Kommentarschwund im Blog?
Immer mehr Blogbeiträge bleiben ohne Kommentar – jedenfalls ergeht es unzähligen normalen Blogs in Deutschland so. Bei diesem Blog ist das nicht weiter verwunderlich, da dieser meist nur Informationsquelle ist.
Aber gibt es den gar keine Kommentare mehr? Doch und zwar wird fleißig das Reply in Twitter genutzt oder der Kommentar auf Facebook geschrieben. Die beiden Hauptgründe für die Verschiebung sind schnell gefunden:
- Direkter Dialog mit dem Schreiberling. Heißt man antwortet dem Schreib direkt auf seine Nachricht direkt auf der gemeinsamen Plattform.
- Als Kommentarschreiber erhält man auch die Antwort des Schreibers direkt auf der Plattform. Es ist nicht nötig jede paar Minuten auf den Blog zu schauen (kaum jemand nutzt heute den RSS Kommentar Feed).
Die Entwicklung wird natürlich von den Seitenbetreibern argwöhnisch betrachtet, schließlich will man mehr Aktivitäten auf der eigenen Seite. Trotzdem ergeben sich wesentlich größere Chancen wenn in anderen Netzwerken über den eigenen Beitrag gesprochen wird. Wieso? Auch Außenstehende die den Beitrag nicht gelesen haben erhalten einen Einblick. Die Wahrscheinlichkeit dass diese dann auch auf den Beitrag klicken erhöht sich automatisch.






15. Mai 2009 um 15:38
Dafür kriegste gleich nen Kommentar.
15. Mai 2009 um 15:39
Ich erlebe immer öfter folgendes: Ich blogge, poste einen Tweet mit Link auf den Blog, Leute lesen und posten einen Tweet zurück oder auf Facebook, wo meine Tweets ebenfalls hinlaufen.
Ja, die Nachvollziehbarkeit einer Kommunikation leidet und “zersplittert” in die zahlreichen Plattformen. Aber durch die Offenheit der meisten Plattformen lassen sich solche Pingbacks wieder auf den Blog (sofern gewünscht) einfangen.
Also wirklich halb so schlimm
15. Mai 2009 um 15:40
verflixt :-(
schön wieder tanze ich aus der Reihe und habe einen entgegen gesetzten Trend :-(
ich buh mich jetzt selbst aus “buuuuh”
15. Mai 2009 um 15:46
Darauf hätte ich jetzt fast in Twitter geantwortet ;-)
Aber gutes Posting! Geht mir auch so, dass ich kaum noch kommentiere, sondern den – gefühlt – direkteren Weg gehe.