Monetarisierung wird vernachlässigt

Schon seit einigen Monaten angekündigt wird es aber diesen Monat endlich soweit sein – die Studie + eBook zu Monetarisierung bei deutschen Anbietern von Social Media Diensten wird veröffentlicht. Gerade bin ich an den letzten Seiten (Änderungen gab es Dutzende) des PDFs welches wie auch das Social Media Optimization eBook kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Eines ist während der Krise ganz klar sichtbar geworden, die meisten Dienste haben das Monetarisieren stark vernachlässigt und schaffen es auch heute noch nicht, neue Wege zu gehen. Wieso das so ist wird mir wohl ein Rätsel bleiben, schließlich ist es einer der entscheidenden Punkte für den langfristigen Erfolg und die Erhaltung eines Dienstes. Ausnahmen sind Dienste die von einer Institution gegründet werden welche schon über genügend Mitglieder verfügen – hier das Beispiel evangelisch.de welches bald an den Start geht.

Wenn ich mir die hundert befragten Dienste anschaue, so ist dieses Jahr leider noch nicht sonderlich viel mit diesem Thema passiert, was mich durchaus erstaunt. Schließlich habe ich mit fast jedem Unternehmen genauer gesprochen und die ein oder andere interessante Information über zukünftige Herangehensweisen erfahren.

So dies nur so am Rande – ab morgen wird der normale Blogbetrieb wieder aufgenommen…

Teaser des eBooks: Break Even Point erreicht?

Ende der Woche erscheint mein neues eBook „Monetarisierung im Web 2.0“ welches auch eine kleine Studie beinhaltet. In dieser wurden über 100 deutsche Web 2.0 Dienste und Unternehmen zum Thema Monetarisierung befragt. Hier einer der Fragen die gestellt wurden: Ist der Break Even erreicht?

breakeven

Deutliches Ergebnis: fast ¾ der Dienste sind noch nicht am Break Event Point angelegt. Eigentlich müssten die meisten Dienste in der Nähe des Break Even sein, da die Mehrheit 2 Jahre alt oder älter ist. Besonders die Dienste die am Anfang nur User gesammelt haben ohne auf die Monetarisierung zu achten, sind in den roten Zahlen und sind weit entfernt vom Break Even Point.

Gründe

  • meist wird nur auf Werbung gesetzt und dies ist besonders bei großen Communities kaum tragbar
  • zu wenig Werbebuchungen
  • keine Bereitschaft den Dialog mit den Usern einzugehen welche Modelle passend sind
  • zu späte Erkenntnis: Monetarisierung muss von Anfang an angegangen werden. Auch wenn diese Modelle am Anfang noch nicht Online geschaltet sind
  • zu schnelles Wachstum – leider nicht bei den Einnahmen
  • User nehmen bestimmte Modelle nicht an

Es gibt noch weitere unzählige Gründe wieso ein Dienst nicht genügend Einnahmen generiert. Der Wichtigste ist aber: Sie versuchen es einfach nicht. Im Online Marketing müssen Maßnahmen getestet werden um verlässliche Aussagen zu erhalten, wieso nicht auch bei der Monetarisierung? Entscheidend ist der Dialog mit den Usern welche natürlich auch weiterhin den Dienst nutzen wollen.

Erfolgreiche Monetarisierungsmodelle: Pressebox

Im Zuge des eBooks zum Thema „Monetarisierung in Web 2.0“ stelle ich auch einige erfolgreiche Monetarisierungsmodelle im Web 2.0 vor. Web 2.0 ist keine technische Lösung sondern bezieht sich darauf, dass die Benutzer den Content selbst erstellen.

In den Medien wird meist über Myspace, StudiVZ und Co geredet. Davon sind aber die wenigsten Portale in der Gewinnzone. Eine hohe Userzahl bringt noch lange keinen Umsatz – ganz im Gegenteil. Die Kosten für Server und Wartung erhöhen sich ungemein. Ohne passende Monetarisierungsmodelle geht es langfristig in die Hose.

Dass es anders geht zeigt nicht nur der „Platzhirsch“ Xing, sondern auch kleinere Portale welche schon seit langem in der Gewinnzone sind.

Vielen dürfte die Pressebox ein Begriff sein, aber nicht in der Verbindung mit Web 2.0 und Co. Aber im Grunde gehört das Portal zu diesen Portalen dazu. Die Benutzer spalten sich dabei in Unternehmen die die Pressemitteilung einstellen und Redakteuren die die Mitteilungen aufgreifen.

Was beinhaltet die Pressebox und wie funktioniert der Dienst?

Unternehmen können eine Pressebox erstellen um Pressemitteilungen auf die Seite zu stellen. Auf der Seite selbst sind tausende Redakteure angemeldet und haben meist Newsletter mit bestimmten Themenschwerpunkten angelegt. So erhalten diese per Email immer die neusten Informationen aus dem Bereich der für sie interessant ist.

Das Unternehmen hat den Vorteil keinen eigenen großen Verteiler aufzubauen, was meist nicht möglich ist. Die Redakteure erhalten dafür einen Überblick ohne mit Mails zugebombt zu werden.

Außerdem können Unternehmen noch verschiedene andere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, wie z.B. Redaktionsserver, Lektorat, Übersetzung und Medienbeobachtung. Die Pressebox kann auch auf der eigenen Seite (im eigenen Look) eingesetzt werden.

Fazit:

Die Monetarisierungsmodelle müssen nicht zwangsläufig immer auf Werbung und Premiumaccounts hinauslaufen. Sondern es kann auch eine bestimmte Dienstleistung angeboten werden, welche dem Nutzer einen Mehrwert generiert. Kosten für diesen Dienst sind besonders für die Unternehmen nicht zu hoch gegriffen.

Zeitfaktor

Aktuell habe ich leider nicht genügend Zeit am neuen eBook “Monetarisierung im Web 2.0″ und dem Blog zu arbeiten. Deshalb stecke ich viel Energie in die Veröffentlichung des eBooks. Dieses soll bis Ende der Woche abgeschlossen sein und dann wird der Blog auch wieder so gepflegt wie vorher. Heißt fast tägliche Artikel rund um die Themen: Community Management, Social Media Optimization und Monetarisierung im Web 2.0.

Das eBook beinhaltet auch eine Befragung von über 100 Web 2.0 Diensten in Deutschland und dem Ausland (darunter amerikanische, französische und spanische).

Monetarisierung von Web 2.0 Diensten

In den letzten Monaten hatte ich immer wieder Beiträge veröffentlicht, welche die Monetarisierung von bestimmten Diensten zum Thema hatte. Darunter fanden sich neben StudiVZ, auch Yigg und Youtube. Auf dem CommunityCamp in Berlin aber auch in Gesprächen mit unterschiedlichsten Unternehmern welche ich aktuell berate, ist das einer der Kernpunkt welche gerne angesprochen werden. (auf dem CommunityCamp wurde natürlich etwas mehr über den Bundesverband Community Management gesprochen)

Eines steht heute fest: Die meisten Unternehmen müssen ihre Monetarisierung optimieren um zukünftig ein positives Betriebsergebnis zu erwirtschaften. Allen voran die großen Communities welche eher mit negative Zahlen aufwarten. Besonders StudiVZ und Facebook sind absolute Geldvernichtungsmaschinen welche zwar eine große Community haben, diese aber nicht in Geld umwandeln können.

Wie können die Betreiber das ändern?

Eine der Kernfragen welche wohl jeder Betreiber unterschiedlich beantworten muss. Der Weg dahin ist aber bei allen gleich. Zu erst müssen Fragen gestellt werden!

  1. Was für eine Art User haben wir?
  2. Welche Dienstleistung erwartet diese von der Community?
  3. Wie können wir aus dem einzelnen User Geld erwirtschaften ohne Ihn in seiner Aktivität zu stören oder zu nerven?
  4. Können wir ihm vielleicht sogar einen Mehrwert für den er Geld zahlt schaffen über den er noch aktiver in der Community ist?
  5. Können wir das alles realisieren ohne großen Entwicklungsaufwand oder Mehrarbeit?
  6. Reicht das zusätzliche oder veränderte Erlösmodell um ein positives Unternehmensergebnis zu erwirtschaften?

Die Antworten auf diese Fragen sind nötig um die Community auch langfristig betreiben zu können. Vielen Usern ist bewusst, dass ihr Dienst sich irgendwie finanzieren muss, ansonsten kann er diesen auch nicht nutzen. Aus diesem Grund sind auch einige User bereit Geld dafür zu bezahlen oder Aktivitäten durchzuführen um dem Unternehmen zu helfen.

Die Rubrik Monetarisierung wird zukünftig einen noch höheren Stellenwert in diesem Blog erhalten. Aktuell findet eine kleine Studie statt welche auch ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringen wird, wie aktuell mit diesem Problem umgegangen wird. Welche Modelle im Moment die beliebtesten sind und ob diese genügend Geld erwirtschaften. Ergebnisse sind Anfang Dezember zu erwarten.

Youtube will Geld verdienen

Bewegt sich der Videoriese? Unglaublich aber wahr – nach über 2 Jahren in denen es Nutzer fordern können jetzt amerikanische Nutzer die Songs eines Videos über Amazon oder iTunes kaufen. Ab sofort erscheinen unter den einigen Videos Kauflinks, dadurch soll es leichter Fallen Inhalte aus dem Video zu kaufen.

Somit wird Youtube zur E-Commerce Plattform in der die Partner ihre Produkte gezielt anbieten können. Z.B. bei einem Filmtrailer direkt zum Kauf des Films, bei Songs zum legalen Download usw.

Ob dieses Modell wirklich aufgeht wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, wobei es aktuell ausschließlich für amerikanische Kunden funktioniert. Wie lange wir noch warten müssen ist nicht bekannt…Vielleicht werden auch irgendwann die Vorschläge umgesetzt die auf diesem Blog zu finden sind…

Gefunden auf Googlewatchblog

Monetarisieren von Yigg.de

Nach den sehr großen Netzwerken StudiVZ und Youtube ist heute der deutsche Vertreter der Nachrichtendienste Yigg.de am Start. Aktuell generiert Yigg.de seine Einnahmen über verschiedene Anzeigenformate z.B. auf der Frontpage on Top + nach jeder sechsten Nachricht. Außerdem wird bei der Detailansicht von Nachrichten ein zusätzliches Werbefeld angezeigt.

Pressebox
Yigg.de als „Pressebox“ für Social Medien. Einige Unternehmen unterhalten ein Pressepostfach auf Online PR Seiten, da dort auch Journalisten zu Gange sind welche zusätzlich erreicht werden können. (Beispiel: Pressebox.de). So etwas wäre auch für Social Media Dienste möglich und würde sehr gut zu Yigg.de passen. Schließlich tummeln sich auf der Seite nicht nur „Leser“ sondern meist auch Seitenbetreiber, Blogschreiber und Co herum.


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Youtube und die Monetarisierung

Beim Start der Aktion dachte ich StudiVZ wäre der härteste Brocken aber irgendwie habe ich da wohl Youtube vergessen. Die Jungs versuchen inzwischen durch astronomisch hohe Anzeigenpreise (FullScreen-Banner soll angeblich 200.000$ am Tag kosten laut GoogleWatchBlog) schwarze Zahlen zu schreiben. Ob sich da viele Werbetreibende finden werden?

Bevor es zur Monetarisierung geht sollten die Vorraussetzungen definiert werden.

  1. Werbung muss vorab bei jedem Video vom Rechte-Inhaber freigeschaltet werden (deshalb gibt es auch nur eine handvoll Videos in denen Werbung geschaltet werden kann). Der Grund ist das Youtube Klagen fürchtet.
  2. Youtube hat eine große Userbasis die aber rein auf Content fixiert ist.

Führ mich zum Schotter!

Ja man könnte auch mit Youtube ein wenig Geld verdienen ohne die normalen User zu vergraulen.

Video on Demand

Einfach Video on Demand Angebote wie Serien, Filme oder sonstigen Content auf Youtube anbieten gegen einen bestimmten Obolus. Vorteilhaft wäre besonders der Umstand, dass Trailer zu den meisten Filmen sowieso schon auf dem Portal zu finden sind und somit eine direkte Verlinkung möglich wäre. Sind wir ehrlich: Wir würden ja Video on Demand nutzen wenn es endlich mal einen gescheiten Anbieter geben würde…Interessant außerdem das Youtube das Video in verschiedenen Sprachen anbieten könnte. Gibt viele Leute in .de die gerne die Originalfassung schauen.

Channels

Bis dato wurden Youtube Channel auch teilweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese könnten wesentlich besser vermarktet werden um zusätzliche Kunden an Land zu ziehen. Besonders das viele Unternehmen ihre Videos aus Marketing Gründen auf das Portal stellen. Wieso nicht mal ein wenig Geld mit geschäftlichen Nutzern verdienen?

Streaming auf anderen Webseiten

Streaming von Videos kostet auch in der heutigen Web 2.0 Welt Geld. Deshalb gibt es auch Dienstleister die Streaming von Videos zu gewissen Preisen für Unternehmen anbieten. Youtube hat sogar einen Player welcher relativ einfach umgestaltet werden kann (White Label Lösung) um im Streamingmarkt zusätzlich Geld zu verdienen

Werbevideos

Es gibt unzählige Werbevideos auf Youtube welche von den Firmen eingestellt werden – hier könnte durchaus eine weitere Monetarisierung stattfinden. Die Firmen müssen ein wenig Geld zahlen, dass sie der Maße der User Videos zeigen dürfen. Vielleicht sogar eine Flatfee (Premiumaccount) damit die Unternehmen so viele Videos einstellen dürfen wie Sie wollen.

Vermarktung der Videos im Fernsehbereich

Fernsehender sind auf Inhalte oft angewiesen, welche von Agenturen und Anbietern nicht abgedeckt werden können z.B. bei Nachrichten, aber auch bei Sendungen die über Witziges etc. berichten. Hier könnte Youtube als Vermarkter auftreten und Videos (in Absprache mit den Rechtinhabern) an Fernsehsender verkaufen etc.

YoutubeTV

Eine eigene Sendung aufgebauen mit Content von Youtube. Zum könnte hier zusätzlich Geld verdient werden durch die Unterbringung von bezahltem Content – zum anderen könnte die Sendung an normale TV Sender lizenziert werden.

Videos als DVD anbieten

Es gibt immer noch Personen die lieber eine DVD in der Hand halten – einfach die Youtube Videos aussuchen und diese werden von einem Dienstleister mit Cover etc. auf eine DVD gebrannt und an den Kunden geschickt. Besonders interessant beim Thema „Privatstreaming“.

Privatstreaming

Es gibt Videos welche man zwar seinen Bekannten zeigen möchte, aber dem Rest der Welt nicht. Z.B. sind in Amerika Dienste sehr populär in denen Familienfeiern nur an ausgewählte Personen (erhalten eine Email) gestreamt werden. Die Inhalte sind dabei Taufen, Hochzeiten usw. Viele Angehörige können oft nicht kommen und schauen sich deshalb gerne die Videos an und bestellen auch die DVD. Bestimmte Lizenzkosten um diesen Dienst zu nutzen… Wichtig hierbei ist, dass es keine Limitierung bei der Länge des Videos geben sollte.

Fazit

Das sind die ersten Gedanken zur sinnvollen Monetarisierung von Youtube. Wieso nicht Wege gehen die die vorhandenen User nicht nerven wie Werbung. Besonders das Thema Streaming kann relativ schnell umgesetzt werden. Hoffe ich konnte einige interessante Beispiele zur alternativen Monetarisierung abgeben.

Monetarisierung von StudiVZ – erste Gedanken

Starten wir doch gleich mit dem härtesten Brocken um das Thema „Einnahmen bei Communities“ anzugehen. Ziel von StudiVZ ist laut eigenen Angaben profitabel zu werden. Um es kurz zu halten – derzeit wird das Ziel bei weitem nicht erreicht, obwohl inzwischen fleißig Werbung gebucht wird.

Wieso gerade StudiVZ?
Zum einen hat StudiVZ eine direkte Zielgruppe die mit den Angeboten und Dienstleistungen angesprochen werden kann. Heißt eine sinnvolle Vermarktung kann ohne großen Streuverlust gestartet werden. Dies wäre bei meinVZ und Co nicht so ohne weiteres möglich.

Welche Möglichkeiten werden aktuell ausgeschöpft?
Wie oben schon erwähnt wird aktuell nur Werbung als Einnahmequelle genutzt. Was natürlich zum einen den Vorteil hat, da man auf einen stark wachsenden Online Werbemarkt zurückgreifen kann, aber auch den Nachteil, dass man zu stark an die Werbetreibenden gebunden ist.

Ideen zur weiteren Monetarisierung des Portals

Zu allererst muss gesagt werden, dass diese Artikel die ersten Gedanken darstellt um weitere Einnahmen auf dem Portal zu generieren. Nicht alles was vorgeschlagen wird ist auch wirklich realisierbar, zum einen aus technischer Sicht, zum anderen aus Sicht der User.

Premiumaccounts

Oh was für ein kreativer Ansatz einfach bezahlte Accounts anzubieten! Die Kritik ist in so weit berechtigt, da Premiumaccounts nicht so funktionieren würden wie z.B. bei XING. Aber auf einem anderen Wege unter Umständen schon. StudiVZ erstellt einen „internen“ Bereich für Kurse unter denen alle Daten und Informationen rund um diesen Kurs zur Verfügung stehen. Das geht soweit, dass ehemalige Studenten aus diesen Kursen vielleicht sogar als Ansprechpartner für die Studenten fungieren. Außerdem könnte so eine Zeitleiste aufgebaut werden in der jeder Student sieht welche Themen vorher einem – zwei oder fünf Jahren im Fokus standen. Im Endeffekt geht es dabei um eine komplette Verwaltung des Studiums mit den Teilnehmern der Kurse etc.

Studienberater

Wer braucht den so etwas? Der Markt an Studienberatern wird immer größer, denn viele junge Menschen können sich nicht für ein Studium entscheiden und nehmen oft zu erst etwas was ihnen nach 1-2 Semestern keinen Spaß mehr macht. Das Geld und die Zeit sind dann „umsonst“ investiert. Vorab könnte der Studienberater helfen den richtigen Studiengang zu finden. Erspart oft Zeit und Geld… Diese Dienstleistung könnte direkt per StudiVZ angeboten und an regionale Studienberater weitergeleitet werden. Im ersten Schritt wäre StudiVZ der Vermittler. Im späteren Verlauf könnte die Dienstleistung sogar in house realisiert werden.

Marketplace

XING lässt in diesem Fall grüßen. Angebote die speziell an Studenten gerichtet sind bringen zusätzliche Einnahmen. Diese könnten sogar regional angepasst werden – ob ein Angebot für ein Konzert oder ein regionales Geschäft etc.(Affiliate)

Auslandssemester

Immer mehr Studenten gehen für 1-2 Semester ins Ausland um dort ihr Studium weiterzuführen. Wieso nicht auch hier als Vermittler und Infogeber fungieren? Es gibt viele Studenten die einige Fragen zu ihrer möglichen neuen Universität haben. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ein anderer User der Community dort schon mal für ein Semester war und kann aus seinem Erfahrungsschatz berichten.

Diplomarbeiten

Auf der Suche nach einer Diplomarbeit – um ein genaueres Bild von einem Thema zu erhalten? Vielleicht sogar Interesse die eigene alte Diplomarbeit anzubieten um ein paar € damit zu verdienen? Ein Marktplatz für Diplomarbeiten ist keine so schlechte Möglichkeit zusätzlich ein paar € zu verdienen.

Fazit

Dies wären meine ersten Gedanken um weitere Einnahmequellen zu erschließen. Wie bereits erwähnt kann und soll auch nicht alles umgesetzt werden. Aber die ein oder andere Erweiterung oder Dienstleistung würde von den Usern sicher positiv aufgenommen werden. Im Zweifel einfach mal direkt die User fragen – ein Community Manager findet sich doch im Hause StudiVZ.

PS: Ist ja auch Web 2.0 ;)

Community Manager heute: der Vermarkter

Ohne Vermarktung der Communities verschwinden diese meist genauso schnell wie sie aufgetaucht sind. Deshalb muss der Community Manager auch über Marketing Hintergrund verfügen und genau wissen wie er User für das Portal gewinnen kann. Dabei muss er aber in zwei Stoßrichtungen arbeiten:

  1. Vermarktung um neue User zu generieren (Community Building)
  2. Vermarktung des Portals (Monetarisierung)


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