Kommentare der Woche I

In der letzten Woche wurden einige Themen aufgegriffen die ich spannend finde – zum Beispiel sind die PR Manager gerade auf einem Feldzug um verlorenes Terrain wieder gut zu machen.

Der Sympra Blog berichtet: „PR Profis kann die Zukunft gehören.

Oder eben auch nicht. Denn klassische PR Arbeit in Verbindung mit richtigen Ambitionen im Web 2.0 und auf Social Media Diensten funktioniert nur bedingt. Man kann meiner Meinung nicht Wein predigen (in der GI/SI) und dann auf Wasser im Social Web umschwenken. Deshalb glaube ich sollten PR Manager dies nicht selbst machen, sondern eben Profis wie Social Media Manager (ja es gibt so etwas) oder Community Manager ran lassen. Sorry aber es gibt in Deutschland einfach selten PR Manager die wirklich diesen Schwenk verstehen und durchführen können. Die wenigen sind an wenigen Fingern abzuzählen.

Kommentar des Community Management Blogs zum WiWo Artikel „Die Macht der Kontakte“

Was soll ich zum WiWo Artikel noch sagen? An sich nett gemeint, aber die Studien und die dazugehörigen Schlussfolgerungen sind meiner Meinung nicht sonderlich grandios. Kleines Beispiel gefällig? Es wird aus einer „Studie“ diese Statistik benutzt: “Gen Y workers spend an average of 10.6 hours a day accessing social networking sites, news Web sites, blogs, Internet forums, and multimedia sharing Web sites, versus 5.6 hours reported by Boomers.“ 10,6 Stunden? Da muss man kein Experte sein um das mit einer gehörigen Portion Skepsis zu sehen.

So das waren auch meine zwei wichtigsten Kommentare zu Artikeln diese Woche. Vielen Dank auch an das Feedback zu meinen Artikeln in der XING BVCM Gruppe und auf dem Blog. Das Feedback wird in die nächsten Arbeiten einfließen.

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Wo ist der Community Manager angesiedelt?

Nach unzähligem Feedback über Kommentare, Artikel von Martin Bredl, Daniel Langwasser und Björn Negelmann , Twitter, Facebook und der XING BVCM Gruppe habe ich das Schaubild etwas angepasst. Ihr könnt das Schaubild erstmal auf euch wirken lassen.

Rolle des CM

Der PR Manager und der Community Manager gehören in diesem Fall in eine Abteilung da Sie beide den direkten Kontakt nach Außen haben. Die Art der Öffentlichkeit und der Kommunikation ist aber grundsätzlich verschieden. Sicher können sehr gute PR Manager auch Aufgaben von Community Managern übernehmen und andersrum. Trotzdem sollte ein Unternehmen diese beiden Bereiche nicht mit einer einzigen Person besetzen denn die Kommunikationsart ist verschieden. Was aber Sinn macht:  eine gemeinsame Abteilung. Nennen wir diese einfach „Kommunikation“.

So die Abteilung Kommunikation steht mit allen Bereichen innerhalb des Unternehmens in Kontakt aber auch außerhalb. Heißt es ist der Dreh & Angelpunkt für alle Informationen die dementsprechend weitergegeben werden. Die Abteilung ist der Vermittler von Informationen für alle Bereiche des Unternehmens und für Außenstehende.

Was haltet ihr von dieser Idee? Wäre es sinnvoll Community Management & PR in eine Abteilung zu stecken? Losgelöst vom Marketing? Feedback ausdrücklich erwünscht.

Online PR bei Twitter und die beiden Grundregeln

Ja inzwischen haben auch immer mehr Agenturen verstanden, dass Online PR auch in Social Media Diensten durchgeführt werden kann, wenn nicht sogar muss. Gänzlich unterschiedlich stellt sich die PR Arbeit aber trotzdem dar, denn typische Pressemitteilungen sollten tunlichst vermieden werden.

Grundsätzlich Informationen zum Medium

Twitter wie auch alle anderen Social Media Dienste sind keine einseitigen Kommunikationswege, sondern es entsteht ein Dialog. Wer in seiner Pressearbeit aber nur auf einseitige Wege setzt, der sollte die Finger von Twitter lassen. Ein Dialog bedeutet nämlich automatisch auch, dass eine gewisse Authentizität vorhanden sein sollte. Ganz wichtig ist: KEINE GELOBHUDELEI!!! Denn sonst werden nicht nur die Nutzer, sondern auch die anderen Medien die Arbeit kritisch bewerten. Besonders für Agenturen ist dies schwierig, da Sie sich bei jeder Meinung bzw. auch bei jedem eigenen etwas kritischeren Beitrag vorher vom Auftraggeber die Freigabe geben lassen müssen.

Diese beiden Regeln sollten vor jedem Engagement eines Unternehmens auch intern abgesprochen werden, denn ohne die grundsätzliche Entscheidung für einen anderen Kommunikationsstil ist das Unterfangen eher zum scheitern verurteilt.

  1. Regel: Die Bereitschaft kritische Dialoge zu führen muss unbedingt vorhanden sein
  2. Regel: Typische PR Arbeit hat nichts bei Twitter verloren

Im nächsten Artikel wird dann die genaue PR Arbeit bei Twitter beschrieben – wie wird ein sinnvolles Konzept entwickelt und PR Arbeit durchzuführen.

PR und Social Media ein alter Hut?

In den letzten Tagen habe ich wieder verstärkt Beiträge gelesen die PR und Social Media Dienste zum Thema hatten. Ich hatte irgendwie schon gedacht, dass sei etwas ausgelutscht und nicht mehr wirklich aktuell. Schließlich sollte allen PRler inzwischen bewusst sein, dass verschiedene Dienste wie z.B. openpr und Co einen Mehrwert für Sie haben. Schließlich sind dort neben einigen Redakteuren auch normale User unterwegs die die Pressemitteilung auffangen können um darüber zu berichten.

Aber wie es aussieht habe ich mich hier stark getäuscht. Die klassische Pressearbeit fokussiert sich auf Redakteure unterschiedlicher Medienformen. Inzwischen werden aber verschiedene Seiten (z.B. Blogs, Nachrichtendienste etc.) nicht mehr von Redakteuren betrieben, sondern von Usern. Die entscheidende Frage ist ob die Ansprache dieser Personen und Netzwerke der Job des PR Mitarbeiters ist. Grundsätzlich nicht, da dies zum Community Management gehört, aber nicht alle Unternehmen haben einen Community Manager der gezielt in diese Richtung arbeitet. Dann fällt es definitiv unter seine Verantwortung.

Wie PR optimal in Social Media Diensten durchgeführt werden kann, werde ich in den nächsten Tagen und Wochen in einem kleinen Workshop veröffentlichen. Zu erst wird diese Woche noch das eBook zum Thema “Monetarisierung im Web 2.0″ veröffentlicht.

Monetarisieren von Yigg.de

Nach den sehr großen Netzwerken StudiVZ und Youtube ist heute der deutsche Vertreter der Nachrichtendienste Yigg.de am Start. Aktuell generiert Yigg.de seine Einnahmen über verschiedene Anzeigenformate z.B. auf der Frontpage on Top + nach jeder sechsten Nachricht. Außerdem wird bei der Detailansicht von Nachrichten ein zusätzliches Werbefeld angezeigt.

Pressebox
Yigg.de als „Pressebox“ für Social Medien. Einige Unternehmen unterhalten ein Pressepostfach auf Online PR Seiten, da dort auch Journalisten zu Gange sind welche zusätzlich erreicht werden können. (Beispiel: Pressebox.de). So etwas wäre auch für Social Media Dienste möglich und würde sehr gut zu Yigg.de passen. Schließlich tummeln sich auf der Seite nicht nur „Leser“ sondern meist auch Seitenbetreiber, Blogschreiber und Co herum.


Den ganzen Beitrag lesen…

Community Manager heute: Der PRler

PR (Abk. für Public Relations) bedeutet auf Deutsch soviel wie Öffentlichkeitsarbeit. Darunter fällt die Gestaltung der öffentlichen Kommunikation von Organisation, Unternehmen, Ideen oder Einzelperson. Außerdem alle Maßnahmen zur Pflege der Beziehung zur Öffentlichkeit (genaueres auf Wikipedia). Im Endeffekt ist es Ziel des PRlers eine positive Beziehung zwischen dem Unternehmen und der Öffentlichkeit aufzubauen.

Wieso ist der Community Manager auch PRler?

Im Endeffekt ist der Community Manager das Bindeglied zwischen dem Unternehmen und der Plattform/Community und hat dementsprechend sehr viel Kontakt zu den Mitgliedern. Heißt alles was er auf dem Portal macht ist PR. Zwar wird dies meist nicht wahrgenommen, da Forenbeiträge oder Mitteilungen zu Nutzern nicht zwangsläufig ins typische Merkmal  einer PR Mitteilung passen. Trotzdem ist jede Aktivität des Commmunity Managers auf dem Portal auch gleichzeitig PR.

Was muss man können?

Im ersten Schritt sollte er die Sprache einigermaßen beherrschen. Mit ein Grund wieso viele Community Manager früher redaktionell tätig waren. Alleine redaktionelle Arbeit reicht aber nicht aus, denn wichtig sind außerdem der richtige Ton und die genaue Einschätzung der Personen (Menschenkenntnis) und des Themas. Die meisten PRler haben zig Stunden damit verbracht ihre rhetorischen Fähigkeiten im direkten Kontakt mit Personen zu schulen.

Mein PageRank…

Was auf vielen Seiten gestern schon spekuliert wurde, ist heute Gewissheit – jedenfalls für Eikyo.de. Der PageRank ist von PR0 auf PR3  gestiegen. Ich sollte glaube ich heute Abend schön feiern gehen.

Die Hauptthemen des Blogs waren immer Community Managenemt und Social Networks, wobei die ein oder andere Firmen Neuigkeit zusammen gekommen ist – um so schöner wie positiv sich der Blog in allen Zahlen entwickelt. Ob Benutzerzahlen, Einnahmezahlen (werden morgen bekannt gegeben) oder eben jetzt auch im PR.

Community PR

Schon wieder solche ein Web 2.0 Worte? Wieso sollte man speziell seine PR auch auf die Community ausrichten? Denen reicht doch die Information die man über die normale PR Arbeit durchgibt. Diese Aussage würden viele Verantwortliche sofort unterschreiben.

Oft konnte ich erleben, dass Community Management nur Alibi war um den Kunden zu beruhigen. Meist wird aber erst ganz zum Schluss wirklich an die vorhandenen Kunden gedacht, da die meist das Produkt schon gekauft haben – wieso also noch darum kümmern?

Der Fehler zeigt sich besonders dann, wenn die Kunden mit dem Produkt oder der Dienstleistung unzufrieden sind. Dann entsteht ein Gegendwind gegen den Hersteller und dieser wird durch Bewertungsportale und Redakteure die die Stimmung aus der Community auffangen immer größer. Und zwar so groß, dass die Verkaufszahlen einbrechen können.

So weit muss es gar nicht kommen! Von Anfang an muss ein offener Dialog zwischen Herstellern und Kunden geführt werden. Damit erhält der Kunde wie auch der Hersteller Feedback von der anderen Seite und kann dieses nutzen. Der Hersteller der auf das Feedback reagiert und vielleicht vorhandene Fehler ausmerzt oder dem Kunden aufzeigt wie so ein Fehler nicht zu Stande kommt. Auf der anderen Seite der Kunde dessen Anliegen gehört wird und dem aufgrund diesem Hilfestellungen gegeben werden.

Dieser Dialog muss aber offen geführt werden, denn in Communities wird meist kein Blatt vor den Mund genommen.