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Definition Community Management

Der Bundesverband Community Management e.V., in dem ich als Vorstandsmitglied ehrenamtlich tätig bin, hat heute seine Definition für Community Management veröffentlicht.

Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes. Unterschieden wird dabei zwischen operativen, den direkten Kontakt mit den Mitgliedern betreffenden, und strategischen, den übergeordneten Rahmen betreffenden, Aufgaben und Fragestellungen.

Insgesamt finde ich die Definition recht passend auch wenn diese wieder sehr Allgemein gehalten wurde. Hier nochmal einen großen Dank an alle die an der Arbeit für diese Definition beteiligt waren.

Interview mit Silke Schippmann zur Mitarbeiterführung

Silke Schippmann war über 4 Jahre lang im Community Management Team bei XING, davon 3 Jahre als Teamleiterin Community Management. Heute hat sie als Senior Manager Community in leitender Funktion bei Qype angefangen. Zusätzlich ist Sie 1. Vorsitzende des Bundesverbandes Community Management e.V. und leitet den Hamburger Stammtisch.

Hallo Silke, vielen Dank für deine Zeit. Du konntest sehr viel Erfahrung sammeln als Teamleiterin. Zu Beginn musstest du passende Kandidaten finden – auf welche Fähigkeiten hast du besonderen Wert gelegt?

Hi Mark!

Da es wenige erfahrene Leute auf dem Markt gibt, habe ich meistens darauf geschaut, welche Kommunikations-Fähigkeiten die Bewerber mitbringen und welche Aufgaben sie im Kundenkontakt erfüllt haben. Eine hervorragende schriftliche Ausdrucksweise, auch ein Feingefühl die Zielgruppe und Situation, ist unerlässlich. Die neuen Kollegen müssen belastbar sein, unter Druck noch sauber anbieten können.

Die selbstständige Arbeitsweise und ein gutes Allgemeinwissen runden das Qualifikationsprofil ab. Wenn ein internationaler Kontext gegeben ist, muss der Bewerber sicher auf Englisch kommunizieren können. Wenn der Bewerber dann auch noch Begeisterung für Webthemen, ein gewisses technisches und juristisches Grundverständnis mitbringt, ist er für mich ein idealer Kandidat.

Erste Moderationserfahrung durch die Betreuung privater Foren oder Führungserfahrung wäre noch ein Sahnehäubchen. Letzteres ist jetzt vielleicht ein wenig überraschend – aber fast jeder Community Manager muss Ehrenamtliche betreuen oder zumindest die eigene Community mit ihren „Sprachführern“ aktivieren.

Noten und Abschlüsse sind bei mir zweitrangig, ich stelle aber fest, dass sich ein Studium als hilfreich erweist bei der Strukturierung des eigenen Arbeitsfeldes, der Gestaltung der Community und erforderlichen komplexen Problemlösungen. Ich persönlich stelle zudem gerne Kollegen ein, welche sich auf dem zweiten Bildungsweg beweisen, sie bringen oft hilfreiche Lebenserfahrung mit.

Die nächsten Schritte war die Schulung und Übergabe von Aufgaben an die Personen. Ist es dir Anfangs schwer gefallen Aufgaben abzugeben?

Oh ja! Gerade weil mir das Arbeiten mit den Kunden und in den Foren so viel Freude bereitet hat. Ich habe es gerne, wenn ich durch brenzlige Situationen herausgefordert werde, und freue mich über unmittelbare Resonanz und ehrliches Kundenfeedback. Das musste ich nun weitgehend an mein Team abgeben.

Es ist zugegebenermaßen oft schwer, mich zurückzuhalten und die anderen machen zu lassen. Dabei stehe ich immer noch als Coach zur Verfügung, bin Ansprechpartner in allen Belangen und schärfe manchmal den Blick für weitere Lösungsansätze. Ich freue mich aber auch mit ihnen, wenn sie sich dieses gute Gefühl verdienen können oder ich sie gelegentlich vertreten kann in Urlaubsphasen.

Danach musstest du dich ja noch intensiver mit der Führung des Teams beschäftigten, dachtest du zu diesem Zeitpunkt dass du aufgrund der Betreuung der XING Community schon die nötigen Skills hast?

Glücklicherweise wurde ich bei XING gut geschult, auch in Führungsfragen. Letztlich lernt man ja vor allem durch Erfahrungen. Die Führung eines Community Management Teams ist eine große Herausforderung,

da es sich zum einen oft um eine sich rasant verändernde Arbeitsumgebung handelt,
man häufig „Stoßdämpfer“ ist für Dinge/Fehler/Unzufriedenheit, die anderswo produziert werden und
man wohl überall mit knappen Entwicklungsressourcen zu kämpfen hat und dadurch viel Selbstmarketing betreiben muss

Bei dem Aufbau internationaler und/oder virtueller Teams kommen weitere Herausforderungen hinzu, wie z.B. der Aufbau einer gut funktionierenden Kommunikation (inklusive einem guten interkulturellen Verständnis) und dem erforderlichen Wissensmanagement.

Welches waren die wichtigsten Erkenntnisse der ersten Wochen als Teamleiterin? Und welche Erfahrung hättest du lieber nicht gemacht?

Puh, ich bin da so langsam reingewachsen, da ich einen gewissen Erfahrungsvorsprung hatte bei mir im Team. 16 Jahre psychiatrische Fachpflege und ein passendes Studium (Internationales Informationsmanagement) waren sicher hilfreich für ein sicheres, authentisches Auftreten. Was die öffentliche Kommunikation betrifft, musste ich anfangs nach Kommunikationsfehlern auch schon mal einstecken. Leider lassen sich Fehler dieser Art oftmals nicht mehr korrigieren – was im Netz steht, lässt sich nicht unbedingt entfernen. Davor wollte ich mein späteres Team durch eine gute Einarbeitung unbedingt schützen.

Im Nachhinein muss ich sagen, ich hätte vielleicht früher neue Themen aufgreifen sollen, meinen Bereich stärker abgrenzen sollen – um eine Fehlentwicklung oder Themenabwanderung zu verhindern.
Es ist aus heutiger Sicht zudem erforderlich, eine eigene Community Strategie zu erarbeiten und diese auch zu verfolgen. Schließlich kann man sich in unserem Beruf kaum etwas von anderen abgucken.
Jedes Team braucht sein Ziel, jeder Mitarbeiter seine Erfolgsplanung. Nur so ist eine befriedigende Arbeitsteilung, auch der Erfolg der Abteilung gewährleistet. Zu leicht verzettelt man sich sonst in der Masse an Herausforderungen und arbeitet nach einer Weile nur noch reaktiv.

Wie hast du dich weitergebildet und wie schwer war es auch passende Ansprechpartner zu finden?

Durch meinen Arbeitgeber habe ich unter anderem eine Führungskräfte-Schulung erhalten. Der Austausch mit anderen Teamleitern im Unternehmen hat mir manches Mal weitergeholfen, denn letztlich unterscheidet sich das Thema Führung nicht so stark von Team zu Team. Außerdem hat es mir sehr geholfen, mich mit anderen Community Managern, schwerpunktmäßig natürlich über den Bundesverband für Community Management e.V., auszutauschen.

Last but not least – welche Empfehlung gibst du Personen die zum ersten Mal Personalverantwortung haben?

Der eigene Chef sollte nach Möglichkeit auch in der Lage sein, hilfreiches Feedback zu geben. Ist er zeitlich zu stark eingebunden, sollte man sich die Unterstützung und den Austausch anderweitig organisieren. Da es sowas bei uns bis dato nicht gab, habe ich einen monatlichen Teamleiter-Stammtisch (gemeinsamer Lunch-Termin) ins Leben gerufen.
Kollegen, denen man das vertrauliche Gespräch (!) auch über schwierige Führungssituationen anbietet, gehen oft auch darauf ein. Wichtig ist es vor allem, dass man Anfang klar seine Erwartungen kommuniziert – und die Erwartungen seiner Teammitglieder abfragt.

Für mich ist es wichtig, einmal in der Woche mit jedem Mitarbeiter ein 1:1 Gespräch zu haben, um zu schauen, wie er mit seinen Aufgaben voran kommt, ob er Fragen hat, etwas zur Zielerreichung braucht etc.. Denn neben dem Alltagsgeschäft sollte jeder Mitarbeiter auch spannende Projekte bearbeiten können, auf deren Erfolg er einen hohen Einfluss ausüben kann. Wir ergänzen das 1:1 übrigens durch eine eigene, mitgebrachte „Projektliste“, die sich schnell vorbereiten lässt und eine gute Grundlage bieten für den Austausch. Da steht dann drauf: Projektthema kurz (Stichwort), lang (Beschreibung), Priorität (A, B oder C) und „von bis wann“ dran gearbeitet wird.

Mitarbeiter mögen das am Anfang nicht und der Widerstand wird groß sein. Wenn sie aber den Sinn daran erkennen, werden sie sich schnell daran gewöhnen und für mich als Führungskraft gibt es keine bessere Art der Dokumentation. Es hilft viel zu sehen, was dem Mitarbeiter grade besonders wichtig erscheint und was weniger, welche Prios er erkennt und welche nicht (…). Auf die Kopie einer solchen Projektliste mache ich mir Notizen für den Folgetermin: Was vereinbare ich mit dem jeweiligen Mitarbeiter, was soll bis wann erledigt werden etc..

Rituale schaffen Bindung und Teamgefühl, davon kann man gar nicht genügend einführen. ;-) Dazu können zum Beispiel regelmäßige Teamabende gehören, oder bei virtuellen Teams regelmäßige Videokonferenzen, oder ein täglicher kurzer Chat.

Vielen Dank Silke für das tolle Interview. Falls du den Lesern noch was sagen möchtest hast du jetzt die Chance dazu.

Ich wünsche Frohe Ostern! Und viel Spaß mit dem eigenen Community Team!

Hauptversammlung des Bundesverbands Community Management e.V.

In einigen Stunden, genau genommen in elf, startet die zweite Hauptversammlung des Bundesverbandes Community e.V. Dieses Jahr können wir auch zum ersten Mal zurückblicken, was wir gemeinsam geschafft haben und was an Arbeit für das kommende Verbandsjahr auf uns zukommt.

Wie auf dem CommunityCamp sind wir ziemlich Stolz darauf, dass das erste Jahr gut verlaufen ist. Wir haben die organisatorischen Hürden, welche ein Verband mit sich bringt gemeistert und sind gewachsen. Einen kompletten Rückblick aus meiner Sicht gibt es erst nach der Hauptversammlung, möchte da natürlich nichts vorwegnehmen.

Ich möchte mich aber trotzdem schon vorab als noch Vorstandsmitglied (vielleicht werde ich ja nicht noch einmal gewählt) bei allen bedanken. Freue mich auf ein zweites Jahr mit dem BVCM, ob als Vorstandsmitglied oder normales Mitglied. Diese Entscheidung wird morgen in der Hauptversammlung fallen, wobei ich nicht böse bin, wenn sich eine weitere Person für den Posten als Schatzmeister aufstellen lassen würde.

Zertifizierung für Community Manager

Deutschlandweit einzigartige Zertifizierung für Anbieter von Community Manager Seminaren nun verfügbar

Frankfurt, den 20.10.2009. Der Bundesverband für Community Management e.V. (BVCM e.V.) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Beruf des Community Managers in Deutschland weiter zu etablieren. Doch fehlte es dazu bislang besonders an fundierten Aus- und Weiterbildungsangeboten. So gibt es zwar bereits Anbieter von Seminaren zum Thema Community Management, doch fehlte es bisher an einer ganzheitlichen Qualitätssicherung. Diese Lücke schließt der BVCM e.V nun durch das Angebot, Trainer solcher Seminare nach gründlicher Prüfung personenbezogen zu BVCM-zertifizieren.

Bereits vor einigen Wochen bezog der BVCM e.V. kritisch Stellung zum stetig wachsenden Angebot an Ausbildungen und Schulungen für die Berufsgruppe Community Manager und wies zeitgleich auf seine Skepsis gegenüber einigen Anboten hin. „Die Qualität und die Sinnhaftigkeit solcher Angebote kann nur durch erfahrene Community Manager selbst überprüft und eingeschätzt werden“, so BVCM e.V. Vorstandsmitglied Silke Schippmann, selbst langjährige leitende Mitarbeiterin im Community Management bei der XING AG. „Legt ein Unternehmen Wert auf die geprüfte Qualität seiner Seminare,“ so Frau Schippmann weiter, „so kann es einzelne Trainer durch ein erfahrenes Gremium des BVCM e.V. prüfen und zertifizieren lassen. Zertifiziert werden können demnach nur einzelne Trainer, Schulungsanbieter dürfen jedoch mit BVCM-Siegel für ihre Trainer werben“.

Während der letzten Monate arbeitete der Arbeitskreis I „Beruf & Qualifizierung“, der Vorstand und die Communitystammtische in Hamburg und Frankfurt intensiv an den Zertifizierungs-Kriterien für Trainer und zukünftige Dozenten. Der Zertifizierung durch den BVCM e.V. geht eine vierstufige Prüfung des jeweiligen Trainers und seines Konzepts voraus. Dabei werden der Lebenslauf des Trainers, sein Konzept, seine persönliche Affinität zum Thema sowie sein Fachwissen überprüft. Zudem können Unterrichtsbesuche durch ein Vorstandsmitglied des BVCM e.V. erfolgen. Wird im Anschluss eine Zertifizierung erteilt, ist
diese zunächst 2 Jahre (mit der Möglichkeit einer kostenlosen Verlängerung um ein Jahr) gültig. „Die Anforderungen an einen Community Manager sind ebenso schnelllebig wie der Online Markt selbst. Daher müssen Schulungsinhalte und Seminarausrichtung derselben Dynamik folgen und sich dem Wandel anpassen“, so BVCM e.V. Gründer Tom Noeding, Community Manager von evangelisch.de. „Daher ist unsere Zertifizierung zeitlich begrenzt, nach 2 Jahren bedarf es einer Rezertifizerung“.

„Mit der Zertifizierung geben wir nicht nur den Trainern ein Siegel in die Hand mit dem Sie zeigen können, dass der Berufsverband ihre Schulungen als sinnvoll erachtet, sondern bieten Schulungsteilnehmern zeitgleich auch eine Übersicht über seriöse Schulungsanbieter. Wir möchten durch diesen Schritt die Qualität der Schulungen im Bereich Community Management langfristig erhöhen.“ sagt Mark Ralea Leiter des Arbeitskreises „Beruf und Qualifizierung“.

Um Interessierten der Berufsgruppe Community Manager auf der Suche nach einem seriösen und fachlich fundierten Seminar behilflich zu sein, veröffentlicht der BVCM e.V. in naher Zukunft eine Datenbank mit allen zertifizierten Anbietern auf seiner Website www.bvcm.org.

Hintergrund zur Zertifizierung von Trainern

In den kommenden Tagen wird der Bundesverband Community Management e.V. die Richtlinien für die Zertifizierung von Trainern im Community Management Bereich veröffentlichen. Das Ergebnis zeugt von einem doch längeren „Entwicklungsweg“ als Anfangs gedacht, aber spiegelt auch stark die Ausrichtung des Verbandes.

Nach der außerordentlichen Verbandsitzung in Hamburg waren Daniel Langwasser und Tom Noeding und ich abends auf dem Weg in Richtung unserer Unterkunft und hatten ein wenig die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen. Eines der Hauptthemen war das sich inzwischen unzählige Trainer und Personen gemeldet hatten die ihre Fähigkeiten und Tätigkeit vom BVCM bestätigen lassen wollten. Teilweise wurden uns hierzu sehr „knappe“ und kurze Begründungen geschickt. Dort kam es zum gemeinsamen Beschluss, dass die erste Aufgabe des AK1 die Erarbeitung eines Zertifizierungsmodells sein sollte – und so Begann die Arbeit und die vielen Diskussionen darüber.

Beim Communitystammtisch in Hamburg wurde von mir dann eine grundsätzliche Richtung vorgeschlagen die Anfangs sehr kontrovers diskutiert wurde. Es ging sogar soweit, dass der Vorschlag im Raum stand, dass der BVCM selbst als Schulungsanbieter fungieren sollte. Dies entsprach nicht unserer Vorstellung des Verbandes – in einer recht langen Diskussion konnten wir uns aber auf Eckpunkte einigen. Diese wurden von Daniel Langwasser auf dem Communitystammtisch in Frankfurt einige Tage später diskutiert und am Ende kam eine erste Version heraus die durchaus schon die wichtigsten Elemente enthielt.

Wochen später traf sich der Vorstand (leider konnte ich selbst nicht teilnehmen) und rundete die Voraussetzungen und den Weg zur Zertifizierung ab. Diese wird dann in den kommenden Tagen mit allen Infos veröffentlicht – ihr dürft sehr gespannt sein.

Was aber neben dem Ergebnis für uns wichtig ist, dass wir aktiv den Weg beschreiten so viele Menschen aus dem Verband wie möglich einzubeziehen. Durch dieses erste konkrete Ergebnis für Außenstehende konnten wir selbst einen Prozess entwickeln welcher den Leuten ermöglicht aktiv an der Mitgestaltung teilzunehmen. Besonders auf diese gemeinsame Leistung bin ich stolz.

Bundesverband Community Management e.V. arbeitet an Zertifizierungssystem

Zertifizierung von Seminaranbietern soll Qualität der Schulungen sicherstellen

Frankfurt, den 21.04.2009. Der Bundesverband Community Management e.V. (BVCM e.V.) bezieht Stellung zu dem aktuell stetig wachsenden Angebot an Ausbildungen und Schulungen für die Berufsgruppe Community Manager. In den vergangenen Wochen und Monaten haben verschiedene Agenturen und Schulungsanbieter das weite Berufsfeld des Community Managements für sich entdeckt. Doch sind viele der Anbieter mit Vorsicht zu genießen.

Der BVCM e.V. hat den Arbeitskreis 1 „Beruf & Qualifizierung“ eingerichtet, um mittelfristig eine Zertifizierung für die Ausbildung von Community Managern vorzunehmen. Wie sich durch die Arbeit des Arbeitskreises herausstellte, müssen zunächst einmal Bestimmungen und Voraussetzungen erarbeitet werden, um Schulungsanbieter/Trainer zu zertifizieren. Gemeinsam mit erfahrenen Community Managern sollten Anbieter solcher Seminare und Schulungen ein sinnvolles System entwickeln, welches jedem Schulungsteilnehmer eine qualifizierte Weiterbildung ermöglicht.

„Unser Ziel ist es, diesen Beruf zu professionalisieren. Dementsprechend sollten die Schulungsangebote unbedingt abgestimmt werden auf die Gegebenheiten und Erfahrungen der Praxis. Als Leiter des AK1 sehe ich es als meine Aufgabe, gemeinsam mit den Anbietern, vor allem aber besonders mit erfahrenen Community Managern, ein Zertifizierungssystem zur Weiterbildung zu generieren, welches den Teilnehmern eine größtmögliche Transparenz und Wissen vermittelt.“ sagt Mark Ralea, Vorstand des BVCM e.V..

Silke Schippmann, 2. Vorsitzende des BVCM e.V. und Teamleiterin Community Management bei der XING AG, beschreibt die Situation wie folgt: „Wir können es als Berufsverband nicht hinnehmen, dass Schulungsunternehmen den angehenden Community Managern und Arbeitgebern überteuerte Kurse anbieten, ohne selbst das nötige Grundlagenund Praxiswissen zu besitzen. Besonders negativ ist uns das Angebot eines Seminaranbieters aufgefallen, welcher mehrere tausend Euro pro Teilnehmer verlangt, obwohl der
durchführende Trainer vor Ort selbst über keinerlei Erfahrungen im Bereich Community Management verfügt.

Der Beruf des Community Managers ist zukunftsträchtig. Gerade deshalb müssen heute die Weichen für eine solide Ausbildung gestellt werden.“

Weitere Informationen auf BVCM.org

Terminplan für die nächsten Wochen

In den letzten Tagen kamen Anfragen wo und wann man mich zu Gesicht bekommt, ein Grund mehr endlich meinen externen „Terminplan“ zu veröffentlichen. Wer mich dann zu Gesicht bekommen möchte muss sich nur melden.

CeBit, Hannover (5.3.2009)
Am Donnerstag werde ich auf der CeBit zu finden sein. Mit im Gepäck habe ich nebenbei ein neues Format welches wir (in Kooperation mit einer weiteren Agentur) nach der CeBit in monatlichem Abstand veröffentlichen werden.

Communitystammtisch 2.0, Frankfurt (10.3.2009)
Der wohl älteste Communitystammtisch in Deutschland. Letztes Mal war ich Aufgrund eines Staus verhindert – dieses Mal bin ich aber definitiv mit von der Partie. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich den Impulsvortrag zum Thema Monetarisierung im Web 2.0 halte.
Link

Orgameeting BarCamp, Karlsruhe (12,19,26.3.2009)
Das BarCamp nimmt immer konkretere Züge an. Wer Lust hat kann sich gerne anschließen. Zu finden sind wir in der „Gelbe Seiten Lounge“.

Munich Gaming, München (1.4.2009)
Gleich am ersten Tag auf dem Panel „Gaming Communities – Kritiker, Fans, Mitgestalter“. In diesem Fall in meiner Funktion als Vorstandsmitglied des Bundesverbands Community Management e.V.
Link

BVCM e.V. Versammlung / Workshop, Hamburg (4-5.4.2009)
An diesem Wochenende geht’s ab nach Hamburg für den BVCM um zum Workshop. Genaueres wird hierzu erst bekannt gegeben.

Bundesverband Community Management seit kurzem e.V.

Anfang November gründeten wir in Berlin den Bundesverband Community Management welcher seit Anfang des Jahres 2009 auch offiziell im Vereinsregister in Frankfurt aufgenommen wurde.

Damit ist es endlich offiziell und wir können Mitglieder aufnehmen und unserem Tagesgeschäft „frönen“. Dazu gibt es auch eine Beitrittserklärung welche zum Download auf der offiziellen BVCM Webseite zu finden ist.

Als Schatzmeister habe ich natürlich die undankbarste Aufgabe übernommen und werde mich um die finanzielle Entwicklung des Vereins kümmern. Nebenbei leite ich auch noch den Arbeitskreis 1: Beruf und Qualifizierung. Ich bin gespannt wie sich das alles in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt.

Leitung des Arbeitskreises 1: Beruf und Qualifizierung

Wie einen Beitrag davor geschrieben, bin ich noch fleißig dabei mein eBook zur Monetarisierung abzuschließen. Trotzdem muss ich kurz ein paar Informationen zum Bundesverband Community Management abgeben. In den letzten Tagen wurden die Arbeitskreisleiter gewählt von den Mitgliedern.

Ich konnte mich bei der Abstimmung zum Leiter des Arbeitskreis 1: Beruf und Qualifizierung durchsetzen und werde dazu in den nächsten Tagen und Wochen einiges an Impulsen in den Arbeitskreis geben.

Der AK1 beschäftigt sich mit den Themen:

  • Qualifikation von CMs
  • Berufliche Weiterbildung
  • Gehaltsspiegel
  • Aufgaben des CMs
  • Definition der Arbeit des CMs
  • Und vielen mehr.

Ich freue mich auf die Arbeit in diesem Arbeitskreis und freue mich auf die erste Telko.

Start des Bundesverband Community Management e.V. i.G.

Nach über 2 Monaten Konzeption und Arbeit für die Gründung des Berufsverbands für Community Manager war am Wochenende endlich der Tag X. Neben der Vorstellung einer breiten Öffentlichkeit auf dem CommunityCamp in Berlin wurde auch der Verein offiziell gegründet.

Informationen zur Präsentation

Tom Noeding hatte einige Slides vorbereitet um die Personen Vor-Ort über unser vorhaben zu informieren. Insgesamt gab es etliches positives Feedback aber auch konstruktive Fragen zu der Gründung. Wie viele CMs gibt es in Deutschland? Was ist überhaupt ein Community Manager? Usw. Die komplette Präsentation und Fragestunde hat hierbei 1 Stunde in Anspruch genommen – und jeder der Initiatoren hatte die passende (oder fast passende) Antwort auf eine der etlichen Fragen.

Der BVCM stellt sich vor

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Gründung des Verbands

Gegen 16:20 startete dann die Gründungsversammlung des Bundesverbands Community Management e.V. i.G. (inzwischen sind wir in Gründung). Die Initiatoren Tom Noeding, Silke Schippmann, Linda Konter, Daniel Langwasser und ich waren doch sehr positiv überrascht über die große Aufmerksamkeit der Leute und dass wir bei der Gründung insgesamt 23 Personen waren. Auch positiv festzuhalten waren die Abstimmungen zu den einzelnen Personen im Vorstand wie zu der Beitragsordnung. Dies hat uns gezeigt, dass wir vorab gute Arbeit geleistet haben und realistische Beträge definiert haben.

Offizielle Pressemitteilung

Der “Bundesverband Community Management e.V.” stellt sich vor

Frankfurt, 03.11.08. Virtual Communities wie Xing, MySpace, YouTube oder StudiVZ sind heutzutage aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Verheißungsvoll wittern Online Unternehmen in ihnen neue Erlösquellen und scheinbar kostenlosen User Generated Content. Doch schnell wurde klar: Communities sind keine Selbstläufer und ihre Betreuung ein Vollzeitjob: Der Beruf des Community Managers war geboren.

Doch noch immer herrscht Unklarheit über die Anforderungen an dieses Berufsbild. Oft wissen nicht einmal die Arbeitgeber selbst genau, welche Qualifikation ein Community Manager mitbringen sollte oder welche Tätigkeiten er im Laufe seiner Arbeit ausüben soll.

In der Beseitigung dieser Unwissenheit sieht der am 01.11.2008 durch Tom Noeding gegründete Bundesverband Community Management e.V. (BVCM) seine Kernaufgabe. „Wir werden dem Beruf des Community Manager zu einer Anerkennung als Ausbildungsberuf nach §4 und §5 des Berufsbildungsgesetztes verhelfen und so einen Standard setzen, der nicht nur unseren Mitgliedern bei der Vertretung ihrer Interessen hilft, sondern auch Arbeitgebern die Formulierung eines realistischen Anforderungsprofils erleichtern soll“, so Noeding bei der Gründungsveranstaltung auf dem 1. CommunityCamp in Berlin.

Weiter macht es sich der Verband zur Aufgabe, erstmals zuverlässige Zahlen und Fakten zu liefern: Die 2. Vorsitzende des BVCM, Silke Schippmann, Community Managerin der Business Community Xing, dazu: „Wer weiß denn überhaupt, welchen Beitrag Community Manager zum Erfolg einer Online Community beitragen? Wo lernen sie ihr Handwerk, woran arbeiten und was verdienen sie? Welche Skills sind erforderlich für einen Quereinsteiger? Die „eierlegende Wollmilchsau“ soll es sein? Oder doch ein talentierter Neueinsteiger? Aber was genau muss der können? All das sind Fragen, die wir klären wollen.“

Der BVCM wird zur Erreichung seiner Ziele nicht nur mit Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten, die nach amerikanischem Vorbild auch in Deutschland Community Manager ausbilden wollen. Geplant ist es, auch den Handelskammern und Arbeitsämtern den Beruf vorzustellen und gemeinsam eigene Qualitätsstandards zu erarbeiten.

Die Mitglieder des BVCM profitieren dabei nicht nur durch eine bundesweite, medienwirksame Interessensvertretung, sondern auch von ermäßigten Kongress- und Schulungspreisen sowie dem fachlichen Austausch in einem branchenübergreifenden Netzwerk.

Bundesverband Community Management e.V.

Geschäftsstelle:
Tom Noeding
Peter-Fischer-Allee 23
65929 Frankfurt am Main

Email: info@bvcm.org
Internet: http://www.bvcm.org

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Tom Noeding (1. Vorsitzender)
Silke Schippmann (2. Vorsitzende)
Mark Ralea (Schatzmeister)

Wieso ich Schatzmeister geworden bin?

Zum einen halte ich es nicht für wichtig ob man selbst im Vorstand sitzt oder sich aktiv an einem Arbeitskreis engagiert. Aber die Position des Schatzmeisters ist immens wichtig und ohne diesen kann kein Verein gegründet werden – und leider hatten wir in der Vorbereitungszeit keine Person gefunden die diesen Bereich übernehmen wollte. Um es klar zu stellen: dies ist keine Notlösung sondern ich übernehme gerne Bereiche und Punkte die relativ formell und steif sind. Deshalb habe ich auch die Satzung angepasst und den Protokollführer während der Gründung übernommen.

Meine persönlichen Ziele

Jeder der Engagement in einen Verband steckt hat auch das ein oder andere persönliche Ziel. Bei mir ist das nicht anders und deshalb möchte ich auch kurz auf dieses eingehen: Community Manager in Deutschland benötigen a) ein klares Berufsbild (auch wenn es sicher nicht für jeden passend sein wird b) eine klare Vorstellung wie viel Wert ihre Arbeit ist c) Grundlagen für ihre Arbeit d) Messinstrumente und Vorlagen wie ihre Arbeit gemessen werden kann.

Diese 4 Punkte sind meine persönlichen Ziele, da ich selbst immer wieder an einem Punkt angelangt bin an dem mich diese vier Fragen teilweise eingeschränkt haben.

Offizielle Seite:

http://www.bvcm.org