Rückblick Hauptversammlung Bundesverband Community Management e.V.

Gestern fanden die Hauptversammlung des Bundesverbands Community Management e.V. und später das Get-Together in Frankfurt statt. Denke einen Tag später kann man zurückblicken und die Erlebnisse schildern.

Die Location war direkt bei der neuen Digitalen/razorfish in Frankfurt am Main. Ein großes Dankeschön an Dirk für die Bereitstellung der Location, die Versorgung mit Frühstücksutensilien und die gesamte Organisation vor Ort. Es ist uns allen nicht schwer gefallen zu verstehen wieso ihr so kreativ seid.

Die Hauptversammlung begann mit organisatorischen und typischen Verbandsinformationen. Rückblick des Jahres 2009: Was wurde geschaffen? Wie ist die finanzielle Lage des Verbands. Dies Themen gehören bei einem e.V. einfach dazu. Danach wurde es spannend, denn unser alter 1. Vorsitzender Tom Noeding hat sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Im Endeffekt wurden aber die ehemaligen Vorstandsmitglieder und ein neues Gesicht in der neuen Wahl bestätigt bzw. neu gewählt. Silke Schippmann, Daniel Langwasser, Linda Konter und meine Wenigkeit werden in den kommenden zwei Jahren den Vorstand des Verbandes bilden. Vielen Dank für euer Vertrauen in unsere Arbeit.

Der Weg führte dann in Richtung Mittagspause. Denn nach einigen Stunden der Information und der Wahl, mussten wir uns für den zweiten Teil der Hauptversammlung rüsten. Dieser bestand nämlich aus zwei wichtigen Punkten. Darunter die Änderung der Satzung und die Definition der Ziele.

Kurz zu den Änderungen innerhalb der Satzung. Der Verband wird sich massiv öffnen für:

  • Personen die eine Ausbildung in diese Richtung einschlagen möchten. Dabei ist es zweitrangig ob Student, Volontariat oder klassische Ausbildung mit dem Ziel Community Manager zu werden.
  • Unternehmen welche in dem Segment schon tätig sind. Diese sollen auch aktiv in dem Verband mit eingebaut werden.
  • Arbeitslose Community Manager (auch wenn es wahrscheinlich noch nicht viele gibt) – diese wollen wir zum einen Infos über Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, aber auch im besten Fall diese Personen weitervermitteln.

Gegen Ende hin haben wir gemeinsam die Ziele für das Jahr 2010 definiert und können mit fug und recht behaupten, dass wir hier sehr stark die Unternehmen wie auch die Community Manager mit Informationen und Hilfen zur Verfügung stehen wollen. Klar ist, dass das Berufsbild des Community Managers, aber auch die Beschreibung von Community Management in der Vergangenheit noch auf sehr wackligen Füßen gestanden hat. Hier werden wir in diesem Jahr Abhilfe schaffen!

Bei Get Together waren wieder alle mit von der Partie und einige nicht BVCM-Mitglieder haben sich angeschlossen. Bei einem oder zwei Glässern Äppelwein (waren ja in Frankfurt) wurden viele Sachen rund um die Zukunft des Community Managements besprochen. Denke diese Veranstaltung war für jeden der sich heute aber auch in Zukunft mit dem Bereich beschäftigt ein Pflichttermin.

Freue mich euch alle: Daniel, Dirk, Silke, Linda, Tom, Jean-Paul, Stefan, Christian, Andreas, Stephanie, Arno, Florian, Werner und Sebastian wieder zusehen, bei der Halbjahres Veranstaltung des BVCM.

Hauptversammlung des Bundesverbands Community Management e.V.

In einigen Stunden, genau genommen in elf, startet die zweite Hauptversammlung des Bundesverbandes Community e.V. Dieses Jahr können wir auch zum ersten Mal zurückblicken, was wir gemeinsam geschafft haben und was an Arbeit für das kommende Verbandsjahr auf uns zukommt.

Wie auf dem CommunityCamp sind wir ziemlich Stolz darauf, dass das erste Jahr gut verlaufen ist. Wir haben die organisatorischen Hürden, welche ein Verband mit sich bringt gemeistert und sind gewachsen. Einen kompletten Rückblick aus meiner Sicht gibt es erst nach der Hauptversammlung, möchte da natürlich nichts vorwegnehmen.

Ich möchte mich aber trotzdem schon vorab als noch Vorstandsmitglied (vielleicht werde ich ja nicht noch einmal gewählt) bei allen bedanken. Freue mich auf ein zweites Jahr mit dem BVCM, ob als Vorstandsmitglied oder normales Mitglied. Diese Entscheidung wird morgen in der Hauptversammlung fallen, wobei ich nicht böse bin, wenn sich eine weitere Person für den Posten als Schatzmeister aufstellen lassen würde.

7 Tage Community Management

Die nächsten 7 Tage stehen ganz im Zeichen vom Community Management und dem Austausch mit Kollegen von anderen Unternehmen.

Schulung in der Burda Journalistenschule (Mittwoch/Donnerstag)
Den Anfang macht Offenburg mit der Schulung der aktuellen Volontäre der Burda Journalistenschule. Dort werde ich an beiden Tagen die Volontäre in den Bereichen: Grundlagen Community Management, Community Building, Moderation und rechtliche Aspekte schulen. Zusätzlich gibt’s dann einige Aufgaben die von den Volontären durchgeführt werden können. Werde nach der Schulung das Aufgabenblatt mal für die Allgemeinheit veröffentlichen um zu schauen was ihr dazu sagt. Für die nächsten Schulungen habe ich schon ein neues gebastelt.

Hauptversammlung Bundesverband Community Management e.V. (Samstag/Sonntag)
Die eigentliche Hauptversammlung und das Get-together werden am Samstag in Frankfurt am Main stattfinden. Dank Daniel Langwasser und Dirk Songür haben wir dort passende Orte gefunden. Neben den üblichen Verbandsinformationen werden wir dort auch eine kleinere Änderung der Satzung vornehmen. Genaueres gibt es dann nach der Hauptversammlung auf der offiziellen Webseite. Das Get Together wird dabei richtig interessant und spannend, denn der Frankfurter Communitystammtisch kann wohl getrost als der Größte in Deutschland bezeichnet werden. Sonntag wird sich der Vorstand dann zum brunchen in Bad Homburg einfinden.

Two Pi Team am Montag
Nach Offenburg und Frankfurt geht es am Montag weiter in Richtung Düsseldorf, genau genommen nach Hilden. Hoffe das liegt jetzt auch wirklich in der Nähe von Düsseldorf. Für uns aus Süddeutschland liegt wohl alles im Nordwesten bei Düsseldorf. Neben einem wirklich spannenden Austausch welcher auf jeder Veranstaltung immer wieder Freude bereitet, gibt es wohl noch ein Thema. Was das genau ist? Keine Ahnung – ich bin selbst gespannt. Two Pi Team ist im Bereich Community Management bei Computerspielen und virtuellen Welten unterwegs und ist wohl einer der größten deutschen Dienstleister für Community Management.

Ab Montagabend dann aber auch wieder in Berlin und gemütlich die Woche Revue passieren lassen. Bin echt gespannt ob es Neuigkeiten in dem Bereich gibt. Wer mich in Offenburg, Frankfurt oder Düsseldorf (Nähe) treffen möchte, meldet sich einfach per Mail.

Community Manager und ihre Gehälter…

In den letzten Tagen sind immer wieder Diskussionen rund um das durchschnittliche Gehalt aufgetreten welches ein CM verdienen sollte. Diese Frage wird eine Umfrage des BVCM e.V. bald näher klären, aber ein wenig möchte ich doch einsteigen und ein wenig Feedback geben.

In Deutschland ist die Gehaltsspanne eines Community Managers nicht so hoch wie die als Marketing oder Produkt Manager. Dies wird sich hoffentlich in den kommenden Jahren ändern, aber aktuell ist es leider so. Dies liegt teilweise daran „wo der CM aktuell angesiedelt ist“. Als Mitarbeiter im Supportteam oder als Untergebener des Marketing Managers in der jeweiligen Abteilung. Meist ist er „obwohl“ als Manager deklariert eher ein Assistent für einen bestimmten Bereich. Sicher es gibt viele Unternehmen dies sich hier schnell weiterentwickelt haben, besonders wenn diese Unternehmen eine Community als „Produkt“ haben – Beispiel: Xing, Qype usw.

Wie viel darf denn ein Community Manager verdienen? Ich habe mit vielen Community Managern in Deutschland Kontakt und wir sprechen natürlich auch über das Thema Gehalt. Der aktuell bestbezahlte reine Community Manager liegt bei 60.000€ im Jahr. Das ist schon sehr ordentlich – trotzdem kann sich das nicht mit anderen Jobs in ähnlichen Verantwortungsbereichen vergleichen. Vielleicht gibt es sogar noch jemanden der darüber liegt.

Meist liegen die CMs zwischen 30.000 – 40.000 € im Jahr. Dabei wird aber von einer Arbeitszeit von mindestens 2 Jahren als CM ausgegangen. Ohne jegliche Erfahrung und mit niedrigem Bildungsgrad (Abschluss) liegt ihr sogar noch darunter.

Das als ersten kleinen Einblick in das Thema Gehalt in Deutschland.

Bundesverband Community Management e.V. arbeitet an Zertifizierungssystem

Zertifizierung von Seminaranbietern soll Qualität der Schulungen sicherstellen

Frankfurt, den 21.04.2009. Der Bundesverband Community Management e.V. (BVCM e.V.) bezieht Stellung zu dem aktuell stetig wachsenden Angebot an Ausbildungen und Schulungen für die Berufsgruppe Community Manager. In den vergangenen Wochen und Monaten haben verschiedene Agenturen und Schulungsanbieter das weite Berufsfeld des Community Managements für sich entdeckt. Doch sind viele der Anbieter mit Vorsicht zu genießen.

Der BVCM e.V. hat den Arbeitskreis 1 „Beruf & Qualifizierung“ eingerichtet, um mittelfristig eine Zertifizierung für die Ausbildung von Community Managern vorzunehmen. Wie sich durch die Arbeit des Arbeitskreises herausstellte, müssen zunächst einmal Bestimmungen und Voraussetzungen erarbeitet werden, um Schulungsanbieter/Trainer zu zertifizieren. Gemeinsam mit erfahrenen Community Managern sollten Anbieter solcher Seminare und Schulungen ein sinnvolles System entwickeln, welches jedem Schulungsteilnehmer eine qualifizierte Weiterbildung ermöglicht.

„Unser Ziel ist es, diesen Beruf zu professionalisieren. Dementsprechend sollten die Schulungsangebote unbedingt abgestimmt werden auf die Gegebenheiten und Erfahrungen der Praxis. Als Leiter des AK1 sehe ich es als meine Aufgabe, gemeinsam mit den Anbietern, vor allem aber besonders mit erfahrenen Community Managern, ein Zertifizierungssystem zur Weiterbildung zu generieren, welches den Teilnehmern eine größtmögliche Transparenz und Wissen vermittelt.“ sagt Mark Ralea, Vorstand des BVCM e.V..

Silke Schippmann, 2. Vorsitzende des BVCM e.V. und Teamleiterin Community Management bei der XING AG, beschreibt die Situation wie folgt: „Wir können es als Berufsverband nicht hinnehmen, dass Schulungsunternehmen den angehenden Community Managern und Arbeitgebern überteuerte Kurse anbieten, ohne selbst das nötige Grundlagenund Praxiswissen zu besitzen. Besonders negativ ist uns das Angebot eines Seminaranbieters aufgefallen, welcher mehrere tausend Euro pro Teilnehmer verlangt, obwohl der
durchführende Trainer vor Ort selbst über keinerlei Erfahrungen im Bereich Community Management verfügt.

Der Beruf des Community Managers ist zukunftsträchtig. Gerade deshalb müssen heute die Weichen für eine solide Ausbildung gestellt werden.“

Weitere Informationen auf BVCM.org

BVCM Mitgliederversammlung in Hamburg

Auch ich finde endlich Zeit kurz ein paar Zeilen zur außerordentlichen Versammlung des Bundesverbands Community Management e.V. zu finden. Insgesamt waren über 16 Leute anwesend von denen 6 neue Mitglieder geworden sind. Somit ist unsere Mitgliederanzahl deutlich gestiegen und wenn es so weiter geht werden wir bald auch die hundert sprengen. (es dauert noch ein wenig ;))

Organisiert wurde die Versammlung von der Hamburger Fraktion allen voran unserer 2. Vorsitzenden Silke Schippmann. Insgesamt kann nur ein großes Lob ausgesprochen werden, an die komplette Organisation, denn die Location wie auch die zeitliche Abfolge war sehr gut geplant.

Kommen wir zu den formellen Punkten, welche die Satzung betreffen. Dank aller Anwesenden konnte die Satzung welche wir schon in Berlin verabschiedet haben bestätigt werden, schließlich konnten wir in der vergangen Zeit keine genauere Definition zum Thema Community Management erschließen. Darauf wird sich aber der AK1 zukünftig verstärkt stürzen

Die Vorträge waren sehr gut ausgewählt und mündeten in eine Diskussion und echten Erfahrungsaustausch welcher hoffentlich für alle Beteiligten interessante Aspekte veranschaulichte. Ich konnte doch einige neue Ansichten mitnehmen und fand die meisten Beiträge der Beteiligten sehr gut. An den Gesprächen konnte man erkennen, dass sich hier Personen gefunden haben die Wissen von was sie da sprechen. Ich hasse das Wort „Experten“ aber in diesem Zusammenhang darf es fallen.

Trotzdem gibt es auch einige negative Entwicklungen im Fall des Community Management und diese beschäftigen mich sehr stark. Zum einen meinen einige Akademien, Schulungsanbieter und Freelancer spezielle Schulungen für Community Manager anzubieten, obwohl diese nicht mal einen Tag Praxiserfahrung im Community Management haben. Selbst nach über 4 Jahren Erfahrung werde ich mich stark hüten eine allgemeine Schulung anzubieten, denn eine Schulung kann nur speziell auf das jeweilige Unternehmen, Verantwortungsbereiche und den eigentlichen Dienst durchgeführt werden. Klar gibt es einige handwerkliche Kniffe, welche aber man nicht einfach aus Büchern lernt, sondern nur durch jahrelange Praxis. Neben diesem starken Manko müssen wir auch zukünftig stärker daran arbeiten die Community Manager über interessante Urteile der deutschen Rechtssprechung zu unterrichten. Da haben wir definitiv Nachholbedarf.

Zusätzlich dazu muss ich mir selbst ein wenig an die Nase fassen, denn durch die Verwaltung des BVCM blieb mir kaum Zeit mich um den AK1 zu kümmern. Dies wird sich stark ändern, da wir die letzten Hürden mit der Bestätigung der Satzung genommen haben. Fehlt nur noch die Gemeinnützigkeit….

Ein wenig Selbstreflexion sollte erlaubt sein: Der BVCM e.V. muss und wird auch in den kommenden Wochen und Monaten stärker Position für Community Manager und das Community Management ergreifen. Wir müssen Gas geben und werden regelmäßig die Mitglieder über die Themen „Recht“ & „Ausbildung“ etc. informieren. Aber mehr dazu wohl in dieser Woche auf dem BVCM Blog.

Bundesverband Community Management seit kurzem e.V.

Anfang November gründeten wir in Berlin den Bundesverband Community Management welcher seit Anfang des Jahres 2009 auch offiziell im Vereinsregister in Frankfurt aufgenommen wurde.

Damit ist es endlich offiziell und wir können Mitglieder aufnehmen und unserem Tagesgeschäft „frönen“. Dazu gibt es auch eine Beitrittserklärung welche zum Download auf der offiziellen BVCM Webseite zu finden ist.

Als Schatzmeister habe ich natürlich die undankbarste Aufgabe übernommen und werde mich um die finanzielle Entwicklung des Vereins kümmern. Nebenbei leite ich auch noch den Arbeitskreis 1: Beruf und Qualifizierung. Ich bin gespannt wie sich das alles in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt.

Leitung des Arbeitskreises 1: Beruf und Qualifizierung

Wie einen Beitrag davor geschrieben, bin ich noch fleißig dabei mein eBook zur Monetarisierung abzuschließen. Trotzdem muss ich kurz ein paar Informationen zum Bundesverband Community Management abgeben. In den letzten Tagen wurden die Arbeitskreisleiter gewählt von den Mitgliedern.

Ich konnte mich bei der Abstimmung zum Leiter des Arbeitskreis 1: Beruf und Qualifizierung durchsetzen und werde dazu in den nächsten Tagen und Wochen einiges an Impulsen in den Arbeitskreis geben.

Der AK1 beschäftigt sich mit den Themen:

  • Qualifikation von CMs
  • Berufliche Weiterbildung
  • Gehaltsspiegel
  • Aufgaben des CMs
  • Definition der Arbeit des CMs
  • Und vielen mehr.

Ich freue mich auf die Arbeit in diesem Arbeitskreis und freue mich auf die erste Telko.

Start des Bundesverband Community Management e.V. i.G.

Nach über 2 Monaten Konzeption und Arbeit für die Gründung des Berufsverbands für Community Manager war am Wochenende endlich der Tag X. Neben der Vorstellung einer breiten Öffentlichkeit auf dem CommunityCamp in Berlin wurde auch der Verein offiziell gegründet.

Informationen zur Präsentation

Tom Noeding hatte einige Slides vorbereitet um die Personen Vor-Ort über unser vorhaben zu informieren. Insgesamt gab es etliches positives Feedback aber auch konstruktive Fragen zu der Gründung. Wie viele CMs gibt es in Deutschland? Was ist überhaupt ein Community Manager? Usw. Die komplette Präsentation und Fragestunde hat hierbei 1 Stunde in Anspruch genommen – und jeder der Initiatoren hatte die passende (oder fast passende) Antwort auf eine der etlichen Fragen.

Der BVCM stellt sich vor

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Gründung des Verbands

Gegen 16:20 startete dann die Gründungsversammlung des Bundesverbands Community Management e.V. i.G. (inzwischen sind wir in Gründung). Die Initiatoren Tom Noeding, Silke Schippmann, Linda Konter, Daniel Langwasser und ich waren doch sehr positiv überrascht über die große Aufmerksamkeit der Leute und dass wir bei der Gründung insgesamt 23 Personen waren. Auch positiv festzuhalten waren die Abstimmungen zu den einzelnen Personen im Vorstand wie zu der Beitragsordnung. Dies hat uns gezeigt, dass wir vorab gute Arbeit geleistet haben und realistische Beträge definiert haben.

Offizielle Pressemitteilung

Der “Bundesverband Community Management e.V.” stellt sich vor

Frankfurt, 03.11.08. Virtual Communities wie Xing, MySpace, YouTube oder StudiVZ sind heutzutage aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Verheißungsvoll wittern Online Unternehmen in ihnen neue Erlösquellen und scheinbar kostenlosen User Generated Content. Doch schnell wurde klar: Communities sind keine Selbstläufer und ihre Betreuung ein Vollzeitjob: Der Beruf des Community Managers war geboren.

Doch noch immer herrscht Unklarheit über die Anforderungen an dieses Berufsbild. Oft wissen nicht einmal die Arbeitgeber selbst genau, welche Qualifikation ein Community Manager mitbringen sollte oder welche Tätigkeiten er im Laufe seiner Arbeit ausüben soll.

In der Beseitigung dieser Unwissenheit sieht der am 01.11.2008 durch Tom Noeding gegründete Bundesverband Community Management e.V. (BVCM) seine Kernaufgabe. „Wir werden dem Beruf des Community Manager zu einer Anerkennung als Ausbildungsberuf nach §4 und §5 des Berufsbildungsgesetztes verhelfen und so einen Standard setzen, der nicht nur unseren Mitgliedern bei der Vertretung ihrer Interessen hilft, sondern auch Arbeitgebern die Formulierung eines realistischen Anforderungsprofils erleichtern soll“, so Noeding bei der Gründungsveranstaltung auf dem 1. CommunityCamp in Berlin.

Weiter macht es sich der Verband zur Aufgabe, erstmals zuverlässige Zahlen und Fakten zu liefern: Die 2. Vorsitzende des BVCM, Silke Schippmann, Community Managerin der Business Community Xing, dazu: „Wer weiß denn überhaupt, welchen Beitrag Community Manager zum Erfolg einer Online Community beitragen? Wo lernen sie ihr Handwerk, woran arbeiten und was verdienen sie? Welche Skills sind erforderlich für einen Quereinsteiger? Die „eierlegende Wollmilchsau“ soll es sein? Oder doch ein talentierter Neueinsteiger? Aber was genau muss der können? All das sind Fragen, die wir klären wollen.“

Der BVCM wird zur Erreichung seiner Ziele nicht nur mit Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten, die nach amerikanischem Vorbild auch in Deutschland Community Manager ausbilden wollen. Geplant ist es, auch den Handelskammern und Arbeitsämtern den Beruf vorzustellen und gemeinsam eigene Qualitätsstandards zu erarbeiten.

Die Mitglieder des BVCM profitieren dabei nicht nur durch eine bundesweite, medienwirksame Interessensvertretung, sondern auch von ermäßigten Kongress- und Schulungspreisen sowie dem fachlichen Austausch in einem branchenübergreifenden Netzwerk.

Bundesverband Community Management e.V.

Geschäftsstelle:
Tom Noeding
Peter-Fischer-Allee 23
65929 Frankfurt am Main

Email: info@bvcm.org
Internet: http://www.bvcm.org

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Tom Noeding (1. Vorsitzender)
Silke Schippmann (2. Vorsitzende)
Mark Ralea (Schatzmeister)

Wieso ich Schatzmeister geworden bin?

Zum einen halte ich es nicht für wichtig ob man selbst im Vorstand sitzt oder sich aktiv an einem Arbeitskreis engagiert. Aber die Position des Schatzmeisters ist immens wichtig und ohne diesen kann kein Verein gegründet werden – und leider hatten wir in der Vorbereitungszeit keine Person gefunden die diesen Bereich übernehmen wollte. Um es klar zu stellen: dies ist keine Notlösung sondern ich übernehme gerne Bereiche und Punkte die relativ formell und steif sind. Deshalb habe ich auch die Satzung angepasst und den Protokollführer während der Gründung übernommen.

Meine persönlichen Ziele

Jeder der Engagement in einen Verband steckt hat auch das ein oder andere persönliche Ziel. Bei mir ist das nicht anders und deshalb möchte ich auch kurz auf dieses eingehen: Community Manager in Deutschland benötigen a) ein klares Berufsbild (auch wenn es sicher nicht für jeden passend sein wird b) eine klare Vorstellung wie viel Wert ihre Arbeit ist c) Grundlagen für ihre Arbeit d) Messinstrumente und Vorlagen wie ihre Arbeit gemessen werden kann.

Diese 4 Punkte sind meine persönlichen Ziele, da ich selbst immer wieder an einem Punkt angelangt bin an dem mich diese vier Fragen teilweise eingeschränkt haben.

Offizielle Seite:

http://www.bvcm.org

CommunityCamp und Gründung des BVCMs

Am Samstag startet das CommunityCamp in Berlin auf dem ich zu Gast sein werde. Neben dem üblichen Gesprächen findet am Samstag auch die Gründung des „Bundesverbands Community Management e.V.“ statt an dem ich auch beteiligt sein werde. Mehr zum Bundesverband gibt es dann nächste Woche.

Auf dem CommunityCamp werde ich aber auch eine kleine Session mit dem Thema „Social Media Optimization und asymmetrisches Community Management“ halten. (auch wenn dezentral das bessere Wort ist). Dort wird es um die Verbindung zwischen SMO und Community Management gehen und wie man dies zum Erfolg des eigenen Netzwerkes oder Unternehmens nutzen kann.

Wer mehr über das CommunityCamp wissen will findet auf der mixxt seine weitere Informationen. Mehr zu meinem Vortrag gibt es nächste Woche – da stelle ich dann auch die Präsentation zur Verfügung.