Monatsarchiv für Februar 2009

 
 

Mit Eikyo zur CeBit

Dank meiner überragenden Kommasetzungen hat der Onlinedienst Kommasetzer, welcher nebenbei von einem guten Bekannten mit betrieben wird, mir ein kleines Paket an CeBit Karten zur Verfügung gestellt. Diese verteile ich natürlich direkt an meine Blogleser.

Wie funktioniert es?

Beantwortet in den Kommentaren einfach folgende Frage: Welches Satzzeichen neben dem Komma wird am häufigsten verwendet?

Was ist Kommasetzer?

Ein Dienst für Unternehmen wie auch Personen die nach Lektoren suchen. Im Endeffekt kann man seinen Auftrag einstellen und Lektoren können sich auf diesen bewerben. Den für die eigenen Bedürfnisse am besten geeigneten Lektor kann man buchen.

Optimal für solche Kommasetzer wie mich!

Teaser des eBooks: Break Even Point erreicht?

Ende der Woche erscheint mein neues eBook „Monetarisierung im Web 2.0“ welches auch eine kleine Studie beinhaltet. In dieser wurden über 100 deutsche Web 2.0 Dienste und Unternehmen zum Thema Monetarisierung befragt. Hier einer der Fragen die gestellt wurden: Ist der Break Even erreicht?

breakeven

Deutliches Ergebnis: fast ¾ der Dienste sind noch nicht am Break Event Point angelegt. Eigentlich müssten die meisten Dienste in der Nähe des Break Even sein, da die Mehrheit 2 Jahre alt oder älter ist. Besonders die Dienste die am Anfang nur User gesammelt haben ohne auf die Monetarisierung zu achten, sind in den roten Zahlen und sind weit entfernt vom Break Even Point.

Gründe

  • meist wird nur auf Werbung gesetzt und dies ist besonders bei großen Communities kaum tragbar
  • zu wenig Werbebuchungen
  • keine Bereitschaft den Dialog mit den Usern einzugehen welche Modelle passend sind
  • zu späte Erkenntnis: Monetarisierung muss von Anfang an angegangen werden. Auch wenn diese Modelle am Anfang noch nicht Online geschaltet sind
  • zu schnelles Wachstum – leider nicht bei den Einnahmen
  • User nehmen bestimmte Modelle nicht an

Es gibt noch weitere unzählige Gründe wieso ein Dienst nicht genügend Einnahmen generiert. Der Wichtigste ist aber: Sie versuchen es einfach nicht. Im Online Marketing müssen Maßnahmen getestet werden um verlässliche Aussagen zu erhalten, wieso nicht auch bei der Monetarisierung? Entscheidend ist der Dialog mit den Usern welche natürlich auch weiterhin den Dienst nutzen wollen.

Kurzes Update

Überarbeitung des Blogs
Wie unschwer zu erkennen ist gibt es den neuen Reiter „Referenzen“. In den kommenden Tagen wird dieser noch mit ein paar weiteren Firmen gefüllt werden. Auch inhaltlich wird der Blog komplett überarbeitet werden.

BarCamp
Die Planung für das BarCamp schreitet voran, wobei hier noch viel Arbeit zu leisten ist. Bei solchen Orgameetings wie letzte Woche mache ich mir darüber aber keine Gedanken. Das nächste Meeting findet nebenbei wieder am Donnerstag in Karlsruhe statt. Genau genommen in der Gelbe Seiten Lounge beim ECE Center.

Zukunft
Aktuell versuche ich endlich das eBook zum Thema „Monetarisierung im Web 2.0“ fertig zu stellen. Gegen Ende der Woche sollte es endlich soweit sein (Dieser Post ist quasi meine Motivation die letzten Punkte noch fertig zu machen).

Neben diesem eBook ist auch ein monatliches Format angedacht, welches aber erst in den kommenden Tagen angekündigt wird. Das Thema wird noch nicht verraten, wobei es sich sicherlich einige schon denken können.

So das war es mal mit einem kurzen Update. Ab nächster Woche findet ihr hier wieder wie gewohnt Beiträge zu allem aus dem Bereich SMO, Community Management, Online Marketing und Monetarisierung von Webdiensten.

BarCamp Karlsruhe

So gestern Abend war es endlich soweit, die erste Version des Orgateams hat sich in der Karlsruhe Innenstadt getroffen. Dabei waren:

Klaus, Michael, Jan und meine Person. Wir haben über allgemeine Organisationthemen gesprochen und sind glaube ich einige Schritte weiter. Die meisten waren zwar schon auf einem BarCamp, haben sich aber bis dato nicht mit der Organisation eines beschäftigt.

Wir werden uns auch nächste Woche zur gleichen Zeit treffen, wobei noch nicht ganz feststeht in welcher Location. Vielleicht schon in der, in der das BarCamp stattfinden wird. Mit ein wenig Glück steht auch nächste Woche dann der endgültige Termin für diesen Event in Baden.

Ich freue mich schon richtig auf die Zusammenarbeit mit den Leuten, denn das Team hat einen sehr guten Eindruck gemacht, besonders bei den Zielen waren wir uns einig. Das Hauptziel ist, dass jeder Besucher des BarCamps am Ende begeistert nach Hause fährt und 2010 wieder mit von der Partie ist. Für dieses Ziel haben wir uns schon einige Features ausgedacht – aber dazu dann später mehr sobald die BarCamp Seite dann auch offiziell genutzt wird.

Vorstellung von Druckbesser.de

[Trigami-Review]

Besonders im Bereich Marketing sitzt das Geld aktuell nicht ganz so locker wie die Jahre zuvor, umso wichtiger ist es Geld sinnvoll einzusparen. Druckkosten machen z.B. bei größeren Unternehmen schon einen erheblichen Teil des Budgets aus. Darunter fallen neben den typischen Kosten für Briefvorlagen, Visitenkarten, Flyer und Plakate aber auch spezielle Formate für Messen oder als Marketinggimmicks.

Um diese Kosten signifikant senken zu können müssen Angebote von unterschiedlichen Anbietern eingeholt werden und diese verglichen werden. Meist ist es aus Zeitgründen nicht möglich mehr als fünf-zehn Anbieter anzusprechen zu bestimmten Preisen. Meist werden diese auch noch regional ausgesucht – obwohl die Versandkosten ähnlich teuer sind wie bei einem Anbieter der weiter weg sitzt.

Ein Grund mehr sich Online zu informieren und Preise bzw. Anbieter wesentlich genauer zu vergleichen. Dafür gibt es inzwischen auch ein Serviceportal namens druckbesser.de
Auf der Startseite können die wesentlichen Punkte ausgewählt werden um zu einem optimalen Ergebnis zu kommen.


Den ganzen Beitrag lesen…

Auf der Suche nach dem Community Manager

Immer mehr Unternehmen suchen nach einem Community Manager für das eigene Netzwerk oder für die Arbeit in unterschiedlichen Netzwerken um die eigene Marke zu stärken (siehe asymmetrisches Community Management). Diese Suche gestaltet sich für die meisten Unternehmen schwerer als erwartet, denn die Erwartungen und die Realität klaffen doch stark auseinander.

Meist wird nach einem erfahrenen Community Manager gesucht welche neben Deutsch auch sehr gute Englisch-Kenntnisse verfügt. Optimalerweise hat er schon eine eigene Community betrieben (was bei Erfahrung ja grundsätzlich Voraussetzung ist). Eine abgeschlossene Ausbildung oder Studium ist grundsätzlich Pflicht, auch wenn dies nicht wirklich auf die Arbeit vorbereitet. Organisationstalent und hohe Internetaffinität sind ein Muss.

Die Aufgaben sind dabei aber unterschiedlichster Natur

  • Strategische Planung der Community
  • Qualitätssicherung
  • Entwicklung und Umsetzung der Kommunikationsstrategie
  • User Support
  • Marktforschung
  • Budgetplanung
  • Forenmoderation
  • Bekanntheit erhöhen
  • Etc.

Die Aufgaben und die Voraussetzungen können etwas variieren, je nachdem für welches Unternehmen gesucht wird. Kommen wir aber zu den entscheidenden Punkten in denen die Realität sich etwas von den Wunschvorstellungen unterscheidet.

Erfahrung

Es gibt kaum Personen im Bereich des Community Managements die über mehrjährige Erfahrung verfügen. Meist kann man glücklich sein, wenn sich jemand bewirbt der mehr als ein Jahr in der Position tätig war. Falls sich doch jemand findet, kann man sich als Personaler freuen und sollte diesen auf jeden Fall einladen. Dies sollte aber auch nur durchgeführt werden wenn das Thema Gehalt intern richtig geklärt ist.

Gehalt

Da scheiden sind derzeit die Geister – denn der Gehaltsspiegel bei Community Managern reicht von 25.000 bis 80.000 € im Jahr. Vielen ist nicht genau bewusst was für ein Arbeitspensum und Verantwortung dahinter liegt – an einem Community Manager sollten sich die anderen Position aus dem Marketing oder Service nicht messen. Heißt ein wirklich guter und erfahrener Community Manager kostet auch richtig Geld (ab 60.000€ aufwärts!!!). Schließlich verdienen Produkt und Marketing Manager mit entsprechender Erfahrung genauso viel.

Verantwortung

Es kommt ein wenig auf das Produkt und die Firma an für die der Community Manager arbeitet. Aber wenn eine eigene Community vorhanden ist, sollte der Community Manager als Leiter dieser eingesetzt werden. Heißt er hat hierbei nicht nur die Verantwortung über die Community selbst, sondern über die Monetarisierung, das Marketing intern wie extern welches dafür betrieben wird usw. Ein erfahrener Community Manager kennt sich mit der strategischen Planung und Entwicklung aus. Heißt er kann auch einschätzen wie die jeweiligen Aktivitäten ankommen.

Community Manager = General Manager der eigenen Community!

Nur unter diesem Aspekt können auch wirklich Höchstleistungen erreicht werden. Viele Unternehmen machen den Fehler, dass der Community Manager den Produktmanager und Marketing Manager zuarbeiten sollte – genau umgekehrt muss es sein, wenn das Produkt eine Community ist!

Wie finden Sie jetzt den passenden Community Manager?

Wenn das Unternehmen eine erfahrene Person sucht, dann sollte vermieden werden dies über die normalen Jobportale zu machen. Lassen Sie die Personaler lieber nach Kandidaten über XING und Co suchen (welche auch genügend Erfahrung besitzen) und diese direkt ansprechen. Sie werden dann auf jeden Fall den passenden Kandidaten finden.

Junior“-Stellen können Sie direkt ausschreiben. Stecken Sie die Anforderungen aber nicht so hoch, denn je höher die Anforderungen desto unwahrscheinlicher finden Sie die passende Position. Höherer Bildungsgrad bedeutet nicht das die Motivation für diesen „24/7“ Job vorhanden ist.

Online PR bei Twitter und die beiden Grundregeln

Ja inzwischen haben auch immer mehr Agenturen verstanden, dass Online PR auch in Social Media Diensten durchgeführt werden kann, wenn nicht sogar muss. Gänzlich unterschiedlich stellt sich die PR Arbeit aber trotzdem dar, denn typische Pressemitteilungen sollten tunlichst vermieden werden.

Grundsätzlich Informationen zum Medium

Twitter wie auch alle anderen Social Media Dienste sind keine einseitigen Kommunikationswege, sondern es entsteht ein Dialog. Wer in seiner Pressearbeit aber nur auf einseitige Wege setzt, der sollte die Finger von Twitter lassen. Ein Dialog bedeutet nämlich automatisch auch, dass eine gewisse Authentizität vorhanden sein sollte. Ganz wichtig ist: KEINE GELOBHUDELEI!!! Denn sonst werden nicht nur die Nutzer, sondern auch die anderen Medien die Arbeit kritisch bewerten. Besonders für Agenturen ist dies schwierig, da Sie sich bei jeder Meinung bzw. auch bei jedem eigenen etwas kritischeren Beitrag vorher vom Auftraggeber die Freigabe geben lassen müssen.

Diese beiden Regeln sollten vor jedem Engagement eines Unternehmens auch intern abgesprochen werden, denn ohne die grundsätzliche Entscheidung für einen anderen Kommunikationsstil ist das Unterfangen eher zum scheitern verurteilt.

  1. Regel: Die Bereitschaft kritische Dialoge zu führen muss unbedingt vorhanden sein
  2. Regel: Typische PR Arbeit hat nichts bei Twitter verloren

Im nächsten Artikel wird dann die genaue PR Arbeit bei Twitter beschrieben – wie wird ein sinnvolles Konzept entwickelt und PR Arbeit durchzuführen.

BarCamp in Karlsruhe

Was lange währt wird endlich organisiert… Ja unter diesem Motto könnte das Thema BarCamp in Karlsruhe stehen. Es wurde schon einige Male versucht eines durchzuführen, bis jetzt (laut meinem Kenntnisstand) ohne Erfolg. Dies wird sich aber in diesem Jahr grundlegend ändern.

Heißt im Klartext: Es wird 2009 ein BarCamp in Karlsruhe stattfinden!

Derzeit ist das ganze noch in der frühen Planungsphase aber mit einigen interessanten Entwicklungen. Den Anfang machte ein Telefonat mit Alexander Wohlfahrt in dieser Woche, welchervon der Idee auch angetan ist. Heute twitterte ich dies, eine Minute später klingelte schon das Telefon, dies hörte auch nicht mehr so schnell auf…

Der aktuelle Status ist, dass für das BarCamp schon zwei Partner fest stehen die gerne helfen möchten dieses BarCamp zu realisieren. Ich glaube das ist für den Start eine richtig positive Ausbeute.

Wer uns helfen möchte kann sich gerne anschließen und sich per Mail bei info at eikyo.de melden.

Weitere Infos gibt es in den kommenden Tagen und Wochen.

Was genau ein Barcamp ist findet ihr auf der Wikipedia Seite beschrieben: Was ist ein BarCamp?

Workshops zu Social Media / Community Management

In der Vergangenheit hatte ich schon einige Workshops zum Thema Monetarisierung Web 2.0 und Social Media Diensten durchgeführt. Darunter waren auch einige zum Thema Community Management und wie der Onlinekundenservice aufgebaut werden sollte.

Leider habe ich die Ausweitung der Workshops nicht weiter fokussiert, was ich aber mit dem Beitrag ändern möchte. Ich werde in den kommenden Wochen einige Kapitel verschiedener Workshops die ich in der Vergangenheit gehalten habe mit der Kamera aufnehmen und veröffentlichen. Diese Kapitel werden natürlich komplett kostenlos sein, wer den kompletten Workshop sehen möchte, der kann dies auch erstmal nur Live machen. Grund hierfür sind einige Praxisaktivitäten die Vor Ort auch durchgeführt werden….

Wer Interesse hat kann sich natürlich gerne sofort melden, ansonsten einfach abwarten auf die ersten Videos. Die Erstellung der Videos geht schnell aber die Überarbeitung wird einiges an Zeit kosten, deshalb bitte nicht vor März damit rechnen.

Wenn doch Interesse daran besteht die kompletten Workshops Online zu sehen, dann einfach kurze Info in den Kommentaren, werde mir dann ein wenig was ausdenken.

Marketing in der Krise?

Habe gerade einen interessanten Beitrag auf dem Blog von Ralf Schwartz gefunden zum Thema Marketing in der Krise. In dem Text wird die Studie von BBDO Consultig zitiert und es gibt unglaubliche (Achtung Ironie) Entwicklungen im Marketing.

Die Hauptergebnisse der Studie sind so etwas von Innovativ (Achtung mehr Ironie), dass dafür nicht 300 Marketingentscheider hätten befragt werden müssen. Wobei Ralf richtig einwendet, dass Gewissheit wichtig ist in diesen Zeiten.

Zu den interessanten Ergebnissen für mich:

Marketingeffektivität und – effizenz auf dem Prüfstand
Unfassbar aber wahr! Es ist nicht gerade die größte Neuigkeit, dass die meisten Marketingabteilungen und Verantwortlichen sich nicht um die Effektivität und Effizenz kümmern. Teilweise werden die Zahlen die man durch Maßnahmen im Onlinebereich tätigt nicht mal angeschaut, ganz zu schweigen von den Aktivitäten in Print und Fernseh. Wer ernsthaft daran interessiert ist seine Effektivität zu überprüfen, wird besonders am Anfang ziemlich erschlagen sein von seinen Zahlen. Denn bei fast allen Marketingkampagnen gibt es einige Aktivitäten die derart ineffektiv sind, dass man sich schämen muss. Hier muss nicht nur das Interesse an der Effektivität vorhanden sein, sondern auch eine neutrale Selbstreflexion was die eigenen Maßnahmen angeht.

Unternehmen rücken stärker an die Kunden
Hilfe!!! An sich stimmt dieser Satz zu 100 %, denn durch einen echten Dialog mit dem Kunden kann viel erreicht werden. Aber welcher Spinner meint bloß, dass dies die wichtigste kurzfristige relevante Maßnahme ist? Ein wirklicher Dialog mit dem Kunden ist wohl die wichtigste Maßnahme überhaupt und kann nur dauerhaft aufgebaut werden. Wer nur kurzfristig solche Aktivitäten fährt zerstört seine Reputation vollends.

Ich will echt nicht böse sein, aber was für Leute sitzen denn im Marketing? Wer meint das stärkerer Kundendialog eine kurzfristige Maßnahme ist, der hat überhaupt keine Ahnung! Geschweige die Experten die bis dato niemals die Effektivität ihrer Werbung gemessen haben. Verstehen kann ich diese Haltung schon, schließlich will man nicht erkennen wie schwachsinnig die eigenen Aktivitäten teilweise sind.

Marketing ist definitiv in der Krise! Bei Entscheidern die bei Umfragen solche Antworten angeben kann man nur von Krise sprechen.