Virales Marketing ist ineffektiv
Das sagt jedenfalls eine Studie des HP „Social Computing Labs“ (SCL) und bringt dabei auf den Punkt was die Jungs aus dem Todesstern Video schon längst gesagt haben. Wenn die Bildzeitung schon darüber berichtet, ist es wohl nicht mehr ganz so neu…
Wobei interessant ist dabei, dass die Forscher in der Lage sein sollen berechnen zu können wie erfolgreich eine Kampagne nach den ersten Tagen sein wird. Heißt sie können den Longtail in der Nische voraussagen. Da Sie mit einem Tool namens „WaterCooler“ Blogs und Meinungen überwachen können. Zitat des Dr. Bernardo Huberman: „Die Menschen haben kurze Aufmerksamkeitsspannen. Es hat uns überrascht, wie ineffektiv virales Marketing in der Praxis funktioniert.“
Meine persönliche Meinung zu dieser Studie ist: totaler Schwachsinn! Die Gründe liegen einfach auf der Hand – einen Longteil kann man niemals so genau abschätzen. Wieso? Zum einen können Themen an Wichtigkeit bzw. an Bedeutung gewinnen und verlieren. Außerdem ist die Resonanz auf gute virale Marketingkampagnen höher (man kann diese sogar messen) im Vergleich zur „billigen“ Print oder TV Kampagne. Klar kann auch eine virale Kampagne verpuffen, da viele Unternehmen diesen Weg gehen, aber die Chancen stehen immer noch gut.
Deshalb eine bitte an alle Forscher – wie wäre es wenn ihr weniger Studien veröffentlicht? Schließlich gibt es auf jede positive auch eine negative Studie….
Gefunden auf Wortgefecht






9. September 2008 um 07:40
*lach* das ist ja göttlich. Jaja klar, man kann Virales Marketing so ganz einfach mit einem Tool vorhersagen und natürlich ist es ineffizient…
Komisch, dass dann überhaupt irgendein Blog Leser hat =D also diese Studie ist genau so schwachsinnig wie die Hartz 4 Studie (132€ reichen monatlich zum Leben).
Darum habe ich nicht studiert und werde es auch nie.
9. September 2008 um 08:36
[...] Werbeeinblendung vollständig überdeckt (super!). Gut, dass ich genauere Informationen bei Eikyo gefunden [...]