Hintergrund zur Zertifizierung von Trainern
In den kommenden Tagen wird der Bundesverband Community Management e.V. die Richtlinien für die Zertifizierung von Trainern im Community Management Bereich veröffentlichen. Das Ergebnis zeugt von einem doch längeren „Entwicklungsweg“ als Anfangs gedacht, aber spiegelt auch stark die Ausrichtung des Verbandes.
Nach der außerordentlichen Verbandsitzung in Hamburg waren Daniel Langwasser und Tom Noeding und ich abends auf dem Weg in Richtung unserer Unterkunft und hatten ein wenig die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen. Eines der Hauptthemen war das sich inzwischen unzählige Trainer und Personen gemeldet hatten die ihre Fähigkeiten und Tätigkeit vom BVCM bestätigen lassen wollten. Teilweise wurden uns hierzu sehr „knappe“ und kurze Begründungen geschickt. Dort kam es zum gemeinsamen Beschluss, dass die erste Aufgabe des AK1 die Erarbeitung eines Zertifizierungsmodells sein sollte – und so Begann die Arbeit und die vielen Diskussionen darüber.
Beim Communitystammtisch in Hamburg wurde von mir dann eine grundsätzliche Richtung vorgeschlagen die Anfangs sehr kontrovers diskutiert wurde. Es ging sogar soweit, dass der Vorschlag im Raum stand, dass der BVCM selbst als Schulungsanbieter fungieren sollte. Dies entsprach nicht unserer Vorstellung des Verbandes – in einer recht langen Diskussion konnten wir uns aber auf Eckpunkte einigen. Diese wurden von Daniel Langwasser auf dem Communitystammtisch in Frankfurt einige Tage später diskutiert und am Ende kam eine erste Version heraus die durchaus schon die wichtigsten Elemente enthielt.
Wochen später traf sich der Vorstand (leider konnte ich selbst nicht teilnehmen) und rundete die Voraussetzungen und den Weg zur Zertifizierung ab. Diese wird dann in den kommenden Tagen mit allen Infos veröffentlicht – ihr dürft sehr gespannt sein.
Was aber neben dem Ergebnis für uns wichtig ist, dass wir aktiv den Weg beschreiten so viele Menschen aus dem Verband wie möglich einzubeziehen. Durch dieses erste konkrete Ergebnis für Außenstehende konnten wir selbst einen Prozess entwickeln welcher den Leuten ermöglicht aktiv an der Mitgestaltung teilzunehmen. Besonders auf diese gemeinsame Leistung bin ich stolz.






