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Wenn Religion vermarktet wird…

Bin fast vom Stuhl geflogen als ich auf evangelisch.de unterwegs war, denn man muss sich ja als interessierter Beobachter auch anschauen was andere Communities so machen. Jedenfalls habe ich mit vielen gerechnet außer mit einem Video zu… *Trommelwirbel*: Zombieland!

Okay noch mal zurück gespult. Evangelisch.de neu gestartet und unter den Videos geschaut und Tatsache: Der Trailer zum aktuellen Film Zombieland ist dort recht prominent zu finden. Man denkt nichts böses, aber nach einiger Recherche auch gleich die passende Mitteilung gelesen:

Hi-Media übernimmt die Vermarktung von evangelisch.de

Das ist „ähnlich“ wie Zombieland ganz großes Kino! Die Kirche startet die Vermarktung ihrer Online-Plattform evangelisch.de. So etwas muss man sich auf der Zunge zergehen lassen… Besonders spannend wird es wenn die auch kontextbasierte Werbung starten – z.B. mitten in einer Diskussion zur Verhütung auch gleich das passende Verhütterli-Gerät bewerben. Das wäre jedenfalls eine recht offene und entspannte Auslegung des Themas.

Aber Spaß beiseite: Welcher Priester ist den auf diese Schnapsidee gekommen? Ein Portal welches im Auftrag der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) erstellt wurde wird vermarktet. Wieso nicht auch gleich in den Kirchen ein paar Werbebanner aufhängen? Bestattungsunternehmen freuen sich schon…

Sehen wir die Sache ein wenig sachlicher, auch wenn ich immer noch der Meinung bin: Werbung hat nichts auf der Plattform zu suchen:

Portal ist seit einigen Monaten online und hat definitiv keinen Raketenstart hingelegt! Jedenfalls laut Mitgliederaktivität ist hier noch nicht sonderlich viel passiert. Kein einziger Kommentar bei den News welche heute veröffentlicht wurden (ja ich habe mir alle angeschaut!). Auch die Kreise haben entweder mit wenig Mitgliedern oder kaum Aktivität zu kämpfen.

Also eine Community vermarkten die noch keine Community ist, halte ich für nicht so intelligent. Wieso? Weil man mit der Monetarisierung und der Optimierung einer Community nicht anfangen kann und sollte, wenn man keine hat. Wie wäre es erstmal die Community aufzubauen und zu aktivieren?

Regeln für Social Media Betreiber vom BVDW

Es hat sehr lange gedauert bis der erste Verband Regeln für den Umgang der Betreiber mit seinen Nutzern veröffentlicht hat. Umso verwunderlicher das es sich nur um 6 einfache Regeln handelt welche zum großen Teil sowieso beachtet werden müssen.

1. Respekt
Wir respektieren unsere Nutzer und deren Meinungen und achten auf einen respektvollen Umgang der Akteure untereinander.

Grundkurs Community Management Lesson 1: Wir respektieren unsere Nutzer und deren Meinung. Nebenbei so etwas gilt wohl in fast jeder seriösen Firma, dass die Kunden und deren Meinung respektiert werden. (Ausnahmen finden sich in der Telekommunikationsbranche). Respektvollen Umgang unter den Akteuren ist glaube ich schon seit langem gegeben welche nicht mit einem VZ enden.

2. Sachlichkeit
Wir begrüssen themenbezogene Inhalte und sachliche Kritik.

Der Grundkurs Community Management Lesson 1 hilft ungemein.

3. Erreichbarkeit
Wir reagieren schnellstmöglich und angemessen auf direkte Fragen, Anregungen und Kritik.

Schnellstmöglich ist so ein breites Wort welches zwischen Minuten und Tagen alles sein kann. Auch hier verweise ich auf das Community Management welches hier handeln muss und schon bei fast jedem Portal handelt.


4. Glaubwürdigkeit

Wir stehen mit unseren öffentlichen Aussagen und Meinungen nach bestem Wissen und Gewissen für Transparenz und Glaubwürdigkeit.

Verliere ich denn ansonsten nicht die Nutzer? Glaubwürdigkeit braucht jeder Social Media Dienst alleine Aufgrund der Skandale mit den Daten. Sonst löschen die Nutzer das Profil schneller als man schauen kann.


5. Ehrlichkeit

Wir gehen mit Fehlern offen um und verschleiern sie nicht.

Ehrlichkeit hat auch etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun. Ohne Ehrlichkeit bin ich nicht Glaubwürdig… oder sehe ich das falsch?

6. Recht
Wir respektieren die Rechte unserer Nutzer sowie die Rechte unbeteiligter Dritter, insbesondere Urheber- und Persönlichkeitsrechte und Datenschutz.

Wenn nicht verklagen die Nutzer oder die Mitbewerber einen. Deshalb ist diese Regel wohl nur bedingt eine Regel der Ethik sondern Grundvoraussetzung in Deutschland um nicht Unmengen an Geld an Anwälte zu verschleudern!

Fazit:

Etwas unkreative Liste welche da veröffentlicht wurde. Besonders da die meisten Sachen nur mit dem Community Management zu tun haben welches diese Regeln schon seit Jahren befolgt. Wie wäre es mit Punkten wie z.B. Seriöse Monetarisierung? Strikter Maßnahmenkatalog bzgl. Mobbing innerhalb der Community? (nicht nur was öffentlich in Foren passiert). Dann würde man mal auch ein paar Schritte weiterkommen!

CommunityCamp und BrowsergamesForum

Die letzten beiden Wochenende standen im Zeichen von Events die direkt oder indirekt auch mit dem Thema Community Management zu tun hatten.

CommunityCamp 09

Der Monat startete auch gleich mit dem CommunityCamp 09, welches viele Community Manager und Interessierte in Richtung Berlin verschlagen hat. Schön wenn man selbst keine lange Anreise zu erledigen hat. Freitags abends wurde es auch gleich recht gemütlich in einem entspannten Cafe in Charlottenburg. Dort waren unter anderem auch meine Vorstandskollegin Linda Konter und Daniel Langwasser mit von der Partie. Die weiteren Erlebnisse der Nacht können auf dem Twitteraccount von Daniel in Augenschein genommen werden.

Samstag begann dann der erste Block an Panels und Vorträgen. Insgesamt war es eine gute Mischung aus verschiedenen Themen. Leider konnte ich zeitlich nur einem einzigen beiwohnen „Hate Speech“ von Birte – dieser war sehr gut vorbereitet, aber war für mich persönlich etwas weit entfernt von der Praxis. Danach ging es in das Vorstandstreffen des BVCMs in dem Raum in dem vor genau einem Jahr der Verband gegründet wurde. Etwas Nostalgie muss schlussendlich auch sein. Ich denke die Ergebnisse des Gespräches können sich sehen lassen und werden in den kommenden Wochen und Monaten allen Mitgliedern zugänglich gemacht. Danach neigte sich der Abend schon dem Ende zu und es wurde noch zum großen Abendessen geblasen. Georgische Kost war die Wahl von den unerschrockenen Personen: Silke, Linda und Kollegin, Jean-Paul, Daniel, Simone und meiner Wenigkeit. Tolle Gespräche und noch einen großen Dank an Jean-Paul für das tolle Feedback. Für mich war am Samstag auch schon Schluss, da ich sonntags gesundheitlich nicht fit war. Dies konnte man im ersten Videocast auch ganz gut sehen.

BrowsergamesForum

Browsergames und auch deren Betreiber leben nun mal von den Communities die sich im und um das Spiel bilden. Dementsprechend hätte man erwarten können, dass dem Bereich Community ein großes Augenmerk geschenkt wird, leider war dem nicht ganz so. Insgesamt waren es dann 4-5 Panels aus dem keines richtig herausstechen konnte mit neuen Informationen – wobei eines es geschafft in einige Twitterfeeds von mir vorzukommen. Man kann sagen, dass ich recht erbost war wie das Panel „Community and the fight against Cheaters“ gehalten wurde, denn im ersten Block „Community“ ging es rein um eine Plattform und deren Funktionen. Keine dieser Funktionen war wirklich innovativ oder nicht schon von verschiedenen anderen Plattformen umgesetzt. Sicher im Browsergames Bereich ist das etwas neuer, aber trotzdem hatte ich da etwas mehr erwartet. Dann kam die zweite Person zum Zug beim Bereich „fight against Cheaters“. Insgesamt muss hier klar gesagt werden, dass einzelne Aussagen nicht gerade glücklich gewählt wurden: „Opfer dürfen nicht entschädigt werden“, „Cheater sollten nicht gebannt sondern nur etwas bestraft werden“, um dann gegen Ende doch etwas vom Rauswurf der Cheater zu sagen…. Wie gesagt insgesamt etwas unglücklich, aber sicher nicht so schlecht wie es meine Twitterposts ausgesagt haben.

Irgendwie habe ich in den letzten Wochen bei den Veranstaltungen gehofft etwas wirklich „Neues“ aus dem Bereich Community Management zu hören, aber dem war leider nicht so. Hoffe der ein oder andere Community Manager erzählt zukünftig etwas mehr über seine praktischen Erfahrungen und hält sich nicht so stark in der Theorie auf…

Interview zum neuen Spiel und Planung mit stationärem Handel

Derzeit arbeite ich als verantwortlicher Marketing-Mensch an dem Spiel Fame2u, welches im nächsten Monat veröffentlicht wird. In dem Branchenmagazin „Der Medien Markt“ wurde ich näher zum Thema Distribution unserer Boxversion befragt. Für viele scheint es ungewöhnlich ein Online-Spiel (Browsergame) auch über eine Box im Handel zu vertreiben.

Das komplette Interview

Nebenbei finde ich es nicht ungewöhnlich langfristig den stationären Handel stärker in den Umsatz eines Produktes zu beteiligen. Besonders bei Produkten die ihren Lebenszyklus im Online-Segment haben, müssen langfristig auch einen Mehrwert für den Handel bieten. Ich freue mich hierzu in den kommenden Wochen ein System mitzuentwickeln wie dies bei Browsergames realisiert werden kann. (natürlich kann dies dann für jegliche Produkte gelten)

Wo ist der CM angesiedelt?

Björn Negelmann hat den Link zu einem interessanten „Community Management FAQ“ veröffentlicht. Grundlegend ist der Artikel sehr gut und erläutert viele Aspekte zu dem Thema. Aber leider stellt er den Community Manager als „Übermenschen“ im Unternehmen dar. So ärgerlich es manchmal ist den CM als reinen Forenmoderator zu sehen, aber immer noch besser als die eierlegende Wollmilchsau…

This job is the evolution and marriage of customer/client service, PR, marketing, and business development.

Sicher ist der Community Manager ein Zwitter in seiner Arbeit – schließlich ist er nicht eindeutig einer „klassischen“ Abteilung zuzuordnen. Trotzdem sollte man partout nicht viele Bereiche miteinander mischen um den „perfekten“ CM rauszubekommen. Dies können besonders Personen nicht leisten die a) neu in den Job kommen oder b) jeweils nur einen kleinen Bereich in ihrem bisherigen Job bearbeitet haben.

Derzeit können meiner Meinung nach in Deutschland diesen Job in dieser Mischung nur eine handvoll Personen durchführen. Fast alle guten Community Manager haben einen sehr hohen kommunikativen und sozialen Skill. Aber beim Thema Marketing und besonders beim Business Development scheiden viele aus.

Ab nach Leipzig

Morgen ist es endlich wieder soweit! Die Games Convention in Leipzig mit dem Zusatz „Online“ öffnet morgen seine Pforten. An die früheren Messen sind schöne Momente, aber auch lange Arbeitstage verknüpft. Bis dato war ich jedes Jahr seit der Einführung der Messe vor Ort. Meist eingebunden als Standleiter von mindestens einem Stand…

Dieses Jahr bin ich zwar wie immer beruflich vor Ort, da ich ja als Marketing Manager von Xybris Interactive GmbH mit dem neuen Titel Fame2u im Gepäck anreisen werde. Aber gleichzeitig werde ich auch als Moderator eines Panels der Games Convention Online Conference eingespannt. Wenn man seit mehr als 5 Jahren in der Gamesbranche aktiv ist, als Selbstständiger, Gesellschafter oder einfach nur als Angestellter eines Unternehmens freut man sich auf solche Treffen ganz besonders.

Nebenbei wer mich sehen möchte kann sich gerne in den Kommentaren oder per Twitter melden. Habe zwar nicht soviel Zeit aber für einen Kaffee/Bier je nach Uhrzeit bleibt immer ein wenig Zeit.

Wer die Moderation sehen möchte:

Podium: Communities als Mitentwickler, Marketinginstrument und Geldquelle – Rollenkonflikte vorprogrammiert?

Uhrzeit: 12-13 Uhr

Moderator: Mark Ralea
Sprecher:

  • Michal Bilitewski (Gilde Gothic)
  • Patrick Streppel (Gamigo)
  • Simon Seefeldt (Jagex UK)
  • Tomas Hildebrandt (Technische Universität Darmstadt)

Es wird simultan in verschiedene Sprachen übersetzt – wer also: deutsch, englisch oder koreanisch kann, kann gerne zuhören.

PS: Hoffe es ist nicht die letzte Games Convention (Online) in Leipzig…

Kommentare der Woche I

In der letzten Woche wurden einige Themen aufgegriffen die ich spannend finde – zum Beispiel sind die PR Manager gerade auf einem Feldzug um verlorenes Terrain wieder gut zu machen.

Der Sympra Blog berichtet: „PR Profis kann die Zukunft gehören.

Oder eben auch nicht. Denn klassische PR Arbeit in Verbindung mit richtigen Ambitionen im Web 2.0 und auf Social Media Diensten funktioniert nur bedingt. Man kann meiner Meinung nicht Wein predigen (in der GI/SI) und dann auf Wasser im Social Web umschwenken. Deshalb glaube ich sollten PR Manager dies nicht selbst machen, sondern eben Profis wie Social Media Manager (ja es gibt so etwas) oder Community Manager ran lassen. Sorry aber es gibt in Deutschland einfach selten PR Manager die wirklich diesen Schwenk verstehen und durchführen können. Die wenigen sind an wenigen Fingern abzuzählen.

Kommentar des Community Management Blogs zum WiWo Artikel „Die Macht der Kontakte“

Was soll ich zum WiWo Artikel noch sagen? An sich nett gemeint, aber die Studien und die dazugehörigen Schlussfolgerungen sind meiner Meinung nicht sonderlich grandios. Kleines Beispiel gefällig? Es wird aus einer „Studie“ diese Statistik benutzt: “Gen Y workers spend an average of 10.6 hours a day accessing social networking sites, news Web sites, blogs, Internet forums, and multimedia sharing Web sites, versus 5.6 hours reported by Boomers.“ 10,6 Stunden? Da muss man kein Experte sein um das mit einer gehörigen Portion Skepsis zu sehen.

So das waren auch meine zwei wichtigsten Kommentare zu Artikeln diese Woche. Vielen Dank auch an das Feedback zu meinen Artikeln in der XING BVCM Gruppe und auf dem Blog. Das Feedback wird in die nächsten Arbeiten einfließen.

Wo ist der Community Manager angesiedelt?

Nach unzähligem Feedback über Kommentare, Artikel von Martin Bredl, Daniel Langwasser und Björn Negelmann , Twitter, Facebook und der XING BVCM Gruppe habe ich das Schaubild etwas angepasst. Ihr könnt das Schaubild erstmal auf euch wirken lassen.

Rolle des CM

Der PR Manager und der Community Manager gehören in diesem Fall in eine Abteilung da Sie beide den direkten Kontakt nach Außen haben. Die Art der Öffentlichkeit und der Kommunikation ist aber grundsätzlich verschieden. Sicher können sehr gute PR Manager auch Aufgaben von Community Managern übernehmen und andersrum. Trotzdem sollte ein Unternehmen diese beiden Bereiche nicht mit einer einzigen Person besetzen denn die Kommunikationsart ist verschieden. Was aber Sinn macht:  eine gemeinsame Abteilung. Nennen wir diese einfach „Kommunikation“.

So die Abteilung Kommunikation steht mit allen Bereichen innerhalb des Unternehmens in Kontakt aber auch außerhalb. Heißt es ist der Dreh & Angelpunkt für alle Informationen die dementsprechend weitergegeben werden. Die Abteilung ist der Vermittler von Informationen für alle Bereiche des Unternehmens und für Außenstehende.

Was haltet ihr von dieser Idee? Wäre es sinnvoll Community Management & PR in eine Abteilung zu stecken? Losgelöst vom Marketing? Feedback ausdrücklich erwünscht.

Social Media Marketing Leitfaden der Bitkom

Finde in den meisten Fällen ziemlich interessante Sachen in Leitfaden oder Artikeln der Bitkom – in diesem Fall aber leider nicht. Die Bitkom hat den Leitfaden Social Media Marketing veröffentlicht mit dem Beispiel Projektwerk. Die Plattform und den Blog finde ich nebenbei durchaus gelungen. Auch der Leitfaden ist für Laien interessant.

Das Unternehmen Projektwerk zeigt in diesem Dokument einige Aktivitäten in Social Media Diensten welche durchgeführt werden. Grundsätzlich kann man hier kaum etwas Negatives sagen…. Bis ja bis auf einmal solche Sätze dabei stehen: „Die Betreuung der Gruppe gestaltet sich relativ auf¬wändig, da ständig neue Themen recherchiert werden müssen und Diskussionen angeregt und geleitet werden sollten, um so die Gruppenmitglieder aktiv bei den für sie relevanten Themen miteinzubeziehen. Wenn man sich als Experte in einem bestimmten Bereich zu positionieren sucht, ist eine Gruppe sicher eine gute Möglichkeit dafür.“(Seite 12)

Hat es einen Grund wieso die Themenanzahl nicht mehr auf dem Screenshot der Gruppe ist? Wahrscheinlich denn insgesamt wurden seit Anfang des Jahres genau 12 Themen mit insgesamt: 49 Beiträgen veröffentlicht. So aufwändig kann das dann doch nicht durchgeführt sein…. Finde es schade wenn Rückblicke bei Social Media Kampagnen so beschrieben werden und nur sich nur teilweise auf die Fakten stützen. Nebenbei hier der Link zur Gruppe.

Trotzdem finde ich es spannend eine Social Media Kampagne näher zu beschreiben und werde mich die Tage mal an ein Beispiel zu der aktuellen Kampagne eines  “Telekommunikationsunternehmen unseres Herzens” machen.

Moderator auf der Games Convention Online Conference

Seit Beginn der Games Convention war ich jedes Jahr vor Ort – Anfangs nur privat und später dann jeweils für den Arbeitgeber. So konnte ich mich je nachdem Mitten im Getümmel auf unserem damaligen „Speedball 2“ Stand mit tausenden von Besuchern austauschen oder ein Jahr später mich nur im gut klimatisierten Business-Center aufhalten. Dieses Jahr ist Games Convention zu einer Online Veranstaltung mit dem Fokus auf Onlinegames (Browsergames) und Handygames geworden. Diesen Schritt finde ich insgesamt recht passend, da dies beides die Wachstumsmärkte schlecht hin sind.

Bis dato hatte ich leider nie die Zeit mir die GCDC (damals hieß so die Entwicklerkonferenz) anzuschauen – dieses Jahr werde ich auf der GCOC (weil es ja nicht mehr die Developer sondern die Online Conference ist) ein Panel als Moderator halten. Thema wird sein: „The Role of the User and User Communities“. Leider kenne ich nur einen Teil der Teilnehmer persönlich – aber freue mich neue Kontakte zu knüpfen.

PS: werde natürlich auch auf der normalen GCO zu sehen sein. Ja keine Sorge die GamesCom werde ich auch bereisen