Die Parteien verstehen es nicht…
Manchmal fragt man sich wie so etwas passieren kann? Wieso glauben Personen, dass die neuen Kommunikationskanäle viele neue Wähler hervorbringen? Wieso versucht jeder auf den Obama nachzumachen?
Was die ganzen Politikprofis und tollen Agenturen vergessen haben den Parteien zu erzählen: Es geht nicht um den Kanal den man nutzt. Ob nun eine normale Zeitung, Fernsehen oder Twitter: Es gibt nur einen wirklich entscheidenden Punkt: Die Message!
Heißt die großen Parteien können gerne sicherer mit den Social Media Diensten werden, wie Herr Wallrabenstein beim Zeit Artikel sagt. Die Message bleibt immer noch die Gleiche. Deshalb funktioniert der Online-Wahlkampf auch nicht so toll wie in Übersee, bei dem ein charismatischer Mensch den Leuten Hoffnung gegeben hat und die Dinge anpacken wollte. Kein großes schönreden der Lage…
Bitte deshalb nicht noch mehr nerven in Social Media Diensten. Die Plakatwerbung auf der andere Parteien angegriffen werden können auch stecken gelassen werden. Auch Plakate mit übertriebener Polemik, besonders wenn einer der Vorsitzenden in einer tollen Villa wohnt, usw.
Kommen wir eigentlich auf den Kern:
Wieso ich zur Europawahl die Piratenpartei gewählt habe? Nicht weil die so toll mit den neuen Medien umgehen können, sondern weil Sie ein ernsthaftes Programm haben. Klar haben Sie kein tolles Mittel gegen Arbeitslosigkeit, unser Rentensystem zukunftssicher zu machen – aber das haben die anderen auch nicht. Der Unterschied ist nur, dass die Piratenpartei niemandem einen Bären aufbindet. Lieber wenige Punkte ernsthaft vorantreiben als viele ohne Sinn und Verstand.
Deshalb werde ich auch mein Engagement bei der FDP einstellen und die Partei wechseln. Nebenbei kann und werde ich wohl nicht verstehen wie die FDP auf ein solches Ergebnis kommen konnte. Wer als Spitzenkandidatin eine Person hat die Eidesstattlich versichert, dass sie eine Präsenzquote von 75% gehabt hat, der sollte noch mal gut nachdenken. Nebenbei ist nicht ganz klar wie hoch die wirklich ist ;)
PS: Wäre nicht gerade Stolz auf eine 75% Präsenzquote. Kommt mir nebenbei nicht mit Politikern aus anderen Ländern die eine schlechtere Quote haben. Die habe ich auch nicht gewählt!
PSS: Lieber Herr Wallrabenstein, es kommt nicht darauf an wie man im Netz kommuniziert, sondern was!






12. Juni 2009 um 13:05
Wahlen: Wahlwerbung 2.0 – StudiVZ & Co…
Die erste große Wahlwerbungswelle ist nun vorrüber, die Europawahlen sind durch. Nun ist es so, dass erstmal die Parteien auch die “Social Networking” Plattform “StudiVZ” nutzen konnten/durften. Dort haben viele Partei…