities nicht auf die User abgestimmt

Laut einer Studie des amerikanischen Online Marketing Dienstleisters Prospectiv gaben 60% der befragten Mitglieder von Social Communities an, dass die eingeblendete Anzeige nur wenig Relevanz für sie hätte. Davon beurteilten 29% die Werbeformate als gänzlich irrelevant. Dabei sind Umfrageteilnehmer durchaus gewillt auf Werbeangebote zu reagieren: 60% gaben an sie würden Rabattmarken für Produkte akzeptieren die sie kaufen würden und weitere 24% sagten sie würden gerne Newsletter mit Informationen ihrer Lieblingsmarken erhalten.

Ich finde die Umfrage bringt keine wirklich neuen Informationen ans Licht, denn die meisten Anbieter von Communities nutzen allgemeine Werbeformen die nicht an ihre Zielgruppe angepasst sind. Es gibt zwar einige positive Gegenbeispiele am im Großen kann festgehalten werden, dass Community Betreiber sich nicht genügend Gedanken zu diesem Thema machen. Wie wäre es einfach mal mit Werbeformen gemeinsam mit den Usern entwickeln die für diese auch einen Mehrwert bieten? Hmmm mal schauen wann die Betreiber verstehen wie man mit seinen Nutzern umgeht und eine Wirtschaftlichkeit herstellt…

Der Community Manager heute

Selbst die schnelle Agentur für Arbeit hat inzwischen ein Berufsbild für Community Manager eingestellt. Ein wenig verblüfft war ich darüber aber schon. Hier der genaue Auszug:

„Community Manager und Community Managerinnen richten Kommunikationsportale, so genannte Communities, ein, pflegen und aktualisieren sie. Community Manager/innen können in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige arbeiten, die ein eigenes Internet-Kommunikationsportal betreiben.“

Hört sich relativ leicht und wenig an, aber der Beruf ist weitaus komplexer als die wenigen Worte aussagen könnten. Auch der Verantwortungsgrad steigt bei Unternehmen die Communities betreiben um ein Vielfaches – denn der Community Manager ist die Person die im Mittelpunkt des Firmenwertes steht. Kommen wir zu den grundsätzlichen Aufgaben die er/sie erfüllen muss.

Deshalb starte ich mit einer Reihe die die einzelnen Themenkomplexe eines Community Managers genauer betrachten soll. Die Rollen die ein Community Manager ausfüllen muss sind unterschiedlichster Art, deshalb hier eine Auflistung der Bereiche:

  • technischer Berater (Technik)
  • Vermarkter (Vermarktung)
  • PRler (Öffentlichkeitsarbeit)
  • Moderator (Service/Support)
  • Kontakter (interner Ansprechpartner)
  • Führungskraft/Organisation (Teamleiter)
  • Teilnehmer (Nutzer)
  • Visionär (Strategie)

Teile der Liste sind aus der Präsentation des Communitystammtisches vom 8 April. Ich habe sie ein wenig abgeändert bzw. erweitert und werde dann gezielt auf die Punkte eingehen. Ich freue mich auf Vorschläge und Kritik.

Wenn die USt-IdNr. im Postkasten liegt!

Endlich. Hat jetzt gefühlte 10 Jahre gedauert bis das Finanzamt mir endlich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zugeschickt hat. Somit kann ich auch mein Impressum + Rechnungen etc. updaten. Beantragt wurde diese nebenbei schon im März.

Wieso so etwas den Weg ins Blog findet? Ganz einfach, hier geht es neben den Themen Online Marketing und Community Management auch um das Unternehmen Eikyo – und die USt.-IdNr. wurde seit März schmerzlich vermisst (wurde Anfang des Monats März beantragt).

So in den nächsten Tagen gibt’s dann auch wieder viele Infos zu dem weiteren Verlauf von Eikyo.