Community Management 2010 English

It took long, but the moment has finally arrived. The free eBook “Community Management 2010” was already published in Germany two months ago, now you can also get it internationally. This eBook is a small initial aid and a short overview of the subject Community Management.

At that time it was intended by me for “a basis for discussion”. Meaning that current or prospective Community Manager as well as companies should use it as a basis to build up their Community Management. What is CM? What is important within the company and which aims should they use to measure the CM.

The book is written from my own perspective and is based on the experiences I made during the last eight years as a Community manager, presenter, operator and adviser. Therefore, some formulations should not be taken too serious.

I hope this eBook pleases you and you can relate yourselves to single segments. But it would still be better if you did not relate to it, but to have clear aims, enough responsibility and the ideal budget to reach it.

Thank you folks!

Download: Community Management 2010 English

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NoNick Conference – Zwischenbericht

Dieses Jahr findet zum zweiten Mal die NoNick Konferenz in Bilbao (Spanien) statt. Ich wurde dieses Mal gefragt ob ich nicht auch Lust hätte Deutschland bei dem ersten internationalen Community Management Roundtable zu vertreten. Der Bitte bin ich natürlich gerne nachgekommen und flog gestern aus Berlin über Frankfurt nach Bilbao.

Der „Tisch“ war gespickt mit spannenden Personen wie Kirsten Waganaar vom holländischen CM Verband und Blaise Grimes-Viort vom National Magazine. Wir haben im Vorfeld (gestern Abend) schon recht lange über die Zukunft in dem Bereich debattiert und hatten einige spannende Ansätze die ich in den kommenden Tagen aufbereiten und veröffentlichen werde.

Heute beim Roundtable waren es dann mehr als nur wir 3, sondern es waren knapp 150 Personen im Publikum. Themen waren die Chancen und die Unterschiede zwischen Social Media Management und Community Management. Ich denke einigen wurden regelrecht die Augen geöffnet – denn bis dato haben viele CM mit Social Media Management verwechselt.

Ich möchte auch nicht vergessen unsere kleine Analogie zu erzählen: In einem Fußballstadion sitzen tausende Fans (nebenbei das Hotel ist neben dem Stadion von Athletico Bilbao) und schauen sich das Fußballspiel an. Man kann sagen, dass diese Personen gemeinsam eine kleine Community sind. Der Community Manager versucht Probleme aus der Welt zu räumen und gleichzeitig die Aktivität der Fans zu erhöhen: z.B. mit Laola Wellen und Fangesängen. Er ist in dem Stadion und betreibt „Crowd-Management“ – weniger mit einzelnen Personen sondern mit ganzen Gruppen. Der Social Media Manager steht dabei draußen vor dem Stadion und erzählt allen wie toll das Spiel ist und wie es steht. Er versucht die Leute ins Stadion zu bekommen.

Ich denke das trifft den Kern der Sache ganz gut…

So ich werde wieder auf die Konferenz gehen und den heutigen Abend ruhig ausklingen lassen. Morgen gibt’s noch 1-2 interessante Workshops. Von daher möchte ich einigermaßen fit sein.

Definition Community Management

Der Bundesverband Community Management e.V., in dem ich als Vorstandsmitglied ehrenamtlich

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tätig bin, hat heute seine Definition für Community Management veröffentlicht.

Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes. Unterschieden wird dabei zwischen operativen, den direkten Kontakt mit den Mitgliedern betreffenden, und strategischen, den übergeordneten Rahmen betreffenden, Aufgaben und Fragestellungen.

Insgesamt finde ich die Definition recht passend auch wenn diese wieder sehr Allgemein gehalten wurde. Hier nochmal einen großen Dank an alle die an der Arbeit für diese Definition beteiligt waren.

Social Media auch Vertriebskanal?

Viele Diskussionen musste ich in den letzten Tagen zu dem Thema führen und doch bin ich kaum von der Meinung abzubringen. Social Media kann und wird langfristig auch immer stärker ein Vertriebskanal werden.

Da steigen die „rosa-roten“ Fans von Social Media (die es zuhauf in Berlin gibt) auf die Barrikaden und sprechen von „Seele verkaufen“. Und doch haben genau die Personen den Zug nicht abfahren hören. Social Media Dienste sind an sich Gemeinschaften oder Gruppen die sich selbst finanzieren müssen (ein Facebook, Twitter und Co müssen Geld verdienen) und auf der anderen Seite kann man diese nutzen um Angebote anzubieten. Auch wenn Dell immer ein schlechtes Beispiel ist – aber es ist so schön. Das Unternehmen macht mit seinem Twitterstream Millionen im Jahr. Wieso? Weil sie es einfach machen!

Sicher Social Media Dienste sollten nicht in erster Linie als Verkaufskanäle genutzt werden, aber die Kundenbindung und den Service mit einem Vertrieb zu verbinden macht Sinn. Ja liebe „rosa-rote“ Social Media Welt – am Ende zählen auch in dieser Welt nur Zahlen. Leider sind Online-Medien nun mal so.

In den kommenden Tagen wird das Hauptthema also sein – wie Communities und Social Media Dienste nutzen um einen zusätzlichen sinnvollen Vertriebskanal aufzubauen!

Kongresse und Veranstaltungen in den kommenden vier Wochen

Keine Sorge der Blog besteht noch und ich werde auch zukünftig wieder in regelmäßigen Abständen Beiträge veröffentlichen. Die kurze „Pause“ hat ein wenig was mit dem sehr hohen Arbeitspensum bei einem neuen Auftraggeber zu tun. Dazu gibt’s in den kommenden Tagen auch mehr Informationen.

In diesem Beitrag soll es um die kommenden Wochen und die Veranstaltungen gehen auf der ich als Speaker oder Teilnehmer zu finden sein werde.

Berliner Community Management Stammtisch 27.4.2010 (Berlin)

Heute Abend findet auch schon der Dritte Community Management Stammtisch in Berlin statt. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht – aus dem gemeinsamen Grillen wird ein Treffen im Sankt Oberholz im Herzen Berlins. Dieses Mal werden wir über allgemeine Themen des Community Managements sprechen und bei einem gemütlichen Getränk den Monat gemeinsam Revue passieren lassen. Für nächsten Monat werde ich dann auch wieder einen passenden Speaker finden – ja in Berlin ist es nicht ganz so leicht einen Speaker zu finden.

Quo Vadis 27.4-29.4.2010 (Berlin)
Die Entwicklerkonferenz die schon seit heute in Berlin stattfindet ist wohl eines der wichtigsten Events in Deutschland zu dem Thema. Ich werde am Mittwoch um 10 Uhr einen Vortrag über die Zukunft des Community Managements halten. Als Vorstandsmitglied des Bundesverbands Community Management e.V. werde ich eine kleine Ist-Analyse aufzeigen und welche Wege in den kommenden Wochen/Monaten in dem Bereich beschritten werden sollten.

Infopark Internet-Congress 3-5.5.2010 (IICO) (Berlin)
Die Einladung als Speaker auf dem Kongress etwas sagen zu dürfen kam relativ kurzfristig. Deshalb habe ich auch ein recht allgemeines Thema gewählt „Wieso Unternehmen ins Community Management investieren sollten“. Neben dem Nutzen werde ich auch die ersten Schritte aufzeigen wie ein Unternehmen agieren sollte um eine sinnvolle Lösung zu finden.

nonick 2010 (Bilbao)
Wohl eine der spannensten Veranstaltungen dieses Jahr – dort treffen sich Mitglieder der Community Management Verbände aus Holland, Spanien und Deutschland. Am Roundtable werde ich dann mit den Kollegen über den aktuellen Status und die zukünftigen Entwicklungen sprechen dürfen.

Werde natürlich im Rahmen der jeweiligen Veranstaltung auch Zeit für Gespräche haben. Meldet euch am besten direkt per Email oder in den Kommentaren (die schalte ich dann nicht frei).

Unverschämte Art Traffic zu generieren im Social Web

Sehr gute Inhalte und eine sinnvolle Verbreitung über Social Media Dienste bringt meist einen ordentlichen Batzen an Traffic auf die eigene Webseite. Das immer mal wieder nach kleinen „Schlupflöchern“ gesucht wird ist nicht unbedingt neu, aber die Art ist doch sehr unverschämt.

Bei Xing kann man dank einer Funktion die letzten Besucher des Profiles anschauen. Besonders gut wenn man auch sieht von welcher Seite die Nutzer kommen. Z.B. auf der Firmenwebseite usw.

Dies machen sich inzwischen auch einige „böse Jungs“ zu nutze. Es werden vom Server auf der die Webseite läuft Hits auf die ganzen Profile durchgeführt. Die Landingpage welche damit im Profil erscheint ist im besten Falle nur mit Werbung (im idealen Fall TKP und Co) zugepflastert, es gibt

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auch Fälle in denen Spyware und Trojaner so verbreitet wurden. XING User schauen sich natürlich den Link genauer an, schließlich will man wissen wo sein eigenes Profil auftaucht…

Was dann passiert ist wohl jedem klar. Deshalb sollten man sich zukünftig überlegen ob man wirklich auf jeden Link klicken muss ;)

Interview mit Silke Schippmann zur Mitarbeiterführung

Silke Schippmann war über 4 Jahre lang im Community Management Team bei XING, davon 3 Jahre als Teamleiterin Community Management. Heute hat sie als Senior Manager Community in leitender Funktion bei Qype angefangen. Zusätzlich ist Sie 1. Vorsitzende des Bundesverbandes Community Management e.V. und leitet den Hamburger Stammtisch.

Hallo Silke, vielen Dank für deine Zeit. Du konntest sehr viel Erfahrung sammeln als Teamleiterin. Zu Beginn musstest du passende Kandidaten finden – auf welche Fähigkeiten hast du besonderen Wert gelegt?

Hi Mark!

Da es wenige erfahrene Leute auf dem Markt gibt, habe ich meistens darauf geschaut, welche Kommunikations-Fähigkeiten die Bewerber mitbringen und welche Aufgaben sie im Kundenkontakt erfüllt haben. Eine hervorragende schriftliche Ausdrucksweise, auch ein Feingefühl die Zielgruppe und Situation, ist unerlässlich. Die neuen Kollegen müssen belastbar sein, unter Druck noch sauber anbieten können.

Die selbstständige Arbeitsweise und ein gutes Allgemeinwissen runden das Qualifikationsprofil ab. Wenn ein internationaler Kontext gegeben ist, muss der Bewerber sicher auf Englisch kommunizieren können. Wenn der Bewerber dann auch noch Begeisterung für Webthemen, ein gewisses technisches und juristisches Grundverständnis mitbringt, ist er für mich ein idealer Kandidat.

Erste Moderationserfahrung durch die Betreuung privater Foren oder Führungserfahrung wäre noch ein Sahnehäubchen. Letzteres ist jetzt vielleicht ein wenig überraschend – aber fast jeder Community Manager muss Ehrenamtliche betreuen oder zumindest die eigene Community mit ihren „Sprachführern“ aktivieren.

Noten und Abschlüsse sind bei mir zweitrangig, ich stelle aber fest, dass sich ein Studium als hilfreich erweist bei der Strukturierung des eigenen Arbeitsfeldes, der Gestaltung der Community und erforderlichen komplexen Problemlösungen. Ich persönlich stelle zudem gerne Kollegen ein, welche sich auf dem zweiten Bildungsweg beweisen, sie bringen oft hilfreiche Lebenserfahrung mit.

Die nächsten Schritte war die Schulung und Übergabe von Aufgaben an die Personen. Ist es dir Anfangs schwer gefallen Aufgaben abzugeben?

Oh ja! Gerade weil mir das Arbeiten mit den Kunden und in den Foren so viel Freude bereitet hat. Ich habe es gerne, wenn ich durch brenzlige Situationen herausgefordert werde, und freue mich über unmittelbare Resonanz und ehrliches Kundenfeedback. Das musste ich nun weitgehend an mein Team abgeben.

Es ist zugegebenermaßen oft schwer, mich zurückzuhalten und die anderen machen zu lassen. Dabei stehe ich immer noch als Coach zur Verfügung, bin Ansprechpartner in allen Belangen und schärfe manchmal den Blick für weitere Lösungsansätze. Ich freue mich aber auch mit ihnen, wenn sie sich dieses gute Gefühl verdienen können oder ich sie gelegentlich vertreten kann in Urlaubsphasen.

Danach musstest du dich ja noch intensiver mit der Führung des Teams beschäftigten, dachtest du zu diesem Zeitpunkt dass du aufgrund der Betreuung der XING Community schon die nötigen Skills hast?

Glücklicherweise wurde ich bei XING gut geschult, auch in Führungsfragen. Letztlich lernt man ja vor allem durch Erfahrungen. Die Führung eines Community Management Teams ist eine große Herausforderung,

da es sich zum einen oft um eine sich rasant verändernde Arbeitsumgebung handelt,
man häufig „Stoßdämpfer“ ist für Dinge/Fehler/Unzufriedenheit, die anderswo produziert werden und
man wohl überall mit knappen Entwicklungsressourcen zu kämpfen hat und dadurch viel Selbstmarketing betreiben muss

Bei dem Aufbau internationaler und/oder virtueller Teams kommen weitere Herausforderungen hinzu, wie z.B. der Aufbau einer gut funktionierenden Kommunikation (inklusive einem guten interkulturellen Verständnis) und dem erforderlichen Wissensmanagement.

Welches waren die wichtigsten Erkenntnisse der ersten Wochen als Teamleiterin? Und welche Erfahrung hättest du lieber nicht gemacht?

Puh, ich bin da so langsam reingewachsen, da ich einen gewissen Erfahrungsvorsprung hatte bei mir im Team. 16 Jahre psychiatrische Fachpflege und ein passendes Studium (Internationales Informationsmanagement) waren sicher hilfreich für ein sicheres, authentisches Auftreten. Was die öffentliche Kommunikation betrifft, musste ich anfangs nach Kommunikationsfehlern auch schon mal einstecken. Leider lassen sich Fehler dieser Art oftmals nicht mehr korrigieren – was im Netz steht, lässt sich nicht unbedingt entfernen. Davor wollte ich mein späteres Team durch eine gute Einarbeitung unbedingt schützen.

Im Nachhinein muss ich sagen, ich hätte vielleicht früher neue Themen aufgreifen sollen, meinen Bereich stärker abgrenzen sollen – um eine Fehlentwicklung oder Themenabwanderung zu verhindern.
Es ist aus heutiger Sicht zudem erforderlich, eine eigene Community Strategie zu erarbeiten und diese auch zu verfolgen. Schließlich kann man sich in unserem Beruf kaum etwas von anderen abgucken.
Jedes Team braucht sein Ziel, jeder Mitarbeiter seine Erfolgsplanung. Nur so ist eine befriedigende Arbeitsteilung, auch der Erfolg der Abteilung gewährleistet. Zu leicht verzettelt man sich sonst in der Masse an Herausforderungen und arbeitet nach einer Weile nur noch reaktiv.

Wie hast du dich weitergebildet und wie schwer war es auch passende Ansprechpartner zu finden?

Durch meinen Arbeitgeber habe ich unter anderem eine Führungskräfte-Schulung erhalten. Der Austausch mit anderen Teamleitern im Unternehmen hat mir manches Mal weitergeholfen, denn letztlich unterscheidet sich das Thema Führung nicht so stark von Team zu Team. Außerdem hat es mir sehr geholfen, mich mit anderen Community Managern, schwerpunktmäßig natürlich über den Bundesverband für Community Management e.V., auszutauschen.

Last but not least – welche Empfehlung gibst du Personen die zum ersten Mal Personalverantwortung haben?

Der eigene Chef sollte nach Möglichkeit auch in der Lage sein, hilfreiches Feedback zu geben. Ist er zeitlich zu stark eingebunden, sollte man sich die Unterstützung und den Austausch anderweitig organisieren. Da es sowas bei uns bis dato nicht gab, habe ich einen monatlichen Teamleiter-Stammtisch (gemeinsamer Lunch-Termin) ins Leben gerufen.
Kollegen, denen man das vertrauliche Gespräch (!) auch über schwierige Führungssituationen anbietet, gehen oft auch darauf ein. Wichtig ist es vor allem, dass man Anfang klar seine Erwartungen kommuniziert – und die Erwartungen seiner Teammitglieder abfragt.

Für mich ist es wichtig, einmal in der Woche mit jedem Mitarbeiter ein 1:1 Gespräch zu haben, um zu schauen, wie er mit seinen Aufgaben voran kommt, ob er Fragen hat, etwas zur Zielerreichung braucht etc.. Denn neben dem Alltagsgeschäft sollte jeder Mitarbeiter auch spannende Projekte bearbeiten können, auf deren Erfolg er einen hohen Einfluss ausüben kann. Wir ergänzen das 1:1 übrigens durch eine eigene, mitgebrachte „Projektliste“, die sich schnell vorbereiten lässt und eine gute Grundlage bieten für den Austausch. Da steht dann drauf: Projektthema kurz (Stichwort), lang (Beschreibung), Priorität (A, B oder C) und „von bis wann“ dran gearbeitet wird.

Mitarbeiter mögen das am Anfang nicht und der Widerstand wird groß sein. Wenn sie aber den Sinn daran erkennen, werden sie sich schnell daran gewöhnen und für mich als Führungskraft gibt es keine bessere Art der Dokumentation. Es hilft viel zu sehen, was dem Mitarbeiter grade besonders wichtig erscheint und was weniger, welche Prios er erkennt und welche nicht (…). Auf die Kopie einer solchen Projektliste mache ich mir Notizen für den Folgetermin: Was vereinbare ich mit dem jeweiligen Mitarbeiter, was soll bis wann erledigt werden etc..

Rituale schaffen Bindung und Teamgefühl, davon kann man gar nicht genügend einführen. ;-) Dazu können zum Beispiel regelmäßige Teamabende gehören, oder bei virtuellen Teams regelmäßige Videokonferenzen, oder ein täglicher kurzer Chat.

Vielen Dank Silke für das tolle Interview. Falls du den Lesern noch was sagen möchtest hast du jetzt die Chance dazu.

Ich wünsche Frohe Ostern! Und viel Spaß mit dem eigenen Community Team!

Themenwoche: Grundlagen der Mitarbeiterführung

Bevor es als „Vorgesetzter“ überhaupt richtig losgehen kann muss man sich mit den Grundlagen vertraut machen. Sicher, die Aufgabe ein Team zu führen ist klar gestellt. Aber mit welchen Aufgaben und Anforderungen dies erledigt werden kann steht auf einem anderen Blatt.

Wenn ich detailliert auf die Grundlagen eingehen würde, dann könnte ich es als gedrucktes Buch veröffentlichen. Deshalb werde ich einige Überbegriffe näher beschreiben und auf was man selbst achten sollte:

Rolle und Aufgabe als Führungskraft
Welche Aufgabe und Rolle habe ich innerhalb des Unternehmens bzw. auch innerhalb des Teams zukünftig? Als Führungskraft ist man je nach Team und Unternehmen nur bedingt an operativen Aufgaben beschäftigt. Meistens bedeutet es die Mitarbeiter soweit zu steuern, dass sie die Aufgaben die ihnen gestellt werden optimal lösen können. Dabei geht es nicht nur um die Ressourcen zur Lösung der Aufgabe, sondern auch um soziale Belange. Fühlt der Mitarbeiter sich akzeptiert, ist er motiviert usw.

Ziele und Zielvereinbarung für das Team
Diese gemeinsam auch mit dem Team definieren und erstellen. Besonders im Community Management gibt es selten klare Ziele, umso wichtiger ist es als Vorgesetzter welche zu setzen, damit auch jeder Mitarbeiter weiß wieso er da sitzt und die Arbeit macht.

Mitarbeitergespräche und Gruppendynamiken
Wie werden Mitarbeitergespräche und Teamgespräche geführt? Wie wird sachlich und klar argumentiert um seine Entscheidungen zu stützen? Entscheidend auch das man selbst als „Vorgesetzter“ akzeptiert wird, sonst hat man ein zusätzliches Problem.

Kontrolle, Kritik und Anerkennung
Wenn Ziele definiert sind müssen diese auch kontrolliert werden. Je nachdem müssen auch kritische Aussagen getroffen oder im besten Fall Anerkennung und Lob ausgeschüttet werden.

Verantwortung
Du bist selbst verantwortlich für dein Team. Heißt es bedeutet auch dass man sein Team innerhalb des Unternehmens den Rücken stärkt und Fehler auf die eigene Kappe nimmt. Wenn keine Fehler gemacht werden dann arbeitet dein Team definitiv nicht ;)

Dies sind nur einige von vielen Grundlagen die es zu beachten gilt bzw. über die sich jeder selbst informieren sollte. Wie auch im ersten Beitrag gesagt sind dabei drei Hilfsmittel entscheidend: Schulungen, Bücher und das Gespräch mit Personen in ähnlichen Situationen. In den kommenden beiden Tagen werden unter anderem noch einige Bücher vorgestellt und ein Interview mit einer der bekanntesten deutschen Teamleiterinnen im Community Management geführt.

Themenwoche: Mitarbeiterführung im Community Management

Mitarbeiter führen ist wohl eine der größten Herausforderungen denen sich Personen in ihrem Arbeitsleben stellen müssen. Um einen Job wirklich gut durchführen zu können,

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benötigt man eben nicht nur Talent und Erfahrung sondern auch einen passenden Vorgesetzten.

Für einige Community Manager ist es schon seit Jahren soweit, andere machen erst den Schritt und führen zum ersten Mal feste Mitarbeiter. Meist geht damit auch die Beförderung zum Leiter oder Head of Community Management einher. Die erste Frage die sich dabei jeder stellen sollte ist „reichen meine Fähigkeiten aus dem Community Management auch für Mitarbeiter“. Viele meinen nur weil sie ein Netzwerk betreuen können, können sie das auch mit Mitarbeitern.

Weit gefehlt! Ich durfte in meiner Karriere schon einige Chefs und Vorgesetzte von Community-Betreibern kennen lernen die kaum bis gar keine Ahnung hatten, wie man Mitarbeiter richtig führt, geschweige denn ein Team aufbaut das funktioniert.

Es gibt nicht sonderlich viele Wege sich darauf vorzubereiten – eine der Wenigen heißt: WEITERBILDEN. Lernen (Lesen), Schulungen besuchen und mit Personen sprechen die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Viel mehr Möglichkeiten gibt es leider nicht…

Mit diesem kleinen Anleitungstext möchte ich die erste Themenwoche bei Eikyo.de starten. „Mitarbeiterführung im Community Management“ soll hierbei einen ersten Einblick geben mit Grundlagen, Buchempfehlungen und Interviews.

Social Media Burnout?

Das Burn Out Syndrom ist zwar jedem ein Begriff aber die genaue Bedeutung ist nicht jedem klar. Der Begriff wurde vom Psychologen Herbert Freudenberger in den 70 geprägt und beschreibt einen Krankheitszustand. Dabei leidet der Betroffene an einer emotionalen und geistigen Erschöpfung. Wer an einem Burn Out Syndrom leidet benötigt professionelle Hilfe – mehr über das Thema findet ihr unter Burn Out Syndrom.

Gibt es überhaupt Social Media Burnouts? Jein. Wenn man sich die Beschreibung des „Burn Out Syndroms“ genauer anschaut, so ist ein Social Media Burnout nicht zu vergleichen. Zwar ist hierbei auch eine Erschöpfung festzustellen, aber eben eine die weniger einen emotionalen und geistigen Ursprung hat. Die Müdigkeit hat seine Symptome eher in dem enormen Zeitaufwand und den wiederholenden Ritualen zu tun. Es laugt die Person nicht emotional aus, sondern es entsteht eine Sättigung für eine bestimmte Zeit.

Facebook, Twitter, Xing, ein eigener Blog und viele weitere Social Media Dienste haben ihren festen Platz in unserem Tagesablauf. Teilweise nimmt das groteske Züge an – mehr als 4-5 Stunden täglich sind (außer man arbeitet in diesem Bereich) schon etwas viel. Der Prozess der „Müdigkeit“ kommt schleichend aber wie von selbst. Wie geht man damit um und welche Möglichkeiten gibt es diesem vorzubeugen?

Jens Männig hat da wohl eine der Heilmethoden für sich selbst gefunden. Er reduziert seine Aktivitäten auf verschiedenen Plattformen drastisch. Zusätzlich filtert er einfach die Informationen die er täglich bekommt – für „Unsinniges“ wird kaum bis keine Zeit mehr verschwendet. Er ist nur noch per Telefon und Mail erreichbar – obwohl Twitter…

So ganz ohne Social Media Dienste will man eben heute doch nicht leben – dafür ist es einfach zu angenehm. Termine über Facebook und Xing ausmachen, den Freunden schnell über Twitter sagen was man gerade macht…

Welche Möglichkeiten gibt es dann der Müdigkeit zu entrinnen oder gar nicht erst „müde“ zu werden:

  • Social Media Dienste nicht zum Lebensinhalt und zum einzigen Kommunikationsweg machen
  • Netzwerke nur benutzt wenn diese für einen wichtig sind. Man benötigt nicht hundert verschiedene Communities in denen sowieso fast immer die gleichen Freunde unterwegs sind.
  • Beiträge und Einträge nach Informationsgehalt filtern. (Farmville Werbung kann getrost als Spam deklariert werden)
  • Aktivitäten auf bestimmte Zeiträume beschränken

Sicher gibt es noch hundert weitere Tipps und Vorschläge wie es nicht zur Müdigkeit kommen kann. Diese könnt ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen…. hoffe euch macht das nicht „müde“ ;)

Fazit Das Social Media Burn Out Syndrom gibt es nicht! Es hört sich mal wieder nach einem tollen Buzzwort oder Bullshit-Bingo Wort an, aber es ist totaler Schwachsinn.