Monatsarchiv für Mai 2010

 
 

Community Management 2010 English

It took long, but the moment has finally arrived. The free eBook “Community Management 2010” was already published in Germany two months ago, now you can also get it internationally. This eBook is a small initial aid and a short overview of the subject Community Management.

At that time it was intended by me for “a basis for discussion”. Meaning that current or prospective Community Manager as well as companies should use it as a basis to build up their Community Management. What is CM? What is important within the company and which aims should they use to measure the CM.

The book is written from my own perspective and is based on the experiences I made during the last eight years as a Community manager, presenter, operator and adviser. Therefore, some formulations should not be taken too serious.

I hope this eBook pleases you and you can relate yourselves to single segments. But it would still be better if you did not relate to it, but to have clear aims, enough responsibility and the ideal budget to reach it.

Thank you folks!

Download: Community Management 2010 English

NoNick Conference – Zwischenbericht

Dieses Jahr findet zum zweiten Mal die NoNick Konferenz in Bilbao (Spanien) statt. Ich wurde dieses Mal gefragt ob ich nicht auch Lust hätte Deutschland bei dem ersten internationalen Community Management Roundtable zu vertreten. Der Bitte bin ich natürlich gerne nachgekommen und flog gestern aus Berlin über Frankfurt nach Bilbao.

Der „Tisch“ war gespickt mit spannenden Personen wie Kirsten Waganaar vom holländischen CM Verband und Blaise Grimes-Viort vom National Magazine. Wir haben im Vorfeld (gestern Abend) schon recht lange über die Zukunft in dem Bereich debattiert und hatten einige spannende Ansätze die ich in den kommenden Tagen aufbereiten und veröffentlichen werde.

Heute beim Roundtable waren es dann mehr als nur wir 3, sondern es waren knapp 150 Personen im Publikum. Themen waren die Chancen und die Unterschiede zwischen Social Media Management und Community Management. Ich denke einigen wurden regelrecht die Augen geöffnet – denn bis dato haben viele CM mit Social Media Management verwechselt.

Ich möchte auch nicht vergessen unsere kleine Analogie zu erzählen: In einem Fußballstadion sitzen tausende Fans (nebenbei das Hotel ist neben dem Stadion von Athletico Bilbao) und schauen sich das Fußballspiel an. Man kann sagen, dass diese Personen gemeinsam eine kleine Community sind. Der Community Manager versucht Probleme aus der Welt zu räumen und gleichzeitig die Aktivität der Fans zu erhöhen: z.B. mit Laola Wellen und Fangesängen. Er ist in dem Stadion und betreibt „Crowd-Management“ – weniger mit einzelnen Personen sondern mit ganzen Gruppen. Der Social Media Manager steht dabei draußen vor dem Stadion und erzählt allen wie toll das Spiel ist und wie es steht. Er versucht die Leute ins Stadion zu bekommen.

Ich denke das trifft den Kern der Sache ganz gut…

So ich werde wieder auf die Konferenz gehen und den heutigen Abend ruhig ausklingen lassen. Morgen gibt’s noch 1-2 interessante Workshops. Von daher möchte ich einigermaßen fit sein.

Definition Community Management

Der Bundesverband Community Management e.V., in dem ich als Vorstandsmitglied ehrenamtlich tätig bin, hat heute seine Definition für Community Management veröffentlicht.

Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes. Unterschieden wird dabei zwischen operativen, den direkten Kontakt mit den Mitgliedern betreffenden, und strategischen, den übergeordneten Rahmen betreffenden, Aufgaben und Fragestellungen.

Insgesamt finde ich die Definition recht passend auch wenn diese wieder sehr Allgemein gehalten wurde. Hier nochmal einen großen Dank an alle die an der Arbeit für diese Definition beteiligt waren.

Social Media auch Vertriebskanal?

Viele Diskussionen musste ich in den letzten Tagen zu dem Thema führen und doch bin ich kaum von der Meinung abzubringen. Social Media kann und wird langfristig auch immer stärker ein Vertriebskanal werden.

Da steigen die „rosa-roten“ Fans von Social Media (die es zuhauf in Berlin gibt) auf die Barrikaden und sprechen von „Seele verkaufen“. Und doch haben genau die Personen den Zug nicht abfahren hören. Social Media Dienste sind an sich Gemeinschaften oder Gruppen die sich selbst finanzieren müssen (ein Facebook, Twitter und Co müssen Geld verdienen) und auf der anderen Seite kann man diese nutzen um Angebote anzubieten. Auch wenn Dell immer ein schlechtes Beispiel ist – aber es ist so schön. Das Unternehmen macht mit seinem Twitterstream Millionen im Jahr. Wieso? Weil sie es einfach machen!

Sicher Social Media Dienste sollten nicht in erster Linie als Verkaufskanäle genutzt werden, aber die Kundenbindung und den Service mit einem Vertrieb zu verbinden macht Sinn. Ja liebe „rosa-rote“ Social Media Welt – am Ende zählen auch in dieser Welt nur Zahlen. Leider sind Online-Medien nun mal so.

In den kommenden Tagen wird das Hauptthema also sein – wie Communities und Social Media Dienste nutzen um einen zusätzlichen sinnvollen Vertriebskanal aufzubauen!