Affine Werbung?

Schöne neue Welt der Werbung welche direkt an die entsprechende Zielgruppe ausgeliefert wird? Jedenfalls sollte sich Universal Music Group da wohl einer etwas besseren Marketing oder Online Marketing Manager suchen. Die haben bei der Webseite von Marilyn Manson beide definitiv geschlafen…

marilynmanson















Vielleicht wäre weißes Puder fürs Gesicht passender gewesen ;)

Ab nach Leipzig

Morgen ist es endlich wieder soweit! Die Games Convention in Leipzig mit dem Zusatz „Online“ öffnet morgen seine Pforten. An die früheren Messen sind schöne Momente, aber auch lange Arbeitstage verknüpft. Bis dato war ich jedes Jahr seit der Einführung der Messe vor Ort. Meist eingebunden als Standleiter von mindestens einem Stand…

Dieses Jahr bin ich zwar wie immer beruflich vor Ort, da ich ja als Marketing Manager von Xybris Interactive GmbH mit dem neuen Titel Fame2u im Gepäck anreisen werde. Aber gleichzeitig werde ich auch als Moderator eines Panels der Games Convention Online Conference eingespannt. Wenn man seit mehr als 5 Jahren in der Gamesbranche aktiv ist, als Selbstständiger, Gesellschafter oder einfach nur als Angestellter eines Unternehmens freut man sich auf solche Treffen ganz besonders.

Nebenbei wer mich sehen möchte kann sich gerne in den Kommentaren oder per Twitter melden. Habe zwar nicht soviel Zeit aber für einen Kaffee/Bier je nach Uhrzeit bleibt immer ein wenig Zeit.

Wer die Moderation sehen möchte:

Podium: Communities als Mitentwickler, Marketinginstrument und Geldquelle – Rollenkonflikte vorprogrammiert?

Uhrzeit: 12-13 Uhr

Moderator: Mark Ralea
Sprecher:

  • Michal Bilitewski (Gilde Gothic)
  • Patrick Streppel (Gamigo)
  • Simon Seefeldt (Jagex UK)
  • Tomas Hildebrandt (Technische Universität Darmstadt)

Es wird simultan in verschiedene Sprachen übersetzt – wer also: deutsch, englisch oder koreanisch kann, kann gerne zuhören.

PS: Hoffe es ist nicht die letzte Games Convention (Online) in Leipzig…

Moderator auf der Games Convention Online Conference

Seit Beginn der Games Convention war ich jedes Jahr vor Ort – Anfangs nur privat und später dann jeweils für den Arbeitgeber. So konnte ich mich je nachdem Mitten im Getümmel auf unserem damaligen „Speedball 2“ Stand mit tausenden von Besuchern austauschen oder ein Jahr später mich nur im gut klimatisierten Business-Center aufhalten. Dieses Jahr ist Games Convention zu einer Online Veranstaltung mit dem Fokus auf Onlinegames (Browsergames) und Handygames geworden. Diesen Schritt finde ich insgesamt recht passend, da dies beides die Wachstumsmärkte schlecht hin sind.

Bis dato hatte ich leider nie die Zeit mir die GCDC (damals hieß so die Entwicklerkonferenz) anzuschauen – dieses Jahr werde ich auf der GCOC (weil es ja nicht mehr die Developer sondern die Online Conference ist) ein Panel als Moderator halten. Thema wird sein: „The Role of the User and User Communities“. Leider kenne ich nur einen Teil der Teilnehmer persönlich – aber freue mich neue Kontakte zu knüpfen.

PS: werde natürlich auch auf der normalen GCO zu sehen sein. Ja keine Sorge die GamesCom werde ich auch bereisen

eBook „Grundlagen Online Distribution“ veröffentlicht

Endlich geschafft! Das eBook „Grundlagen Online Distribution“ ist heute erschienen und steht für jeden kostenlos zum Download bereit. Daniel Langwasser (XING Profil) und ich haben uns die Mühe gemacht einen Überblick über Modelle zu erstellen, welche von Software und Apps genutzt werden können.

Cover Online Distribution

Was ist Online Distribution und welche Modelle und Wege gibt es? Diese Frage wurde uns in den vergangen Monaten sehr häufig gestellt. Das es hierzu noch keine richtige Lektüre gibt ist sehr schade – deshalb wollen wir den Anfang mit den Grundlagen machen. Ob danach noch ein umfassenderes Werk geplant ist wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Grund: Daniel arbeitet schon seit Wochen an seinem eBook zum Community Management und ich mit dem eBook „SMO in Deutschland anno 2009“!.

Wie könnt ihr denn das eBook herunterladen? Da wir uns mit dem Thema Online Distribution stark auseinander setzen möchten wir auch mit euch in Diskussion treten und haben eine spezielle XING-Gruppe „SoftwareBiz“ gegründet. Jeder kann dieser beitreten und erhält als Willkommensnachricht den Downloadlink zu dem eBook.

Falls weitere Fragen bestehen könnt ihr euch gerne in den Kommentaren, per Twitter oder in den XING Gruppen bei uns melden.

Online Distribution bei Herstellern

Fast jeder Hersteller von Produkten für den Endkundenmarkt vertreibt inzwischen seine Produkte auf dem Onlinemarkt. Oft geschieht dies sogar ohne das Wissen des eigentlichen Herstellers. Zig Händler betreiben inzwischen Onlineshops klatschen dort eine Menge von Produkten rein.

Dadurch entsteht auch eine gewisse Problematik für Hersteller, da ohne Ihr Wissen auch Preis und Präsentation teilweise den eigenen Vorstellung weit hinterherhinken. Auch in Punkte Service nehmen es besonders Onlinehändler nur bis zur 2 Wochen genau.

Trotz allem ist klar, dass die Online Distribution für jede Firma mit Produkten oder Dienstleistungen immer interessanter wird. Neben der Ortunabhängigkeit, kann auch mit günstigeren „Kosten“ bzw. höherer Marge gearbeitet werden. Ohne Zwischenhändler lässt sich doch ein wenig mehr verdienen. Sicher die Onlineshops und Händler wollen auch Geld verdienen – trotzdem sind die Kosten dort wesentlich geringer:

  • Versandkosten die direkt vom Kunden getragen werden
  • Marge ist häufig geringer
  • Kein so großer Aufwand bei der Beratung der Kunden (vergleichbar mit dem Fachhandel)

Welche Punkte gilt es zu beachten?

Besonders als Hersteller oder Anbieter von Dienstleistungen sollte man sich immer ein Bild von seinen Produkten im Netz machen. Wichtige Punkte sind dabei:

  • Ist der Onlineshop seriös?
  • Werden die Preise (Untersten Grenzen) eingehalten die vorgegeben werden? Viele Hersteller möchten ihre Produkte nicht verhauen… Außerdem ist der stationäre Handel nicht begeistert über zu günstige Preise.
  • Sind genügend Informationen auf der Seite enthalten?
  • Ist die Präsentation optimal um den Abverkauf zu stärken?

Außerdem muss bedacht werden ob wirklich alle Wege bei der Online Distribution gegangen sind. Gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten die Produkte verbessert zu vertreiben?

  • Live Shopping (sollte auf jeden Fall getestet werden)
  • Eigener Shop? Ist aber nur interessant wenn man wirklich Einheiten darüber verkaufen will. Nur Geräte mit UVP anbieten bringt keinen wirklichen Umsatz.
  • Bei Büchern, Videos, Games, Musik die Möglichkeit über on Demand Plattformen
  • Dienstleistungen können hierbei auch direkt verkauft werden
  • Vielleicht sogar der Vertrieb über eine Auktionsplattform (eBay). Besonders interessant für Produkte die gebraucht oder 2. Wahl sind.
  • Affiliatenetzwerk

Dies sind nur einige weitere Möglichkeiten seine Produkte zusätzlich zu vertreiben. Im Endeffekt sollte besonders der Bereich Online Markting und Vertrieb Hand in Hand zusammenarbeiten um optimale Ergebnisse im Bereich Online Distribution zu erzielen. Wie so etwas im einzelnen realisiert wird zeige ich in den kommenden Tagen Anhang einiger Beispiele.

Online Werbemarkt wächst weiter

Die Meldungen über die Steigerung des Online Werbemarkts haben immer wieder dazu gehört wie das Amen in der Kirche. Vielen dachten die Wirtschaftskrise wird sich auch stark auf den Onlinemarkt auswirken.

Die Kritiker werden mit einer Steigerung von 29 % auf 1,3 Milliarden Euro in die Schranken gewiesen. Dies gab am 30.12 der BITKOM auf Basis einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control bekannt.

Den größten Anteil des Werbemarkts steuern die Telekommunikationsanbieter und Internetplattformen bei. Darunter fallen aktuell nur „klassische Online Werbung“ wie z.B. Banner, Pop-Ups, gesponserte Webseiten, Kurzfilme, und Streaming Ads.

SEO, Affiliate Marketing und weitere Aktivitäten wie z.B. SMO, Community Management usw. sind nicht enthalten. Welche Wert es mit diesen zusätzlichen Bereichen geben würde ich nicht ganz klar. Aber an den 2 Milliarden könnte durchaus gekratzt werden.

Quelle: Bitkom

Monetarisieren von Yigg.de

Nach den sehr großen Netzwerken StudiVZ und Youtube ist heute der deutsche Vertreter der Nachrichtendienste Yigg.de am Start. Aktuell generiert Yigg.de seine Einnahmen über verschiedene Anzeigenformate z.B. auf der Frontpage on Top + nach jeder sechsten Nachricht. Außerdem wird bei der Detailansicht von Nachrichten ein zusätzliches Werbefeld angezeigt.

Pressebox
Yigg.de als „Pressebox“ für Social Medien. Einige Unternehmen unterhalten ein Pressepostfach auf Online PR Seiten, da dort auch Journalisten zu Gange sind welche zusätzlich erreicht werden können. (Beispiel: Pressebox.de). So etwas wäre auch für Social Media Dienste möglich und würde sehr gut zu Yigg.de passen. Schließlich tummeln sich auf der Seite nicht nur „Leser“ sondern meist auch Seitenbetreiber, Blogschreiber und Co herum.


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Online Cash Back?

[Trigami-Review] Wer kennt die unzähligen Partnerprogramme wie Payback, DeutschlandCard und Co nicht? Meist werden die Punkte (wenn die Punkte nicht vorher verfallen) irgendwann gegen einen Gutschein eingetauscht. Aber wie oft denkt man an die Punkte und wie oft kommt es vor das man die Karten nicht bei sich hat? Außerdem bestelle ich häufig Online und bin weniger in Läden unterwegs – deshalb bringen mir diese Karten nicht sonderlich viel. PS: Den Datenschutz vergessen einige Programme ein wenig, mit ein Grund gar nicht angemeldet zu sein.

AdiCash ist eine Lösung für das Einkaufen im Internet ohne Kundenkarte. Im Endeffekt werden zwei Prozent der Einkäufe bei ausgewählten Shops (darunter Amazon und Co – insgesamt sind es über 1500 Onlineshops) direkt auf das Konto gutgeschrieben. Ab 30 € Gutschriften – was insgesamt einem Netto-Warenwert von 1500€ gleichkommt kann ausbezahlt werden.

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Blogcast Nr.5 lebt

Ja der Blogcast lebt noch, keine Sorge zukünftig wird wieder wöchentlich das Format ausgestrahlt. Die letzten Tage und Wochen waren aber ganz im Fieber der Umgestaltung des Unternehmens.

[audio:eikyoblogcast5.mp3]
Download des Blogcasts

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Online Werbemarkt wächst in Europa

Laut einer Studie des Interactive Advertising Bureau Europe ist der Online Werbemarkt in Europa im Jahre 2007 um 40 Prozent gewachsen auf über elf Milliarden Euro. Damit lag das Wachstum auf über 4 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland steht in Europa auf Platz 4 des Anteils der für die Online Werbung ausgegeben wird. Insgesamt sind dies „nur“ 11,59 Prozent vom gesamten Volumen.

Sehr interessant ist dabei die Pro-Kopf-Investition in Deutschland. Es werden pro Internet Nutzer durchschnittlich 80,60 Euro im Jahr bezahlt - in Norwegen sogar 134,63 Euro. Diese Werte zeigen zwar die hohe Investitionsfreudigkeit der Werbetreibenden, aber welche Effekt diesen hat leider nicht. Die Studie sagt zwar wie viel Geld in die Hand genommen für Online Werbung, aber leider nicht welchen Verdienst diese hatte.

Wie ich auch schon in dem letzten Beitrag zum Thema Werbemarkt geschrieben habe wird die gezielte Werbung im Internet immer noch sehr Stiefmütterlich behandelt. Viele Unternehmen interessieren sich dafür nicht, sondern streuen Werbung um einen netten Marketing-Mix hinzubekommen. Für mich ist einfach gebuchte Werbung auf irgendwelchen Seiten wo die Zielgruppe zu treffen ist auch ein Marketing-Placebo. Denn es wird nicht daran gedacht wie ich diese erreiche, sondern einfach nur das ich sie „vielleicht“ dort erreiche. Vergleichbar mit: Ein Plakat zu einem neuen Film im Kino aufzuhängen welches aber in einem Bereich hängt den der Kinogänger nicht beachtet…

Quellen: Publisherblog, Selbstständig im Netz, Studie