Monatsarchiv für Dezember 2009

 
 

Gute Vorsätze für das neue Jahr…

Fast jede Person auf dem Planeten fasst sich einige gute Vorsätze für das neue Jahr. Etwas verfrüht, da ja bis zum Neujahr noch Weihnachten vor der Tür steht, aber nicht zu früh fange ich mal an. Im Endeffekt möchte ich aber nicht das übliche: „mehr Zeit mit den lieben verbringen“, „nicht mehr rauchen (was ich sowieso nicht mache)“ oder „nicht mehr zu schnell Auto fahren“ als Vorsatz nehmen, sondern etwas, was mit Eikyo und meinen Unternehmungen zu tun hat.

Im Laufe des Jahres werde ich in regelmäßigen Abständen, sagen wir zu jedem Quartal, die Liste anschauen und darüber berichten ob das so geklappt hat.

Meine Vorsätze oder Aufgaben die ich im neuen Jahr erfüllen möchte:

eBook „Monetarisierung im Social Media”

Insgesamt gibt es davon schon mehr als 40 Seiten – trotzdem bekomme ich es nicht gebacken die letzten 10-15 Seiten zu schreiben. Besonders die Studie am Anfang ist nicht mehr ganz aktuell, da ich diese letztes Jahr mit über 100 Social Media Diensten durchgeführt habe. Leider existieren 20 davon überhaupt nicht mehr…

Community Management Buch

Meine persönliche neverending Story! An dem Buch arbeite ich schon seit über 3 Jahren. Wobei arbeiten wohl zuviel gesagt ist, denn eigentlich läuft es immer nach Schema F: Kapitel wird geschrieben und nach einigen Wochen durchgelesen und wieder verworfen…

Nachfolger von Social Media Optimization in Deutschland

Bin selbst nicht mehr zufrieden mit dem eBook, welches ich damals geschrieben habe. Es hat sich in der Zeit soviel geändert, außerdem würde ich an das Thema ganz anders ran gehen… Glaube nicht, dass ich einen Nachfolger schaffe bei den ganzen „Schreibprojekten“ – aber vornehmen kann man es sich ja.

Weiterbildungsschulung für Community Manager

Aktuell gebe ich Schulungen für Personen die langfristig im Bereich Community Management tätig sein werden, sei es direkt als Community, Content oder Support Mitarbeiter. Im neuen Jahr möchte ich mit einigen Personen gerne eine Weiterbildungsschulung entwickeln, die für langjährige Community Manager interessant sein könnte.

Videocast

Den Videocast weiterführen wie bis zu dem heutigen Tag. Wöchentlich eine Meinung zu einem bestimmten Thema aus dem Bereich Community Management, Social Media Optimization oder Monetarisierung.

Zweiter Geburtstag

Im Januar wird der Blog zwei Jahre alt! Grund genug diesen Tag zu feiern und auch einen auszugeben. Wie letztes Jahr möchte ich hierzu eine Aktion durchführen und mal wieder einen Kuchen backen. Bin gespannt ob ich das hinbekomme.

So das wären 6 Vorsätze für das Jahr 2010 – ich bin selbst gespannt wie viele ich davon wirklich erfüllen kann. Wenn es mehr als drei sind bin ich wirklich zufrieden mit dem Jahr. Welcher Blog oder Person hat den auch Vorsätze für den Blog oder Beruf?

Dozent an der Journalistenschule von Burda

Burda Logo

Letzte Woche war ich bekanntermaßen in München (hatte ja per Twitter und Facebook fleißig berichtet) und habe dort Schulungen zum Thema Community Management gegeben. Die Frage für wen und wer die Teilnehmer waren habe ich bewusst bis zu diesem Blogeintrag etwas „verschleiert“.

Zukünftig werde ich in regelmäßigen Abständen (das nächste Mal im Januar) für die Journalistenschule von Burda über den Bereich Community Management dozieren und gezielt die Volontäre hierzu schulen.

Der Themenkomplex ist hierbei recht vielseitig und startet mit:

  • Was ist Community Management
  • Wie funktioniert Community Building
  • Wie moderiere ich eine Community
  • Optimierung von Communities
  • Rollenkonflikt eines Community Managers
  • Regeln und Gesetze…

Bis hin zu konkreten Beispielen und Lösungsansätzen

  • Wie gehe ich mit Tollen um
  • Wie nutze ich Kritik
  • Wie aktiviere ich bestimmte Gruppen
  • Praxisbeispiele von Xing, Facebook und Konsorten

Bei den meisten Punkten die ich hier anspreche gibt es kaum oder gar keine Quellen oder Veröffentlichungen. Deshalb war diese Schulung in diesem Format auch etwas bis dato Einmaliges und stütze sich auf den Erfahrungen und dem Erarbeiteten von einigen wenigen Personen. Der Bereich Community Building und asymmetrisches CM wurde von mir erstellt und erarbeitet, während ich beim Thema Moderation auf das Wissen von Daniel Langwasser zurückgreifen konnte. Er hat hierzu wohl die beste Ausführung erstellt die es bis dato gegeben hat.

Was wohl der größte Erfolg innerhalb der Schulung war, dass die Volontäre etwas mitgenommen haben was wohl wesentlich für Community Management ist. Die Vernetzung innerhalb der Gruppe um Problemen und Lösungen zu begegnen. Denn wie wir bei einigen Aufgaben gemerkt haben, gibt es unzählige Wege um zur Lösung zu kommen. Der größte „Skill“ eines Community Managers ist sich innerhalb der Vernetzung Tipps zu holen um am Ende die idealste für seine eigene Community zu finden.

Dies sollten sich nebenbei auch einige Community Manager zu Herzen nehmen…

Zukünftig werde ich in regelmäßigen Abständen (das nächste Mal im Januar) für die Journalistenschule von Burda über den Bereich Community Management dozieren und gezielt die Volontäre hierzu schulen.

Wenn Religion vermarktet wird…

Bin fast vom Stuhl geflogen als ich auf evangelisch.de unterwegs war, denn man muss sich ja als interessierter Beobachter auch anschauen was andere Communities so machen. Jedenfalls habe ich mit vielen gerechnet außer mit einem Video zu… *Trommelwirbel*: Zombieland!

Okay noch mal zurück gespult. Evangelisch.de neu gestartet und unter den Videos geschaut und Tatsache: Der Trailer zum aktuellen Film Zombieland ist dort recht prominent zu finden. Man denkt nichts böses, aber nach einiger Recherche auch gleich die passende Mitteilung gelesen:

Hi-Media übernimmt die Vermarktung von evangelisch.de

Das ist „ähnlich“ wie Zombieland ganz großes Kino! Die Kirche startet die Vermarktung ihrer Online-Plattform evangelisch.de. So etwas muss man sich auf der Zunge zergehen lassen… Besonders spannend wird es wenn die auch kontextbasierte Werbung starten – z.B. mitten in einer Diskussion zur Verhütung auch gleich das passende Verhütterli-Gerät bewerben. Das wäre jedenfalls eine recht offene und entspannte Auslegung des Themas.

Aber Spaß beiseite: Welcher Priester ist den auf diese Schnapsidee gekommen? Ein Portal welches im Auftrag der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) erstellt wurde wird vermarktet. Wieso nicht auch gleich in den Kirchen ein paar Werbebanner aufhängen? Bestattungsunternehmen freuen sich schon…

Sehen wir die Sache ein wenig sachlicher, auch wenn ich immer noch der Meinung bin: Werbung hat nichts auf der Plattform zu suchen:

Portal ist seit einigen Monaten online und hat definitiv keinen Raketenstart hingelegt! Jedenfalls laut Mitgliederaktivität ist hier noch nicht sonderlich viel passiert. Kein einziger Kommentar bei den News welche heute veröffentlicht wurden (ja ich habe mir alle angeschaut!). Auch die Kreise haben entweder mit wenig Mitgliedern oder kaum Aktivität zu kämpfen.

Also eine Community vermarkten die noch keine Community ist, halte ich für nicht so intelligent. Wieso? Weil man mit der Monetarisierung und der Optimierung einer Community nicht anfangen kann und sollte, wenn man keine hat. Wie wäre es erstmal die Community aufzubauen und zu aktivieren?

Videocast 3: Asymmetrisches Community Management

Im Laufe der Fertigstellung meiner Schulungsunterlagen für diese Woche, bin ich mal wieder auf meinen alten Artikel über asymmetrisches Community Management gestolpert. Grund genug dazu ein paar Worte zu verlieren.

Dialog innerhalb der SEO

SEO (Search Engine Optimization) ist wohl eines der Gebiete, welche Social Media Kampagnen sehr positiv gegenüber stehen. Wie Markus Tandler (mediadonis) in seinem jüngsten Beitrag auch schreibt, kann dadurch eine relativ hohe Zahl von Links aufgebaut werden.

Gut, bei Social Media Aktionen gruppieren wir manchmal auch nur die Links, weil bei 1.000 bis 3.000 Links für bspl. ne Frontpage bei Digg, es einfach schwer wird alle gebuildeten Links mit ihren jeweiligen Eigenschaften in ein Spreadsheet zu hacken, aber wir zeigen bspl. die 100 wichtigsten Links an, die durch die Aktion generiert wurden.

Social Media Aktivitäten werden durchaus dafür genutzt um die Verbreitung und die entsprechende Verlinkung eines Inhaltes zu erhöhen. Bis dato haben die meisten SEOs weniger mit dem Dialog mit User, als vielmehr mit der technischen Seite, dem Content und der Optimierung dessen zu tun. Besonderen Wert legen wohl fast alle SEOler auf die Inhalte selbst, auch wenn diese in häufigen Fällen ausgelagert werden.

Grund genug sich auch Gedanken dazu zu machen wie künftig Social Media Aktivitäten durchgeführt werden und innerhalb der SEO Szene gehandhabt werden. Aktuell agieren einige SEOs eher in Richtung Black-SMO, da es bei einigen Social Media Diensten Schwachstellen gibt, die genutzt werden können um auf die Startseite zu kommen (Nein – ich beantworte dazu keine Anfragen). Einige wenige Personen bauen sich langfristig ein eigenes Netzwerk an Personen auf, welche aktiv dazu beitragen die Inhalte hoch zu voten/klicken/einreichen… Sicher kommen gute Ergebnisse durch gute Inhalte zustande, doch ein wenig Starthilfe hat noch keinem Inhalt geschadet.

Im Endeffekt wird dadurch die Suchmaschinenoptimierung wesentlich komplexer und die entscheidenden Punkte für den Erfolg werden erweitert. War es früher noch die einfache technische Optimierung der Seite und der Inhalte, das generieren von Inhalten und der Verlinkung, so kann es jetzt um einen weiteren wesentlich Punkt erweitert werden. Dieser Punkt beinhaltet den Aufbau, Ansprache und Nutzen eines Netzwerkes – kurz: dem Dialog.