Archiv der Kategorie ‘Online Marketing‘

 
 

Kundenbewertungen die aus der Marketingabteilung kommen könnten…

Nach dem Artikel zum Volkssport „Amazon Bewertungen selbst schreiben“ möchte ich auf allgemeine Kundenbewertungen eingehen die sich ein bisschen zu stark nach der Marketingabteilung anhören. In dem Artikel werde ich auch auf einige Beispiele eingehen bei denen sich jeder selbst eine Meinung bilden kann.

Grundsätzlich sind Kundenbewertungen wesentlich vertrauenswürdiger als Artikel in Magazinen oder auf der einen oder anderen Onlineplattform. Einfach aufgrund der nicht vorhandenen Abhängigkeit des Kunden an dem Hersteller. Magazine müssen sich immer Gedanken machen, ob der Hersteller oder der Anbieter bei einer schlechten Wertung weiterhin Werbung buchen oder nicht. Einem Kunden ist dies gelinde gesagt egal. Sicher ist der Eindruck eines Kunden immer subjektiv, aber genau das will man als potentieller Kunde auch lesen. Wie sind Service, Qualität und der echte Nutzen.

Leider oder genau aus diesem Grund gibt es einige Unternehmen die meinen Sie müssten Kundenbewertungen selbst schreiben und online stellen. Meist sind die entsprechenden verantwortlichen Personen aber keine Meister im objektiven Schreiben von positiven Bewertungen. Umso lustiger ist es, wenn man sich die Bewertungen anschaut und wohl jedes „Marketingbuzzword“ zum jeweiligen Produkt lesen kann.

Hier zwei der gesichteten Highlights

Amazon ist natürlich der absolute Spitzenreiter was Bewertungen angeht, schließlich werden die Produkte auch direkt verkauft. Ein wenig komisch wird es dann doch wenn ein Account nur die Spiele einer Firma (Topware/Zuxxez gehören mehr oder weniger zusammen) sehr gut bewertet. Besonders schön, dass nicht nur das Produkt sehr gelobt wird, sondern auch die Firma: „Weltweit erste Blauscheibe für den PC – Endlich jemand der sich traut

Der nächste Fall findet sich bei dooyoo und betrifft einen Webhostinganbieter, bei dem es des Öfteren Diskussionen zum Thema Service gibt. Jedenfalls hat dort ein wahrscheinlich fiktiver Student eine Bewertung veröffentlicht, die so ziemlich jedes „Keyword“ enthält mit dem man gerne sein Produkt in Verbindung bringt. Bei der Bewertung wurde aber wesentlich mehr Wert auf eine Geschichte gelegt und ist für Laien nur bedingt als „ausgedacht“ ersichtlich. Wieso bin ich da trotzdem der Meinung? Neben den wichtigen Keywords wurde aktiv darauf geachtet die gesamte Leistungen zu benennen, mit welchen System diese funktionieren (Wordpress, Joomla usw.) und was wesentlich ist, ist der Preis. Diesen gibt man normalerweise nicht auf den Cent genau an.

„Ich habe mich für das Homepage-Profi Paket entschieden, was mit 2 GB Speicher, Traffic-Flatrate, 5 .de-Domains und was man sonst noch alles für professionelles Webhosting braucht, das ganze kostet mich gerade mal 4,95 Euro im Monat. Also wirklich nicht viel.“

Fazit und Info
Jeder soll sich selbst ein Bild von den Bewertungen machen, ob er so selbst Produkte und Dienstleistungen die er in Anspruch nimmt, bewerten würde. Außerdem wurde besonders bei der zweiten Bewertung auf bestimmte Keywords geachtet, welche alle vorkommen. So schreiben selbst Studenten eher selten…

Bin auf euer Feedback sehr gespannt.

Affine Werbung?

Schöne neue Welt der Werbung welche direkt an die entsprechende Zielgruppe ausgeliefert wird? Jedenfalls sollte sich Universal Music Group da wohl einer etwas besseren Marketing oder Online Marketing Manager suchen. Die haben bei der Webseite von Marilyn Manson beide definitiv geschlafen…

marilynmanson















Vielleicht wäre weißes Puder fürs Gesicht passender gewesen ;)

eBook „Grundlagen Online Distribution“ veröffentlicht

Endlich geschafft! Das eBook „Grundlagen Online Distribution“ ist heute erschienen und steht für jeden kostenlos zum Download bereit. Daniel Langwasser (XING Profil) und ich haben uns die Mühe gemacht einen Überblick über Modelle zu erstellen, welche von Software und Apps genutzt werden können.

Cover Online Distribution

Was ist Online Distribution und welche Modelle und Wege gibt es? Diese Frage wurde uns in den vergangen Monaten sehr häufig gestellt. Das es hierzu noch keine richtige Lektüre gibt ist sehr schade – deshalb wollen wir den Anfang mit den Grundlagen machen. Ob danach noch ein umfassenderes Werk geplant ist wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Grund: Daniel arbeitet schon seit Wochen an seinem eBook zum Community Management und ich mit dem eBook „SMO in Deutschland anno 2009“!.

Wie könnt ihr denn das eBook herunterladen? Da wir uns mit dem Thema Online Distribution stark auseinander setzen möchten wir auch mit euch in Diskussion treten und haben eine spezielle XING-Gruppe „SoftwareBiz“ gegründet. Jeder kann dieser beitreten und erhält als Willkommensnachricht den Downloadlink zu dem eBook.

Falls weitere Fragen bestehen könnt ihr euch gerne in den Kommentaren, per Twitter oder in den XING Gruppen bei uns melden.

Online Distribution immer wichtiger

Ich weiß mit dieser Überschrift sage ich nichts Neues, trotzdem gibt es noch genügend Unternehmen die das Thema Online Distribution stiefmütterlich behandeln. Da werden zwar Onlineshops beliefert, aber auf die Darstellung der Waren wird nicht geachtet.

Meist nutzen Unternehmen nur einen eigenen Shop und denken nicht über weitere Kanäle nach. Daniel Langwasser und ich haben deshalb ein kleines eBook zu einigen Grundlagen erstellt welches im Laufe der nächsten Woche veröffentlicht wird. Im Zuge dessen werde ich aber auch an einer umfassenden Version arbeiten, welche stark ins Detail gehen wird.

E-Commerce wächst weiter

2008 war ein sehr positives Jahr für den Onlinehandel. Laut GFK sind Waren für 13,6 Milliarden Euro über den virtuellen Ladentisch gegangen. Dies entspricht einem Plus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders interessant ist hierbei der Anstieg der Onlinekäufer um 12 Prozent auf fast 30 Millionen Kunden. Der Trend ist besonders positiv, da eine Studie vor einigen Monaten aufgezeigt hat, dass viele Personen noch skeptisch dem Onlinekauf gegenüberstehen.

Mehr Infos zu diesem Thema sind auf golem.de zu finden.

Marketing in der Krise?

Habe gerade einen interessanten Beitrag auf dem Blog von Ralf Schwartz gefunden zum Thema Marketing in der Krise. In dem Text wird die Studie von BBDO Consultig zitiert und es gibt unglaubliche (Achtung Ironie) Entwicklungen im Marketing.

Die Hauptergebnisse der Studie sind so etwas von Innovativ (Achtung mehr Ironie), dass dafür nicht 300 Marketingentscheider hätten befragt werden müssen. Wobei Ralf richtig einwendet, dass Gewissheit wichtig ist in diesen Zeiten.

Zu den interessanten Ergebnissen für mich:

Marketingeffektivität und – effizenz auf dem Prüfstand
Unfassbar aber wahr! Es ist nicht gerade die größte Neuigkeit, dass die meisten Marketingabteilungen und Verantwortlichen sich nicht um die Effektivität und Effizenz kümmern. Teilweise werden die Zahlen die man durch Maßnahmen im Onlinebereich tätigt nicht mal angeschaut, ganz zu schweigen von den Aktivitäten in Print und Fernseh. Wer ernsthaft daran interessiert ist seine Effektivität zu überprüfen, wird besonders am Anfang ziemlich erschlagen sein von seinen Zahlen. Denn bei fast allen Marketingkampagnen gibt es einige Aktivitäten die derart ineffektiv sind, dass man sich schämen muss. Hier muss nicht nur das Interesse an der Effektivität vorhanden sein, sondern auch eine neutrale Selbstreflexion was die eigenen Maßnahmen angeht.

Unternehmen rücken stärker an die Kunden
Hilfe!!! An sich stimmt dieser Satz zu 100 %, denn durch einen echten Dialog mit dem Kunden kann viel erreicht werden. Aber welcher Spinner meint bloß, dass dies die wichtigste kurzfristige relevante Maßnahme ist? Ein wirklicher Dialog mit dem Kunden ist wohl die wichtigste Maßnahme überhaupt und kann nur dauerhaft aufgebaut werden. Wer nur kurzfristig solche Aktivitäten fährt zerstört seine Reputation vollends.

Ich will echt nicht böse sein, aber was für Leute sitzen denn im Marketing? Wer meint das stärkerer Kundendialog eine kurzfristige Maßnahme ist, der hat überhaupt keine Ahnung! Geschweige die Experten die bis dato niemals die Effektivität ihrer Werbung gemessen haben. Verstehen kann ich diese Haltung schon, schließlich will man nicht erkennen wie schwachsinnig die eigenen Aktivitäten teilweise sind.

Marketing ist definitiv in der Krise! Bei Entscheidern die bei Umfragen solche Antworten angeben kann man nur von Krise sprechen.

PR und Social Media ein alter Hut?

In den letzten Tagen habe ich wieder verstärkt Beiträge gelesen die PR und Social Media Dienste zum Thema hatten. Ich hatte irgendwie schon gedacht, dass sei etwas ausgelutscht und nicht mehr wirklich aktuell. Schließlich sollte allen PRler inzwischen bewusst sein, dass verschiedene Dienste wie z.B. openpr und Co einen Mehrwert für Sie haben. Schließlich sind dort neben einigen Redakteuren auch normale User unterwegs die die Pressemitteilung auffangen können um darüber zu berichten.

Aber wie es aussieht habe ich mich hier stark getäuscht. Die klassische Pressearbeit fokussiert sich auf Redakteure unterschiedlicher Medienformen. Inzwischen werden aber verschiedene Seiten (z.B. Blogs, Nachrichtendienste etc.) nicht mehr von Redakteuren betrieben, sondern von Usern. Die entscheidende Frage ist ob die Ansprache dieser Personen und Netzwerke der Job des PR Mitarbeiters ist. Grundsätzlich nicht, da dies zum Community Management gehört, aber nicht alle Unternehmen haben einen Community Manager der gezielt in diese Richtung arbeitet. Dann fällt es definitiv unter seine Verantwortung.

Wie PR optimal in Social Media Diensten durchgeführt werden kann, werde ich in den nächsten Tagen und Wochen in einem kleinen Workshop veröffentlichen. Zu erst wird diese Woche noch das eBook zum Thema “Monetarisierung im Web 2.0″ veröffentlicht.

Die goldenen 4 Regeln des SMO?

Inzwischen ist auch Social Media Optimization in der Blogosphere angekommen und es wird fleißig geschrieben. Einer der sehr aktiv das geschehen verfolgt ist dabei Stefan Johne auf seinem Blog. In seinem Post beschreibt er einige Punkte die ich aber eher als Irrtum halte.

„Social News & Bookmark Seiten sind total uninteressant zum stumpfen bewerben von kommerziellen Seiten und Shops. Diese Bookmarks werden bei uns wie gesagt eh sofort gelöscht. Aber Du kannst Dich ja auch korrekt verhalten und trotzdem SEO / SMO betreiben“

Sicherlicht macht es keinen Sinn in Deutschland Social Newsseiten so viel Zeit zu würdigen, wenn es um Userzahlen geht. Die Seiten allen voran Yigg.de bringen nicht genügend Nutzer auf die Webseite. Dies kann man glücklicherweise von Shortnews nicht behaupten. Besonders die PR Portale (welche ich auch unter Social News einbeziehen würde) sind für die Online PR inzwischen sehr wichtig geworden, da sich dort auch Redakteure aufhalten. Deshalb gehört die Verbreitung von Inhalten über diese Schiene immer noch zu einem wichtigen Faktor. Sicher macht es keinen Sinn hier zu versuchen jede News auf die Startseite zu bringen (besonders Faken sollte hier unterlassen werden) – aber einstellen sollte man Sie schon.

Was Bookmark Dienste angeht, so können außer den beiden großen Seiten del.ico.us und Mister Wong alle anderen vergessen werden. Die Seite sollte dort einmal mit den richtigen Tags abgespeichert werden, damit diese hinterlegt sind für die anderen User. Ansonsten sollte man dort keine Zeit verschwenden.

So kommen wir jetzt zu den Regeln:

  • „Beteilige Dich an der Community, informiere Dich über Gepflogenheiten und Regeln auf der Plattform“
  • „Erstelle Inhalte gezielt zum Zweck diese auf Social News/Bookmark Seiten und in Blogs zu verlinken“
  • „Keine Fakes! Das gilt sowohl für Mehrfach-Accounts als auch für den Stil Deiner Beiträge. Bookmarks a la “Hier habe ich eine wirklich interessante Seite gefunden” bewirken das genaue Gegenteil vom Gewünschten. Mal ehrlich: So blöd darauf reinzufallen ist fast niemand, schon gar nicht die Besucher von Social News Seiten“
  • „Trage nicht nur Deine Projekte ein, sondern sammle auch aktiv andere interessante Links, bookmarke Deine eigenen Quellen etc.“

Nette Tipps, aber damit gewinnt man noch lange keinen Blumentopf. Entscheidend für eine SMO Kampagne ist zu aller erst die Person die diese durchführt. Ohne einen „Netzwerker“ (so nenne ich die Gattung einfach) bringt keine Kampagne etwas. Eine ideale Mischung ist ein Community Manager mit redaktioneller Erfahrung. Kommen wir zu den ersten Schritten:

  1. Als Netzwerker bist du in vielen Netzwerken sowieso schon unterwegs und hast eine Community rund um dich aufgebaut mit Kontakten. (optimalerweise mit Kontakten und Personen die du auch wirklich kennst) Es bringt nichts einfach nur Freunde/Kontakte zu sammeln, diese müssen auch bei Laune gehalten werden. 
  2. Eine SMO Kampagne benötigt am Anfang eine genaue Analyse. Wo ist die Zielgruppe zu finden? Gibt es schon Foren, Communities oder Gruppen in denen über das Produkt/Thema etc. gesprochen wird? Gibt es zu diesen Themen schon Multiplikatoren? Entscheidend für eine erfolgreiche Kampagne ist auch eine Zielsetzung was die Kampagne eigentlich bringen soll. Viele wollen einfach eine SMO Kampagne buchen ohne zu wissen was das Ziel sein soll – einfach weil es gerade einen Hype um das Thema gibt
  3. Content Management: Ob Beiträge im Blog, in Communities oder einfach nur Twitterbeiträge – hierzu sollte eine genaue Planung durchgeführt werden und der Content für 1 Woche bis 2 Wochen schon fertig sein. Wieso? Einfach da das Community Management die erste Zeit am meisten Einsatz erfordert und man kaum wirklich Zeit zum Content erstellen hat. Dies als kleiner Tipp für Personen die das erste Mal eine Kampagne durchführen. Sicher es gibt auch Content der als Reaktion erstellt wird, aber alles was fest eingeplant ist sollte vorab erstellt werden. 
  4. Community Management: Wohl der schwerste Part in der ganzen Kampagne. Denn es gibt hier wie auch im SEO die „gute und die böse der Macht“. Faken was das Zeug hält bringt vielleicht einen kurzfristigen Erfolg – aber wird langfristig in einigen Fällen aufgedeckt und dann schwindet die Reputation des Unternehmens ungemein. In Amerika ist aber diese Art sehr verbreitet und wird von einigen wenigen Dienstleister auf sehr hohem Niveau durchgeführt. Diese Art von Community Management sollte im besten Fall gar nicht vorkommen. Offenes Community Management ist für Unternehmen bis dato eine echte Hürde, denn hier müssen Fehler auch offen in Communities diskutiert werden. Wirkliches und nachhaltiges Community Management ist nicht einfach und sollte nicht zu locker genommen werden, selbst nach jahrelanger Erfahrung kann es zu kritischen Situationen kommen die gemeistert werden müssen. 
  5. Auswertung und Optimierung: Jede Kampagne muss am Ende des Tages auch ausgewertet werden – danach geht es an die Optimierung. Was hat welchen Effekt und wie kann dieser verstärkt werden etc.

Als Regeln und Schritte würde ich deshalb immer sehen:

  • Netzwerken (schon vor der Kampagne)
  • Analyse
  • Content Erstellung
  • Community Management
  • Auswertung und Optimierung

Onlineverkäufer ohne Plan

Endlich hat es jemand mal geschrieben. Die meisten Webhändler haben keine Ahnung von Konversionsraten oder Marketing-ROIs. Laut einer aktuellen Studie „E-Commerce in Deutschland – Fakten statt Mythen“ von IBI Research und der Universität Regensburg ist die durchschnittliche Rate bei knapp zwölf Prozent. Das hohe Ergebnis kommt besonders durch die Spezialshops zustande, welche wesentlich höher konvertieren als Shops mit größerem Sortiment. Zu beachten ist, dass aber einige Shops sich bei der Angabe etwas verschätzen, da Sie diese Zahl nicht korrekt auslesen.

Noch spannender ist in der Studie die Info welche Instrumente für die Vermarktung verwendet werden und wie sich die Kampagne rechnet. Als Hauptaktivitäten wird SEO und SEM genutzt, wobei mehr als die Hälfte nicht weiß welchen Effekt diese Aktivitäten auf ihren Umsatz haben.

Quelle: Internet World Business

Diese Studie bestätigt meine eigenen Erfahrungen aus den Marketingabteilungen der Unternehmen. Konversionsrate und ROI werden vollkommen außer acht gelassen. Teilweise wird dort nur „die mögliche Reichweite“ errechnet um einen Marketingplan durchzuführen. Nachbearbeitung Fehlanzeige… In Zeiten von schwindenden Gewinnen muss auch die Marketingabteilung endlich lernen wie Geld sinnvoll eingesetzt werden kann. Schließlich kann im Onlinemarketing ziemlich alles gemessen werden…

Online Distribution bei Herstellern

Fast jeder Hersteller von Produkten für den Endkundenmarkt vertreibt inzwischen seine Produkte auf dem Onlinemarkt. Oft geschieht dies sogar ohne das Wissen des eigentlichen Herstellers. Zig Händler betreiben inzwischen Onlineshops klatschen dort eine Menge von Produkten rein.

Dadurch entsteht auch eine gewisse Problematik für Hersteller, da ohne Ihr Wissen auch Preis und Präsentation teilweise den eigenen Vorstellung weit hinterherhinken. Auch in Punkte Service nehmen es besonders Onlinehändler nur bis zur 2 Wochen genau.

Trotz allem ist klar, dass die Online Distribution für jede Firma mit Produkten oder Dienstleistungen immer interessanter wird. Neben der Ortunabhängigkeit, kann auch mit günstigeren „Kosten“ bzw. höherer Marge gearbeitet werden. Ohne Zwischenhändler lässt sich doch ein wenig mehr verdienen. Sicher die Onlineshops und Händler wollen auch Geld verdienen – trotzdem sind die Kosten dort wesentlich geringer:

  • Versandkosten die direkt vom Kunden getragen werden
  • Marge ist häufig geringer
  • Kein so großer Aufwand bei der Beratung der Kunden (vergleichbar mit dem Fachhandel)

Welche Punkte gilt es zu beachten?

Besonders als Hersteller oder Anbieter von Dienstleistungen sollte man sich immer ein Bild von seinen Produkten im Netz machen. Wichtige Punkte sind dabei:

  • Ist der Onlineshop seriös?
  • Werden die Preise (Untersten Grenzen) eingehalten die vorgegeben werden? Viele Hersteller möchten ihre Produkte nicht verhauen… Außerdem ist der stationäre Handel nicht begeistert über zu günstige Preise.
  • Sind genügend Informationen auf der Seite enthalten?
  • Ist die Präsentation optimal um den Abverkauf zu stärken?

Außerdem muss bedacht werden ob wirklich alle Wege bei der Online Distribution gegangen sind. Gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten die Produkte verbessert zu vertreiben?

  • Live Shopping (sollte auf jeden Fall getestet werden)
  • Eigener Shop? Ist aber nur interessant wenn man wirklich Einheiten darüber verkaufen will. Nur Geräte mit UVP anbieten bringt keinen wirklichen Umsatz.
  • Bei Büchern, Videos, Games, Musik die Möglichkeit über on Demand Plattformen
  • Dienstleistungen können hierbei auch direkt verkauft werden
  • Vielleicht sogar der Vertrieb über eine Auktionsplattform (eBay). Besonders interessant für Produkte die gebraucht oder 2. Wahl sind.
  • Affiliatenetzwerk

Dies sind nur einige weitere Möglichkeiten seine Produkte zusätzlich zu vertreiben. Im Endeffekt sollte besonders der Bereich Online Markting und Vertrieb Hand in Hand zusammenarbeiten um optimale Ergebnisse im Bereich Online Distribution zu erzielen. Wie so etwas im einzelnen realisiert wird zeige ich in den kommenden Tagen Anhang einiger Beispiele.