Start des Bundesverband Community Management e.V. i.G.
Nach über 2 Monaten Konzeption und Arbeit für die Gründung des Berufsverbands für Community Manager war am Wochenende endlich der Tag X. Neben der Vorstellung einer breiten Öffentlichkeit auf dem CommunityCamp in Berlin wurde auch der Verein offiziell gegründet.
Informationen zur Präsentation
Tom Noeding hatte einige Slides vorbereitet um die Personen Vor-Ort über unser vorhaben zu informieren. Insgesamt gab es etliches positives Feedback aber auch konstruktive Fragen zu der Gründung. Wie viele CMs gibt es in Deutschland? Was ist überhaupt ein Community Manager? Usw. Die komplette Präsentation und Fragestunde hat hierbei 1 Stunde in Anspruch genommen – und jeder der Initiatoren hatte die passende (oder fast passende) Antwort auf eine der etlichen Fragen.
Gründung des Verbands
Gegen 16:20 startete dann die Gründungsversammlung des Bundesverbands Community Management e.V. i.G. (inzwischen sind wir in Gründung). Die Initiatoren Tom Noeding, Silke Schippmann, Linda Konter, Daniel Langwasser und ich waren doch sehr positiv überrascht über die große Aufmerksamkeit der Leute und dass wir bei der Gründung insgesamt 23 Personen waren. Auch positiv festzuhalten waren die Abstimmungen zu den einzelnen Personen im Vorstand wie zu der Beitragsordnung. Dies hat uns gezeigt, dass wir vorab gute Arbeit geleistet haben und realistische Beträge definiert haben.
Offizielle Pressemitteilung
Der “Bundesverband Community Management e.V.” stellt sich vor
Frankfurt, 03.11.08. Virtual Communities wie Xing, MySpace, YouTube oder StudiVZ sind heutzutage aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Verheißungsvoll wittern Online Unternehmen in ihnen neue Erlösquellen und scheinbar kostenlosen User Generated Content. Doch schnell wurde klar: Communities sind keine Selbstläufer und ihre Betreuung ein Vollzeitjob: Der Beruf des Community Managers war geboren.
Doch noch immer herrscht Unklarheit über die Anforderungen an dieses Berufsbild. Oft wissen nicht einmal die Arbeitgeber selbst genau, welche Qualifikation ein Community Manager mitbringen sollte oder welche Tätigkeiten er im Laufe seiner Arbeit ausüben soll.
In der Beseitigung dieser Unwissenheit sieht der am 01.11.2008 durch Tom Noeding gegründete Bundesverband Community Management e.V. (BVCM) seine Kernaufgabe. „Wir werden dem Beruf des Community Manager zu einer Anerkennung als Ausbildungsberuf nach §4 und §5 des Berufsbildungsgesetztes verhelfen und so einen Standard setzen, der nicht nur unseren Mitgliedern bei der Vertretung ihrer Interessen hilft, sondern auch Arbeitgebern die Formulierung eines realistischen Anforderungsprofils erleichtern soll“, so Noeding bei der Gründungsveranstaltung auf dem 1. CommunityCamp in Berlin.
Weiter macht es sich der Verband zur Aufgabe, erstmals zuverlässige Zahlen und Fakten zu liefern: Die 2. Vorsitzende des BVCM, Silke Schippmann, Community Managerin der Business Community Xing, dazu: „Wer weiß denn überhaupt, welchen Beitrag Community Manager zum Erfolg einer Online Community beitragen? Wo lernen sie ihr Handwerk, woran arbeiten und was verdienen sie? Welche Skills sind erforderlich für einen Quereinsteiger? Die „eierlegende Wollmilchsau“ soll es sein? Oder doch ein talentierter Neueinsteiger? Aber was genau muss der können? All das sind Fragen, die wir klären wollen.“
Der BVCM wird zur Erreichung seiner Ziele nicht nur mit Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten, die nach amerikanischem Vorbild auch in Deutschland Community Manager ausbilden wollen. Geplant ist es, auch den Handelskammern und Arbeitsämtern den Beruf vorzustellen und gemeinsam eigene Qualitätsstandards zu erarbeiten.
Die Mitglieder des BVCM profitieren dabei nicht nur durch eine bundesweite, medienwirksame Interessensvertretung, sondern auch von ermäßigten Kongress- und Schulungspreisen sowie dem fachlichen Austausch in einem branchenübergreifenden Netzwerk.
Bundesverband Community Management e.V.
Geschäftsstelle:
Tom Noeding
Peter-Fischer-Allee 23
65929 Frankfurt am Main
Email: info@bvcm.org
Internet: http://www.bvcm.org
Vertretungsberechtigter Vorstand:
Tom Noeding (1. Vorsitzender)
Silke Schippmann (2. Vorsitzende)
Mark Ralea (Schatzmeister)
Wieso ich Schatzmeister geworden bin?
Zum einen halte ich es nicht für wichtig ob man selbst im Vorstand sitzt oder sich aktiv an einem Arbeitskreis engagiert. Aber die Position des Schatzmeisters ist immens wichtig und ohne diesen kann kein Verein gegründet werden – und leider hatten wir in der Vorbereitungszeit keine Person gefunden die diesen Bereich übernehmen wollte. Um es klar zu stellen: dies ist keine Notlösung sondern ich übernehme gerne Bereiche und Punkte die relativ formell und steif sind. Deshalb habe ich auch die Satzung angepasst und den Protokollführer während der Gründung übernommen.
Meine persönlichen Ziele
Jeder der Engagement in einen Verband steckt hat auch das ein oder andere persönliche Ziel. Bei mir ist das nicht anders und deshalb möchte ich auch kurz auf dieses eingehen: Community Manager in Deutschland benötigen a) ein klares Berufsbild (auch wenn es sicher nicht für jeden passend sein wird b) eine klare Vorstellung wie viel Wert ihre Arbeit ist c) Grundlagen für ihre Arbeit d) Messinstrumente und Vorlagen wie ihre Arbeit gemessen werden kann.
Diese 4 Punkte sind meine persönlichen Ziele, da ich selbst immer wieder an einem Punkt angelangt bin an dem mich diese vier Fragen teilweise eingeschränkt haben.






6. November 2008 um 17:24
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