Gründung eines Bundesverbandes Community Management

Endlich ist es soweit das sich etwas an der Community Management Front tut. Tom Noeding (Xing Link) seines Zeichens einer der deutschen Experten auf dem Gebiet des Community Managements hat sich zur Aufgabe gestellt einen Bundesverband Community Management (kurz BVCM) zu gründen.

Hört sich nicht so spektakulär an als es ist – denn bis dato gibt es für angehende Community Manager oder für praktizierende Manager noch keine Anlaufstelle oder Ansprechpartner um sich z.B. weiterzubilden. Das könnte mit dem BVCM endlich der Vergangenheit angehören.

Community Manager sollten sich deshalb einfach in der gleichnamigen XING Gruppe (www.xing.com/net/bvcm) anmelden.

PS: Werde natürlich auch aktiv in der Gruppe sein und versuchen Tom etwas unter die Arme zu greifen (wenn das überhaupt möglich ist). Jedenfalls beide Daumen hoch!

Weiterer Bericht über die Gründung: Community-Management Blog


 
 
 

3 Kommentare zu “Gründung eines Bundesverbandes Community Management”

  1. wabe
    6. September 2008 um 15:15

    Ob so ein Verband wirklich notwendig ist oder wollen hier nur einige Personen mit einem entsprechenden Verband punkten. Das erinnert mich an 7 Leutchen die den 1. Deutschen Raucher Club gegründet haben und damit Deutschland überschwemmen wollten.
    Aber vielleicht irre ich mich ja.

  2. Ralea
    7. September 2008 um 10:08

    Hi wabe,

    ich kann deine Sorge verstehen – aber beim Thema Community Management gibt es sehr viel Nachholbedarf. Bedeutet viele CMs sind Quereinsteiger und machen einen Beruf bei dem sie nicht wissen was auf sie zukommt oder wie man mit bestimmten Sachen zurecht kommen sollen.

  3. Tom Noeding
    8. September 2008 um 10:05

    Hi wabe,

    ich verstehe, was Du meinst. So ein Verbandsprojekt darf nicht dem reinen Selbstzweck dienen bzw. aus reiner Profilierungssucht Einzelner entstehen. Bei uns (den Initiatoren hinter dem BVCM) darfst Du getrost davon ausgehen, dass dem nicht so ist. Wir sind schliesslich alle selbst betroffen und aus dieser Situation heraus haben wir dieses – zugegebenermassen ziemlich anspruchsvolle – Projekt aus der Taufe gehoben. Warum? Um die Arbeits- und insbesondere Ausbildungsbedingungen von Community Managern zu verbessern. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand diesen Jobtitel auf seiner Visitenkarte führt oder – wie es immer häufiger der Fall ist – sich freiberuflich bzw. als nebenberuflicher Gelegenheitsjobber in diesem Berufsfeld verdingt. Nicht zu vergessen, die unterbezahlten Langzeitpraktikanten, die in einer notorisch-unterbezahlten Endlosschleife “Erfahrungen sammeln”.

    Kurzum: Es wird höchste Zeit, dass wir uns um unseren eigenen Berufsstand kümmern!

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