Monatsarchiv für Januar 2009

 
 

Social Media Nutzung in Unternehmen

Inzwischen kommt es immer öfter vor, dass man auch in Social Media Diensten über seinen Arbeitsplatz, Arbeitskollegen oder sogar seinen Arbeitgeber spricht. Dies kann einige unangenehme Folgen mit sich ziehen.

Dies musste auch einige Mitarbeiter der britischen Supermarktkette Tesco feststellen. Diese haben sich besonders abfällig über Kunden in der Facebookgruppe geäußert. Im letzten Jahr kam es sogar zu 13 Entlassungen bei einer Fluglinie, da sich Mitarbeiter beim gleichen Dienst über die Sicherheitsregelungen ausgelassen haben. Quelle: Basicthinking
Was die beiden Punkte aber deutlich zeigen ist, dass es in Unternehmen keine Regelung mit den Mitarbeiter gibt wie in der Öffentlichkeit (dazu gehören Social Media Dienste definitiv) über das Unternehmen etc. gesprochen wird. Auch ein NDA zeigt hier wohl derzeit noch nicht genügend Wirkung.

Unternehmen müssen hier stark umdenken, denn Mitarbeiter haben mindestens einen Account bei einem Social Media Dienst und betreiben oft sogar einen Blog etc. Dies nicht nur erst seit gestern sondern seit Jahren. Unternehmen müssen sich deshalb relativ schnell darauf stürzen passende Richtlinien für Mitarbeiter aufzustellen, welche transparent aufzeigen, welche Äußerungen gegenüber der Arbeit gestattet sind und welche nicht.

Werde in den nächsten Tagen mal ein kleines Gedankenblatt zu Richtlinien machen.

Externes Community Management und einige Mythen

Als Dienstleister für Community Management und Online Marketing werde ich auch oft gefragt, ob es überhaupt Sinn macht das Community Management extern durchführen zu lassen, schließlich ist die eigene Gemeinschaft doch das Kapital eines jeden Betreibers. Auf diese Frage kann ich mit ruhigem Gewissen immer mit: Jein antworten.

Einen Community Manager einzustellen ist besonders in der heutigen Zeit sehr schwierig. Es gibt kaum Community Manager die über wirkliche Erfahrung verfügen und dies schon in einem anderen Unternehmen zeigen konnte. Deshalb kommen die meisten Bewerbungen von Personen die zwar schon ein wenig Forenmoderation betrieben haben und aus dem IT Umfeld kommen. Aber ein unerfahrener Community Manager kann gravierende Fehler machen, welche schlussendlich auch an der Reputation des Unternehmens kratzen. Hier lohnt sich meist am Anfang auf einen Externen zurückzugreifen, welcher den Weg vorbereitet für eine Festanstellung z.B. mit Schulungen, der Beratung oder der eigentlichen Tätigkeit.

Wieso? Zu aller erst muss nämlich einigen Unternehmen aber auch Marketingabteilungen der Zahn gezogen werden was Community Management überhabt ist. In den vergangen Jahren konnte ich hierbei einige Mythen zerstören:

Community Management kann:

  • in anderen Foren wildern und faken um somit ein Produkt zu bewerben. Es gibt genügend Unternehmen die feststellen mussten, dass so etwas in die Hose gehen kann. Danach ist die komplette Reputation im Arsch.
  • die Fehler aus dem Produktmanagement und der Kommunikationspolitik abglätten. Zwar muss sich das Community Management dann mit verärgerten Usern/Käufern rumärgern, aber eigentlich sollte das nicht Sinn und Zweck sein. Wenn Community Management betrieben wird, dann sollten die anderen Abteilung auch eine hohe Transparenz in Richtung der Community an den Tag legen.
  • Günstig sein. Gute Arbeit ist niemals günstig, denn neben Geld muss auch Zeit und Verantwortung an die Person übergeben werden. Heißt man muss sich sehr viel Zeit dafür nehmen und auch Verantwortungen hierzu an.
  • ohne passende Ausbildung durchgeführt werden. Sicher es gibt keine Ausbildung zum Community Manager, trotzdem müssen Personen sich zu erst mit dem Thema genauer beschäftigen. Denn nur weil man Moderator war oder in verschiedenen Netzwerken User ist, weiß man noch lange nicht was Community Management ausmacht.
  • kaum Zeit bedarf. Community Management betreibt man meist aus Passion, dementsprechend gibt es auch genügend CMs die noch Abends/Nachts und am Wochenende ihrer Arbeit nachgehen. Glauben Sie nicht das Community Manager nichts zu tun haben.
  • Und zu guter Schluss: Die eierlegende Wollmilchsau. Meist sind Community Manager sehr versiert und kennen sich auch mit Web 2.0 Diensten und Online Marketing aus. Trotzdem sollte man den CM lieber seinen Fokus auf die Community richten lassen. Dafür ist er schlussendlich da und wird dort am erfolgreichsten sein.

Falls ihr Unternehmen überlegt einen Community Manager anzustellen, lassen Sie sich vorab von jemanden beraten der über genügend Erfahrung verfügt. Entweder einen externen Berater oder sogar vom Bundesverband Community Management e.V. Diese können Sie unterstützen und helfen a) ein passendes Umfeld für diese Position zu schaffen und b) einen passenden Kandidaten zu finden.

PS: Nach schreiben des Beitrags ist mir aufgefallen, dass dies ein wenig wie Werbung für meine Dienste rüberkommen kann. Deshalb beachten Sie die Schleichwerbung nicht, sondern sehen Sie das Empfehlung.

Social Press Agentur

Vor einigen Monaten hatte ich in einem Beitrag über das Thema Presse Agentur für Social Medien gesprochen. Heißt ein Dienst welcher sich mit Meldungen aus der Internetwelt (darunter Blogs, Web 2.0 Unternehmen und Co) beschäftigen.

Gründe für die Wichtigkeit so einer Agentur war, dass viele relevante Nachrichten gar nicht bei den Redaktionen eingehen. Dies liegt einfach daran, dass die Ressorts Internet zwar inzwischen immer besser werden, aber dies liegt an dem Engagement einzelner Personen in den Redaktionen und nicht an der verbesserten Nachrichtenlage.

Eine Social Press Agentur könnte hierbei einen wichtigen Beitrag liefern um Redaktionen aus Print, Fernseh und Radio zu beliefern. Das Ganze wesentlich schneller, effizienter und kostengünstiger als die großen Dienste.

Wieso?

Während die großen Dienste tausende von Redakteuren und freien Mitarbeiter beschäftigen, besteht das Team der Social Press Agentur aus Millionen Personen die im Internet unterwegs sind. Diese bearbeiten täglich Informationen in ihren Twitteraccounts, auf Blogs oder auf ihren Profilen in Communities. Im Endeffekt könnten diese auch gleichzeitig bei der Agentur eingereicht werden (ähnlich einem Nachrichtendienst), diese werden dann von der Agentur oder der Community gefiltert. Die Informationen bestehen dabei nicht nur aus Text, sondern aus Bildern, Videos oder sogar selbst erstellten Podcasts.

Die gefilterten Inhalte werden dann den Redaktionen weltweit zur Verfügung gestellt. Die Einnahmen die generiert werden, erhalten dann zu Teilen die Quelle, die Community und die Agentur. Die genaue Aufteilung müsste berechnet werden.

DWPA?

Ein erster Vorschlag war DWPA (Deutsche Web Presse Agentur), wobei dies international nicht stimmig ist. Als nächsten Vorschlag für den Namen deshalb: SPA (Social Press Agency).

In den kommenden Tagen werde ich mich an einen Businessplan setzen und diesen dann teilweise auch öffentlich bereitstellen. Wer Lust hat diese Idee zu realisieren (vielleicht sogar ein Nachrichtendienst wie Yigg) kann sich gerne melden.

Social Media Nutzung in der Politik

Nach Obama welcher die Nutzung von Social Media Diensten während seines Wahlkampfs perfektioniert hat, fangen auch die deutschen Parteien immer gezielter an Social Media Dienste für Ihren Wahlkampf einzuspannen. Darunter sind neben Blogs, StudiVZ Gruppen auch Twitteraccounts zu finden.

Als bestes Beispiel zeigt der SPD Kandidat Schäfer-Gümbel bei dem hessischen Wahlkampf. Der Twitteraccount hat innerhalb kurzer Zeit über 1.000 Follower verbuchen können und hat gehörig Aufmerksamkeit im der Web 2.0 Szene erzeugt. Darunter unzählige Berichte auf Blogs und Diskussionen in Foren. Als eines der Highlights durfte das Interview mit Robert Basic gesehen werden, welches über Twitter geführt wurde. Sicher waren die inhaltlichen Auskünfte eher dürftig und hatten eher etwas von Wahlkampfplakaten, trotzdem zeigt es doch den Versuch relativ „Internet“volksnah zu agieren.

Der Unterschied ist nur, dass die deutschen Politiker nur während den Wahlen versuchen eine gewisse Transparenz aufzuzeigen. Dies ändert sich nach der Wahl wieder, denn eine wirkliche Transparenz wie bei der Regierung Obamas sucht man hier vergebens. Ob diese Transparenz auch langfristig gehalten werden kann, werden die nächsten Monate zeigen. Aber die Umstellung der Webseite des Weißen Hauses und die Idee Gesetze vor Unterschrift zur Diskussion zu stellen sind sehr positive Schritte.

Bundestagswahlkampf 2009 was steht uns bevor?

Hilfe jede Partei ist in meinem Social Network unterwegs. Dazu wird es mit großer Wahrscheinlichkeit sogar kommen, wobei die Messlatte die die amerikanischen Kollegen gesetzt haben sehr hoch liegt. Auch sind deutsche Netzwerke und Nachrichtendienste wesentlich kleiner und beschaulicher als die amerikanischen Originale (Ausnahmen bestätigen die Regel).

SPD, CDU, Gründe und die FDP (die Linken lassen wir mal links liegen) sind alle schon mehr oder weniger aktiv, darunter Youtube Channel, StudiVZ Gruppe und Twitteraccounts. Ein sehr gutes Beispiel ist die FDP, eine kurze Übersicht über die aktuellen Aktivitäten:

Blogs
http://blog.fdp.de/index.php
http://reform.fdp.de/

Youtube Channel
http://www.youtube.com/fdp
http://www.youtube.com/julishannover

Community & Foren
https://my.fdp.de
http://reform.fdp.de/

http://fdp-thueringen.de/phpbb/

http://www.myspace.com/julishannover
http://www.facebook.com/pages/Junge-Liberale-Hannover-Stadt/33217364685

Twitter
http://twitter.com/FDP_Fraktion
http://twitter.com/jungeliberale
http://twitter.com/JuLisBayern
http://twitter.com/julis_freiburg
http://twitter.com/fdp_ofl

Flickr
http://www.flickr.com/photos/julishannover/

Diese Liste ist nicht vollständig, denn es fehlen noch unzählige Twitterstreams von Ortsgruppen, JuLi Gruppen. Außerdem gibt es noch in zig weiteren Netzwerken Profile, Gruppen oder Fans der Partei. Ich hoffe das diese Auflistung recht deutlich zeigt, dass die Parteien in Deutschland schon sehr aktiv in Social Media Diensten vertreten sind. Zwar wird es vor der Bundestagswahl eine Steigerung geben, aber nur was die Aktivität angeht. Die Medien und dazugehöhrigen Profile etc. sind vorhanden und werden schon aktiv genutzt.

Trotzdem schaffen es die Parteien nicht wirklich relevant in diesen Netzwerken zu agieren. Denn ein richtiger Dialog mit den Wählern findet nur bedingt oder überhaupt nicht statt. Die Meinung der User ist meist nur so weit interessant, dass diese genutzt werden kann um eine weitere Wählerstimme zu gewinnen.

Wie Unternehmen begehen auch die deutschen Parteien den Fehler, dem User etwas aufschwätzen zu wollen. Die Social Media Nutzung wird als weiterer Werbeweg gesehen, ohne auf die Chancen des noch recht jungen Mediums Rücksicht zu nehmen. Der Dialog und die damit verbundene Möglichkeit Meinungen zu ändern wird nicht beachtet.

Das von vielen als „Mitmach Netz“ betitelte Web 2.0 will sich aktiv beteiligen und nicht nur mit Parteibotschaften berieseln lassen. Dies ist auch der Unterschied wieso die Obama Kampagne so erfolgreich war – jeder User konnte aktiv werden und somit etwas beitragen. Man hat das Gefühl Politik zu gestalten und für die Veränderungen verantwortlich zu sein.  

Wann hatten Sie in Deutschland das letzte Mal das Gefühl Politik mitgestalten zu können? Ich jedenfalls (obwohl ich den Versuch unternommen hatte in den Jugendablegern der Parteien) noch nie.

Bundesverband Community Management seit kurzem e.V.

Anfang November gründeten wir in Berlin den Bundesverband Community Management welcher seit Anfang des Jahres 2009 auch offiziell im Vereinsregister in Frankfurt aufgenommen wurde.

Damit ist es endlich offiziell und wir können Mitglieder aufnehmen und unserem Tagesgeschäft „frönen“. Dazu gibt es auch eine Beitrittserklärung welche zum Download auf der offiziellen BVCM Webseite zu finden ist.

Als Schatzmeister habe ich natürlich die undankbarste Aufgabe übernommen und werde mich um die finanzielle Entwicklung des Vereins kümmern. Nebenbei leite ich auch noch den Arbeitskreis 1: Beruf und Qualifizierung. Ich bin gespannt wie sich das alles in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt.

Bewertungen kaufen geht nach hinten los

Das musste wohl auch Belkin eingestehen, denn der Anbieter von Netzwerkzubehör entschuldigte sich offiziell beim Händler Amazon für gekaufte Bewertungen. Letzte Woche hatte ein Student aufgedeckt, dass ein Mitarbeiter des Unternehmens Leute sucht die positive Bewertungen über einen Router schreiben. Dafür gab es dann eine kleine Bezahlung.

In der öffentlichen Stellungnahme des Belkin-Präsidenten Mark Reynoso entschuldigte er sich für die „unethischen Praktiken“ eines einzelnen Mitarbeiters.

Nett gesagt und doch mit einem faden Beigeschmack. Inzwischen gehört es bei einigen Herstellern in Amerika zum guten Ruf externe Dienstleister damit zu beauftragen positive Bewertungen zu ihren Produkten zu verfassen. Ob auf Amazon oder sonstigen Shoppingportalen – gefälschte Bewertungen finden sich auf allen Plattformen. Dies wird langfristig aber kräftig in die Hose gehen. Deshalb können wir nur abwarten wer als nächstes erwischt wird.

Ein sinnvolles Engagement kann durchaus auf diesen Portalen stattfinden. Denn Kritik und negative Bewertungen können dem Unternehmen helfen Schwachstellen bei Produkten und in ihrem Service zu finden. Denn eine negative Bewertung die in eine positive Geschichte umgewandelt wird, bringt eine deutlich bessere Reputation und zeigt dem Kunden, dass das Unternehmen auch nach dem Verkauf des Produktes noch für einen da ist.

Marketing Trends für 2009

In einer Marketingumfrage der Agentur Anderson Analystics wurden 643 Marketing-Entscheider nach ihren persönlichen Trend-Einschätzungen für dieses Jahr gefragt.

Die Trends sind laut dieser Umfrage:

  1. Verbesserung des Kundenverständnisses und die Notwendigkeit von Innovationen
  2. Erhöhung der Kundenzufriedenheit
  3. Abkehr von ökologischen Themen
  4. Ablehnung von Begriffen wie „Blog“ oder „soziale Netzwerk“.
  5. Ausdehnung der Marketing-Aktivitäten auf den asiatischen Raum

Irgendwie frage ich mich bei solchen Ergebnissen auch ob alle selbsternannten „Experten“ überhaupt mal gelesen haben was für einen Stuss Sie überhaupt geschrieben haben. Zum einen möchten Sie die Kundenzufriedenheit und die Verbesserung des Kundenverständnisses erhöhen, aber der anderen Seite ziehen Sie sich aus dem Web 2.0 Bereich zurück. Welche Gehirnakrobaten sind denn da am Werk?

Tut mir Leid wenn ich mich hier etwas kritischer äußere, denn irgendwann platzt auch mir der Kragen, bei soviel inkompetent. Denn sinnvolles Community Management im Web 2.0 kann den Service am Kunden ungemein steigern. Außerdem kann dadurch ein wirkliches Verständnis für die Kunden aufgebaut werden, die ja täglich im Web 2.0 unterwegs sind. Sicher schafft man so etwas nicht mit einer „coolen viralen Kampagne“ der x-ten Internetagentur, sondern über ein sinnvolles Engagement beim Dialog mit dem Kunden. Aber was solls…

Blogs und Communities sind nicht mehr die Hypethemen wie Sie es vor Monaten waren, aber richtig genutzt wurden diese beiden Themen noch gar nicht. Deshalb: Erstmal richtigen Dialog mit den Kunden im Web 2.0 erstellen – dann klappt es auch mit den ersten beiden Trends.

Quelle: Ecin

Der Community Manager Heute: Der Visionär

Gleich vorweg, es geht nicht um religiöse Visionen oder optische Sinnestäuschung welche auch unter die Kategorie Vision fällt. In diesem Fall geht es um die strategische Vision welche jeder Community Manager von seiner Arbeit und seiner Community haben sollte.

Neben den technischen und auch sozialen Komponenten ohne die ein Community Manager kaum seine Arbeit leisten kann muss er sich auch um die Weiterentwicklung des Geschäfts (Community) kümmern. Darunter fällt neben der anfänglichen Analyse von User und Wettbewerbern auch die Anbahnung zukünftiger Geschäfte. Auch das verfassen von Geschäftsentwürfen, konkreter Geschäftsmodelle und Monetarisierungsmodelle gehört hier zu dem möglichen Spektrum welches er umfassen sollte.

Im Arbeitsalltag ist der Bereich aber keine punktuelle Maßnahme sondern vielmehr ein kontinuierlicher Prozess, welcher einem ermöglichen soll langfristig die eigene Community weiterzuentwickeln. Dabei sollte der Community Manager nicht auf Standardverfahren setzen, sondern sollte einige Eigenschaften mitbringen: Kreativität und die Bereitschaft bestehende Denkmuster in Frage zu stellen.

Wichtig für den Visionär ist auch wirklich Ziele zu haben und diese auch zu definieren, selbst wenn diese unerreichbar weit erscheinen.

Um es in einem Zitat von John Naisbitt abzuschließen:
Eine strategische Vision ist ein klares Bild von dem, was man erreichen will.

Erster Geburtstag

Mit diesem Artikel lade ich dich zu meinem allerersten Geburtstag heute ein. Ich bin ein Blog welcher von dir durch deine Kommentare beeinflusst wurde. Ohne dich als Besucher gäbe es diesen Blog überhaupt nicht. Deshalb freue ich mich wenn du zu meiner „Feier“ kommst. Leider kann ich euch nicht allen ein Stück Kuchen vorbei schicken (über so etwas habe ich nachgedacht), deshalb wird es auf mir ein kleines Gewinnspiel geben bei dem ihr viele Preise abstauben könnt. Welche Preis im einzelnen verrate ich im Laufe des Tages.

Euer Eikyo.de Blog

Genau vor einem Jahr hat ein kleiner Blog das Licht der Welt erblickt. Am Anfang noch etwas wackelig auf den Beinen würde er von Tag zu Tag besser und konstanter. Inzwischen kann der Kleine auf über 200 Artikel, mehr als 150 Trackbacks, 500 Kommentare und über 2500 Spamkommentare zurückblicken. Über 30.000 Besucher fanden im ersten Jahr den weiten Weg auf diese Seite.

Mit einem Jahr hat man gerade erst Laufen gelernt und eine unentdeckte Welt liegt vor einem. Auch die Perspektive wird eine vollkommen Neue. Auch was ich als „geistiger“ Vater lernen durfte ist unbeschreiblich, darunter sind nicht nur die technischen Finessen von Wordpress.

Zu guter letzt möchte ich mich herzlich bei allen Lesern bedanken und hoffe das neue Lebensjahr wird genauso spannend, lustig und interessant wie das Erste.

Mein erster selbstgebackener Kuchen.

Ich hatte auch ein Mailing an verschiedene Personen und Blogs rausgeschickt. Darunter fanden sich auch Würfel die während dem Gewinnspiel zum Einsatz kommen werden.

Kurz zu den Regeln des Gewinnspieles
Das Gewinnspiel in den kommenden 5 Tagen jeden Tag einige Gewinne ausloben. Darunter sind Gutscheine, Notebooktaschen, Computerspiele usw.

Während des jeweiligen Tages solltet ihr unter den Beitrag ein Bild posten auf dem der Würfel zu sehen ist (und die Zahl die oben zu sehen ist) oder einfach nur die Zahl selbst. Ich werde dann jeden Abend selbst würfeln (erstelle davon ein kleines Video) und unter allen richtigen Ergebnissen die Preise raus hauen.

PS: Natürlich kann beim Gewinnspiel jeder mitmachen auch wenn er keine Würfel von mir erhalten hat.

Update

In der ersten Runde gibt es drei kleine Pakete von Frogster Interactive Pictures AG zu gewinnen. Drunter finden sich das MMOG „The Chronicles of Spellborn“ und zwei T-Shirts. Diese werden wie gesagt heute Abend verlost und gehen dann an die drei glücklichen Gewinner. Morgen gibt es dann wieder 3 frische Pakete mit anderen Gewinnen. Viel Glück euch allen.

Onlineverkäufer ohne Plan

Endlich hat es jemand mal geschrieben. Die meisten Webhändler haben keine Ahnung von Konversionsraten oder Marketing-ROIs. Laut einer aktuellen Studie „E-Commerce in Deutschland – Fakten statt Mythen“ von IBI Research und der Universität Regensburg ist die durchschnittliche Rate bei knapp zwölf Prozent. Das hohe Ergebnis kommt besonders durch die Spezialshops zustande, welche wesentlich höher konvertieren als Shops mit größerem Sortiment. Zu beachten ist, dass aber einige Shops sich bei der Angabe etwas verschätzen, da Sie diese Zahl nicht korrekt auslesen.

Noch spannender ist in der Studie die Info welche Instrumente für die Vermarktung verwendet werden und wie sich die Kampagne rechnet. Als Hauptaktivitäten wird SEO und SEM genutzt, wobei mehr als die Hälfte nicht weiß welchen Effekt diese Aktivitäten auf ihren Umsatz haben.

Quelle: Internet World Business

Diese Studie bestätigt meine eigenen Erfahrungen aus den Marketingabteilungen der Unternehmen. Konversionsrate und ROI werden vollkommen außer acht gelassen. Teilweise wird dort nur „die mögliche Reichweite“ errechnet um einen Marketingplan durchzuführen. Nachbearbeitung Fehlanzeige… In Zeiten von schwindenden Gewinnen muss auch die Marketingabteilung endlich lernen wie Geld sinnvoll eingesetzt werden kann. Schließlich kann im Onlinemarketing ziemlich alles gemessen werden…