Vernichtung von Communities?
Die Social Media Nutzer sind besonders in Deutschland ein Volk, welches sich in einer rosaroten Wolke aufhält. Liebe und Zuneigung wird nur Unternehmen entzogen, die aufgrund von massiven Fehlverhalten auf sich aufmerksam gemacht haben. Nestle kennt die Sperrspitzen dieser Bewegung ganz gut…
Kaum jemand macht sich aber Gedanken über gezielte Angriffe auf Communities. Schafft man es mit wenigen Schritten eine Community aus dem Gleichgewicht zu bringen? Wäre man sogar in der Lage eine Community von starker Aktivität zur Inaktivität zu führen?
Kann hier der Wettbewerbsvorteil von Morgen geschaffen werden?
Inzwischen praktiziere ich dies schon seit einigen Jahren in Übersee. Solche Maßnahmen sind nicht nett und man bringt bewusst den Mitbewerber in eine missliche Lage – oft verbunden mit dem Verlust von Kunden und Ansehen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hat man sein Ziel erreicht und die Kratzer sind schwer aus dem Social Media Gedächtnis zu bekommen.
Mein Fazit für 2011: Krieg der Communities wird auch in Deutschland in die erste Runde gehen!
PS: Nebenbei erscheint zu diesem Thema mein neues eBook im neuen Jahr (geplant Ende Januar)






27. Dezember 2010 um 19:31
“Wäre man sogar in der Lage eine Community von starker Aktivität zur Inaktivität zu führen?
Inzwischen praktiziere ich dies schon seit einigen Jahren in Übersee.”
also Guerilla, um dem Wettbewerbe zu schaden…!?
27. Dezember 2010 um 19:32
um dem den Wettbewerber zu schaden <- das meinte ich
27. Dezember 2010 um 19:37
Ja. Wobei ich das gezielt niemals in Deutschland gemacht habe. Grundsätzlich sind die Mechanismen aber die Gleichen.
27. Dezember 2010 um 19:46
Glaube in Deutschland ist (zum Glück?!) das Markenimage wichtiger, sind ja einige Große (und auch Kleine) damit 2010 aufs Maul gefallen…
27. Dezember 2010 um 19:48
Nicht wirklich. Am Ende wollen alle Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil – wie dieser entsteht ist dabei den meisten zweitrangig.
jedenfalls ist das die Erkenntnis, die ich in den letzten Monaten verstärkt mitnehmen durfte.
27. Dezember 2010 um 20:21
Dann stellt sich die Frage, wie ein derartiges “Engagement” in Auftrag gegeben wird…wahrscheinlich wirds f2f in einem 4-Augen Gespräch abgesprochen…denn öffentlich ausgeschrieben wirds jedenfalls nicht ;)
14. Januar 2011 um 20:38
Also entweder ein Thema, das nicht existiert oder ein Thema über das geschwiegen wird :P
Schade, mich hätten echt andere Meinungen interessiert