Ebook: Community Management 2010 veröffentlicht

Community Management 2010“ ist das erste kostenlose eBook zum Thema Community Management in Deutschland. Dabei sollen grundlegende Fragen beantwortet und einige Irrglauben ausgeräumt werden.

Einer der ersten Irrglauben ist wohl: Ein Foren-Moderator ist auch gleichzeitig ein Community Manager. Auch wenn das in vielen Unternehmen so praktiziert wird, ist dieses trotzdem totaler Unfug. Die Moderation ist nur ein kleiner Teil des Aufgabenbereichs eines Community Managers. Deshalb wird näher erklärt, über welche Voraussetzungen, Verantwortungsbereiche und welches Gehalt man beim Community Management spricht.

Dies ist zum einen für angehende oder schon praktizierende Community Manager spannend, aber es zeigt auch den Unternehmen, in welchen Bereichen dieser Job eigentlich genau angesiedelt ist.

So genug getextet – Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich über jegliches Feedback per Email, Kommentar oder Nachricht auf einem der vielen Social Networks.

Zum Download: Community Management 2010

Update: Im Laufe des Tages wurde eine neue Version online gestellt. Der Downloadlink bleibt der Gleiche. Danke an Dominik H. für seine Fehleranalyse :)

Videocast 3: Asymmetrisches Community Management

Im Laufe der Fertigstellung meiner Schulungsunterlagen für diese Woche, bin ich mal wieder auf meinen alten Artikel über asymmetrisches Community Management gestolpert. Grund genug dazu ein paar Worte zu verlieren.

Videocast1: Position des Community Managers

Der VideoCast ist ein neues Format in dem ich meine Meinung zu aktuellen Themen in den Bereichen: Community Management, Social Media und Online Distribution näher bringen möchte. Viel Spaß mit dem ersten Videocast bei dem es um die Position des Community Managers in Unternehmen geht.

Abteilung des Community Managers im Unternehmen

In den vergangenen Tagen habe ich mir konkrete Gedanken zur Stellung des Community Managements in einem Unternehmen gemacht. Einige Monate zuvor gab es hierzu ja einige Artikel im Blog welche eine größere konstruktive Diskussion ausgelöst haben, deshalb hier eine Mischung aus den Ergebnissen und der eigenen Meinung. Im Endeffekt ist dieser Vorschlag für kleine bis mittlere Unternehmen aus dem IT/Community/Software Bereich gedacht.

Position CM

Community Management ist ein Zwitter für die Bereiche IT/Entwicklung und Marketing, je nachdem ob PR in eine eigene Abteilung ausgegliedert ist (was bei kleinen bis mittleren Unternehmen nicht vorkommt), dann auch aus dieser Abteilung. Angesiedelt sollte die Position dort werden, wo auch das Hauptaugenmerk liegt – aber den jeweiligen Abteilungsleitern muss bewusst sein, dass der Community Manager auch Aufgaben aus anderen Bereichen hat. Dementsprechend nicht die volle Zeit zur Verfügung steht.

  • Die IT/Entwicklung benötigt das Know-How welches der CM anbieten kann, da er in täglichem Austausch mit der Community (also den Käufern, potentiellen Käufern etc.) ist. Zusätzlich ist der CM meist die Figur die am häufigsten Auftritt und somit sich auch mit Fehlern und Problemen befasst. Er sollte deshalb auch stark mit dem Supportteam verwurzelt sein – als Supportleiter oder als Mitglied des Supportteams.
  • Das Marketing benötigt heutzutage sowieso seine Expertise, da er die Mechanismen in Communities und der eigenen Community kennt und je nachdem welche Richtung eingeschlagen wird auch mit aktivieren kann.
  • Öffentlichkeitsarbeit – Wenn Community Management keine Öffentlichkeitsarbeit ist, was dann? Im Endeffekt übernimmt er die Aufgabe des PR Managers im Bereich Social Media, wobei der Community Manager wesentlich passender auf die Personen eingehen kann. Sicher könnte so etwas auch der PR Manager, aber wie schon einige Male festgestellt besitzt dieser leider meist nicht das nötige Know-How.

Was meint ihr zu dem Vorschlag?

Faker erkennen: IP-Check

Vor einiger Zeit hatte ich einen ersten Artikel zum „Black-SMO“ geschrieben, welcher teilweise für heftige Diskussionen gesorgt hat. Auch wenn es viele nicht wahrhaben mochten ist dies aber Realität in vielen Communities auf der ganzen Welt. Ich möchte mit der Serie aber in erster Linie den Community Managern die Chance geben um bestimmte Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und im Keim zu ersticken. Deshalb werde ich auch die jeweiligen möglichen Gegenmaßnahmen näher aufzeigen.

Wichtig

Die Überprüfung der IP Adresse ist nur während der Nutzungsdauer des Users gestattet – ansonsten sind Speicherung von personenbezogenen Daten wie IP/Username nicht gestattet. Jedenfalls laut einem Urteil des LG Berlins. Fazit vieler Anwälte ist aber, dass das LG durch die Entscheidung keine wirkliche Rechtssicherheit geschaffen hat. Heißt dieses Urteil kann oder kann auch nicht aufgehoben werden… Aktuell ist es aber definitiv erlaubt während einer Session auf der der User auf der Seite ist sich das genauer anzuschauen.

IP-Check / System

Wohl einer der wichtigsten Funktionen um Faker zu erkennen ist der IP Check. Unprofessionelle Dienstleister und Personen nutzen die eigene Leitung und können dementsprechend relativ einfach per IP überführt werden. Habe schon oft genug erlebt, dass jemand mit seinem eigentlichen Account + Fakeaccount gleichzeitig eingeloggt war.

Heißt: Der IP Check sollte für den CM so eingestellt werden, dass automatisch sichtbar ist wenn 2 User die gleiche IP nutzen. Oft passiert so etwas, dass einige Nutzer aus dem gleichen Netzwerk auf die Seite kommen, aber nicht immer ;)

Bei etwas versierteren Nutzern hilft dies nicht weiter – diese Nutzen besonders häufig verschiedene Proxy Server. Deshalb sollte es im Bereich IP-Check auch die Möglichkeit geben eigene IPs zur Suche einzugeben. Diese sollten besonders gecheckt werden, denn normale Nutzer haben nur selten die „Notwendigkeit“ einen Proxy-Server zu nutzen. Sicher es kostet regelmäßig arbeit die IP-Adressen rauszufinden und ins System einzufügen, aber es hat sich in der Vergangenheit oft bewährt.

Eine aktuelle Liste von Public Proxy Servern findet ihr unter: http://www.publicproxyservers.com/index.html

Wirklich professionelle Nutzer haben ihren eigenen Proxy Server und sind nur schwer zu fassen, was aber trotzdem nicht ganz unmöglich ist. IP-Checks sollten auch auf wiederkehrende IP-Adressen bei den Nutzern Ausschau halten. Diese kann man dann recht leicht überprüfen in wie weit dies Firmennetzwerke sind oder Proxy Server einzelner Personen. Bei Proxy Servern einzelner Personen sollte man grundsätzlich etwas misstrauischer werden und das dann wesentlich genauer unter die Lupe nehmen.

Jetzt fragen sich sicher einige – so viel Aufwand nur um Faker zu finden? Im Endeffekt kostet es eigentlich recht wenig Zeit wenn das System und die Prozesse erst einmal in den täglichen Workflow eingebaut sind. Besonders wichtig sind solche Elemente bei Communities die stark vom Vertrauen zwischen den Usern leben. Dort kann ein solches erkennen von Fakes enorm wichtig für die Entwicklung der Community sein.

Kurz eine Übersicht was der IP Check können sollte (jeder normale Entwickler kann das recht schnell umsetzen)

  • Alarm bei gleichen IP Adressen und unterschiedlichen Nutzern
  • IP Adressen Eingabe auf die geachtet werden soll (quasi Blacklist)
  • White List (darf nur bedingt erstellt werden) -> IPs ja aber ohne zugehöhrigen User

Bei weiteren Fragen einfach die Kommentar-Funktion nutzen. Hoffe ich konnte einen ersten Einblick in das Thema Tools für CMs aufzeigen. Nebenbei werden auch solche technischen Tools leider von wenigen CMs wirklich genutzt.

Einen allgemeinen Artikel zum Thema Faker und deren Erkennung findet ihr auf dem Community-Management Blog von Daniel.

Community Manager und ihre Gehälter…

In den letzten Tagen sind immer wieder Diskussionen rund um das durchschnittliche Gehalt aufgetreten welches ein CM verdienen sollte. Diese Frage wird eine Umfrage des BVCM e.V. bald näher klären, aber ein wenig möchte ich doch einsteigen und ein wenig Feedback geben.

In Deutschland ist die Gehaltsspanne eines Community Managers nicht so hoch wie die als Marketing oder Produkt Manager. Dies wird sich hoffentlich in den kommenden Jahren ändern, aber aktuell ist es leider so. Dies liegt teilweise daran „wo der CM aktuell angesiedelt ist“. Als Mitarbeiter im Supportteam oder als Untergebener des Marketing Managers in der jeweiligen Abteilung. Meist ist er „obwohl“ als Manager deklariert eher ein Assistent für einen bestimmten Bereich. Sicher es gibt viele Unternehmen dies sich hier schnell weiterentwickelt haben, besonders wenn diese Unternehmen eine Community als „Produkt“ haben – Beispiel: Xing, Qype usw.

Wie viel darf denn ein Community Manager verdienen? Ich habe mit vielen Community Managern in Deutschland Kontakt und wir sprechen natürlich auch über das Thema Gehalt. Der aktuell bestbezahlte reine Community Manager liegt bei 60.000€ im Jahr. Das ist schon sehr ordentlich – trotzdem kann sich das nicht mit anderen Jobs in ähnlichen Verantwortungsbereichen vergleichen. Vielleicht gibt es sogar noch jemanden der darüber liegt.

Meist liegen die CMs zwischen 30.000 – 40.000 € im Jahr. Dabei wird aber von einer Arbeitszeit von mindestens 2 Jahren als CM ausgegangen. Ohne jegliche Erfahrung und mit niedrigem Bildungsgrad (Abschluss) liegt ihr sogar noch darunter.

Das als ersten kleinen Einblick in das Thema Gehalt in Deutschland.

Wo ist der Community Manager angesiedelt?

Nach unzähligem Feedback über Kommentare, Artikel von Martin Bredl, Daniel Langwasser und Björn Negelmann , Twitter, Facebook und der XING BVCM Gruppe habe ich das Schaubild etwas angepasst. Ihr könnt das Schaubild erstmal auf euch wirken lassen.

Rolle des CM

Der PR Manager und der Community Manager gehören in diesem Fall in eine Abteilung da Sie beide den direkten Kontakt nach Außen haben. Die Art der Öffentlichkeit und der Kommunikation ist aber grundsätzlich verschieden. Sicher können sehr gute PR Manager auch Aufgaben von Community Managern übernehmen und andersrum. Trotzdem sollte ein Unternehmen diese beiden Bereiche nicht mit einer einzigen Person besetzen denn die Kommunikationsart ist verschieden. Was aber Sinn macht:  eine gemeinsame Abteilung. Nennen wir diese einfach „Kommunikation“.

So die Abteilung Kommunikation steht mit allen Bereichen innerhalb des Unternehmens in Kontakt aber auch außerhalb. Heißt es ist der Dreh & Angelpunkt für alle Informationen die dementsprechend weitergegeben werden. Die Abteilung ist der Vermittler von Informationen für alle Bereiche des Unternehmens und für Außenstehende.

Was haltet ihr von dieser Idee? Wäre es sinnvoll Community Management & PR in eine Abteilung zu stecken? Losgelöst vom Marketing? Feedback ausdrücklich erwünscht.

Der neue Community Manager

Seit Jahren entwickelt sich der Job des „Community Managers“ weiter und es werden neue Anforderungen an diesen gestellt. Angefangen von der Moderation der „virtuellen Gemeinschaft“ bis hin zur Vermarktung und der Monetarisierung dieser. Vor fast einem Jahr habe ich hierzu auch einen Artikel über „Asymmetrisches Community Management“ geschrieben. Diese Art des Community Managements wird inzwischen unter anderem von Unternehmen wie Axel Springer, Intel aber auch Vodafone betrieben. Im Grunde geht es um das Community Management auf externen Plattformen auf denen die Zielgruppe zu finden ist.

Mit diesem Artikel möchte ich die zukünftige Bedeutung und die Stellung innerhalb der Firma näher beleuchten. Der CM sollte nicht nur die Kunden/User betreuen sondern auch innerhalb des Unternehmens diese Stellung bekleiden. Heißt er ist auch für die Moderation und die Kommunikation innerhalb des Unternehmens verantwortlich.

Im Schaubild soll dies etwas anschaulicher gezeigt werden

Der neue Community Manager

Der Community Manager ist jeweils das Bindeglied zur Geschäftsführung. Er betreut die externe Community (Plattform) und intern das Unternehmen und die Angestellten. Dabei ist er keiner einzelnen Abteilung unterstellt (wie bis dato) sondern wird über den einzelnen Bereichen angesiedelt.

Kurz zu den Gründen für die externe Community:

  1. steht in direktem und indirektem Dialog mit den Kunden/User
  2. kennt die Bedürfnisse und Wünsche dieser
  3. weiß am besten wie er das Community Building stärken kann
  4. Welche Aktionen sinnvoll oder sinnfrei sind (Marketingaktivitäten)
  5. Welche Funktionen Sinn machen und welche nicht
  6. Wie man am besten Geld mit der Plattform verdienen kann

Nur um einige Punkte zu nennen. Dadurch muss er auch innerhalb des Unternehmens auch der Verantwortliche für die komplette Plattform sein. Heißt Marketing, PR, Entwicklung usw. hören auf Ihn und Reporten auch an den Community Manager.

Da der Community Manager somit in direktem und indirektem Dialog mit allen Abteilung (fast allen) steht sollte er auch innerhalb des Unternehmens die Position des Community Managers übernehmen. Heißt wie kann er den Dialog (den geschäftlichen natürlich) zwischen den Abteilungen verbessern und erhöhen. Usw.

Deshalb auch meine Grundaussage die natürlich gerne weiterentwickelt werden soll:

  1. Der Community Manager sollte nicht nur der Mittelpunkt in der Community (extern) sondern auch innerhalb des Unternehmens werden
  2. Der Community Manager muss zukünftig einen höheren Stellenwert haben als andere Abteilungen – denn er steht am stärksten in Verbindung mit dem Kunden/User. Er kennt die Bedürfnisse, Probleme und Chancen besser als alle anderen in dem Unternehmen

Bundesverband Community Management e.V. arbeitet an Zertifizierungssystem

Zertifizierung von Seminaranbietern soll Qualität der Schulungen sicherstellen

Frankfurt, den 21.04.2009. Der Bundesverband Community Management e.V. (BVCM e.V.) bezieht Stellung zu dem aktuell stetig wachsenden Angebot an Ausbildungen und Schulungen für die Berufsgruppe Community Manager. In den vergangenen Wochen und Monaten haben verschiedene Agenturen und Schulungsanbieter das weite Berufsfeld des Community Managements für sich entdeckt. Doch sind viele der Anbieter mit Vorsicht zu genießen.

Der BVCM e.V. hat den Arbeitskreis 1 „Beruf & Qualifizierung“ eingerichtet, um mittelfristig eine Zertifizierung für die Ausbildung von Community Managern vorzunehmen. Wie sich durch die Arbeit des Arbeitskreises herausstellte, müssen zunächst einmal Bestimmungen und Voraussetzungen erarbeitet werden, um Schulungsanbieter/Trainer zu zertifizieren. Gemeinsam mit erfahrenen Community Managern sollten Anbieter solcher Seminare und Schulungen ein sinnvolles System entwickeln, welches jedem Schulungsteilnehmer eine qualifizierte Weiterbildung ermöglicht.

„Unser Ziel ist es, diesen Beruf zu professionalisieren. Dementsprechend sollten die Schulungsangebote unbedingt abgestimmt werden auf die Gegebenheiten und Erfahrungen der Praxis. Als Leiter des AK1 sehe ich es als meine Aufgabe, gemeinsam mit den Anbietern, vor allem aber besonders mit erfahrenen Community Managern, ein Zertifizierungssystem zur Weiterbildung zu generieren, welches den Teilnehmern eine größtmögliche Transparenz und Wissen vermittelt.“ sagt Mark Ralea, Vorstand des BVCM e.V..

Silke Schippmann, 2. Vorsitzende des BVCM e.V. und Teamleiterin Community Management bei der XING AG, beschreibt die Situation wie folgt: „Wir können es als Berufsverband nicht hinnehmen, dass Schulungsunternehmen den angehenden Community Managern und Arbeitgebern überteuerte Kurse anbieten, ohne selbst das nötige Grundlagenund Praxiswissen zu besitzen. Besonders negativ ist uns das Angebot eines Seminaranbieters aufgefallen, welcher mehrere tausend Euro pro Teilnehmer verlangt, obwohl der
durchführende Trainer vor Ort selbst über keinerlei Erfahrungen im Bereich Community Management verfügt.

Der Beruf des Community Managers ist zukunftsträchtig. Gerade deshalb müssen heute die Weichen für eine solide Ausbildung gestellt werden.“

Weitere Informationen auf BVCM.org

BVCM Mitgliederversammlung in Hamburg

Auch ich finde endlich Zeit kurz ein paar Zeilen zur außerordentlichen Versammlung des Bundesverbands Community Management e.V. zu finden. Insgesamt waren über 16 Leute anwesend von denen 6 neue Mitglieder geworden sind. Somit ist unsere Mitgliederanzahl deutlich gestiegen und wenn es so weiter geht werden wir bald auch die hundert sprengen. (es dauert noch ein wenig ;))

Organisiert wurde die Versammlung von der Hamburger Fraktion allen voran unserer 2. Vorsitzenden Silke Schippmann. Insgesamt kann nur ein großes Lob ausgesprochen werden, an die komplette Organisation, denn die Location wie auch die zeitliche Abfolge war sehr gut geplant.

Kommen wir zu den formellen Punkten, welche die Satzung betreffen. Dank aller Anwesenden konnte die Satzung welche wir schon in Berlin verabschiedet haben bestätigt werden, schließlich konnten wir in der vergangen Zeit keine genauere Definition zum Thema Community Management erschließen. Darauf wird sich aber der AK1 zukünftig verstärkt stürzen

Die Vorträge waren sehr gut ausgewählt und mündeten in eine Diskussion und echten Erfahrungsaustausch welcher hoffentlich für alle Beteiligten interessante Aspekte veranschaulichte. Ich konnte doch einige neue Ansichten mitnehmen und fand die meisten Beiträge der Beteiligten sehr gut. An den Gesprächen konnte man erkennen, dass sich hier Personen gefunden haben die Wissen von was sie da sprechen. Ich hasse das Wort „Experten“ aber in diesem Zusammenhang darf es fallen.

Trotzdem gibt es auch einige negative Entwicklungen im Fall des Community Management und diese beschäftigen mich sehr stark. Zum einen meinen einige Akademien, Schulungsanbieter und Freelancer spezielle Schulungen für Community Manager anzubieten, obwohl diese nicht mal einen Tag Praxiserfahrung im Community Management haben. Selbst nach über 4 Jahren Erfahrung werde ich mich stark hüten eine allgemeine Schulung anzubieten, denn eine Schulung kann nur speziell auf das jeweilige Unternehmen, Verantwortungsbereiche und den eigentlichen Dienst durchgeführt werden. Klar gibt es einige handwerkliche Kniffe, welche aber man nicht einfach aus Büchern lernt, sondern nur durch jahrelange Praxis. Neben diesem starken Manko müssen wir auch zukünftig stärker daran arbeiten die Community Manager über interessante Urteile der deutschen Rechtssprechung zu unterrichten. Da haben wir definitiv Nachholbedarf.

Zusätzlich dazu muss ich mir selbst ein wenig an die Nase fassen, denn durch die Verwaltung des BVCM blieb mir kaum Zeit mich um den AK1 zu kümmern. Dies wird sich stark ändern, da wir die letzten Hürden mit der Bestätigung der Satzung genommen haben. Fehlt nur noch die Gemeinnützigkeit….

Ein wenig Selbstreflexion sollte erlaubt sein: Der BVCM e.V. muss und wird auch in den kommenden Wochen und Monaten stärker Position für Community Manager und das Community Management ergreifen. Wir müssen Gas geben und werden regelmäßig die Mitglieder über die Themen „Recht“ & „Ausbildung“ etc. informieren. Aber mehr dazu wohl in dieser Woche auf dem BVCM Blog.