Social Press Agentur
Vor einigen Monaten hatte ich in einem Beitrag über das Thema Presse Agentur für Social Medien gesprochen. Heißt ein Dienst welcher sich mit Meldungen aus der Internetwelt (darunter Blogs, Web 2.0 Unternehmen und Co) beschäftigen.
Gründe für die Wichtigkeit so einer Agentur war, dass viele relevante Nachrichten gar nicht bei den Redaktionen eingehen. Dies liegt einfach daran, dass die Ressorts Internet zwar inzwischen immer besser werden, aber dies liegt an dem Engagement einzelner Personen in den Redaktionen und nicht an der verbesserten Nachrichtenlage.
Eine Social Press Agentur könnte hierbei einen wichtigen Beitrag liefern um Redaktionen aus Print, Fernseh und Radio zu beliefern. Das Ganze wesentlich schneller, effizienter und kostengünstiger als die großen Dienste.
Wieso?
Während die großen Dienste tausende von Redakteuren und freien Mitarbeiter beschäftigen, besteht das Team der Social Press Agentur aus Millionen Personen die im Internet unterwegs sind. Diese bearbeiten täglich Informationen in ihren Twitteraccounts, auf Blogs oder auf ihren Profilen in Communities. Im Endeffekt könnten diese auch gleichzeitig bei der Agentur eingereicht werden (ähnlich einem Nachrichtendienst), diese werden dann von der Agentur oder der Community gefiltert. Die Informationen bestehen dabei nicht nur aus Text, sondern aus Bildern, Videos oder sogar selbst erstellten Podcasts.
Die gefilterten Inhalte werden dann den Redaktionen weltweit zur Verfügung gestellt. Die Einnahmen die generiert werden, erhalten dann zu Teilen die Quelle, die Community und die Agentur. Die genaue Aufteilung müsste berechnet werden.
DWPA?
Ein erster Vorschlag war DWPA (Deutsche Web Presse Agentur), wobei dies international nicht stimmig ist. Als nächsten Vorschlag für den Namen deshalb: SPA (Social Press Agency).
In den kommenden Tagen werde ich mich an einen Businessplan setzen und diesen dann teilweise auch öffentlich bereitstellen. Wer Lust hat diese Idee zu realisieren (vielleicht sogar ein Nachrichtendienst wie Yigg) kann sich gerne melden.






26. Januar 2009 um 11:28
Logische Folge: wenn das WEB 2.0 boomt, sind die Nachrichten “drumherum” sehr interessant. Insbesondere die Schnittstelle Blog vs. konventioneller Berichterstattung ist derzeit noch unterbesetzt, d.h. in den Printmedien tauchen Blog-Nachrichten meistens noch in der Randspalte auf.