Social Media Revolution Video

Sehr gut gemachtes Video zum Thema Social Media, mit einigen spannenden Zahlen. Anschauen lohnt sich definitiv.

Kommentare der Woche I

In der letzten Woche wurden einige Themen aufgegriffen die ich spannend finde – zum Beispiel sind die PR Manager gerade auf einem Feldzug um verlorenes Terrain wieder gut zu machen.

Der Sympra Blog berichtet: „PR Profis kann die Zukunft gehören.

Oder eben auch nicht. Denn klassische PR Arbeit in Verbindung mit richtigen Ambitionen im Web 2.0 und auf Social Media Diensten funktioniert nur bedingt. Man kann meiner Meinung nicht Wein predigen (in der GI/SI) und dann auf Wasser im Social Web umschwenken. Deshalb glaube ich sollten PR Manager dies nicht selbst machen, sondern eben Profis wie Social Media Manager (ja es gibt so etwas) oder Community Manager ran lassen. Sorry aber es gibt in Deutschland einfach selten PR Manager die wirklich diesen Schwenk verstehen und durchführen können. Die wenigen sind an wenigen Fingern abzuzählen.

Kommentar des Community Management Blogs zum WiWo Artikel „Die Macht der Kontakte“

Was soll ich zum WiWo Artikel noch sagen? An sich nett gemeint, aber die Studien und die dazugehörigen Schlussfolgerungen sind meiner Meinung nicht sonderlich grandios. Kleines Beispiel gefällig? Es wird aus einer „Studie“ diese Statistik benutzt: “Gen Y workers spend an average of 10.6 hours a day accessing social networking sites, news Web sites, blogs, Internet forums, and multimedia sharing Web sites, versus 5.6 hours reported by Boomers.“ 10,6 Stunden? Da muss man kein Experte sein um das mit einer gehörigen Portion Skepsis zu sehen.

So das waren auch meine zwei wichtigsten Kommentare zu Artikeln diese Woche. Vielen Dank auch an das Feedback zu meinen Artikeln in der XING BVCM Gruppe und auf dem Blog. Das Feedback wird in die nächsten Arbeiten einfließen.

Social Media Marketing Leitfaden der Bitkom

Finde in den meisten Fällen ziemlich interessante Sachen in Leitfaden oder Artikeln der Bitkom – in diesem Fall aber leider nicht. Die Bitkom hat den Leitfaden Social Media Marketing veröffentlicht mit dem Beispiel Projektwerk. Die Plattform und den Blog finde ich nebenbei durchaus gelungen. Auch der Leitfaden ist für Laien interessant.

Das Unternehmen Projektwerk zeigt in diesem Dokument einige Aktivitäten in Social Media Diensten welche durchgeführt werden. Grundsätzlich kann man hier kaum etwas Negatives sagen…. Bis ja bis auf einmal solche Sätze dabei stehen: „Die Betreuung der Gruppe gestaltet sich relativ auf¬wändig, da ständig neue Themen recherchiert werden müssen und Diskussionen angeregt und geleitet werden sollten, um so die Gruppenmitglieder aktiv bei den für sie relevanten Themen miteinzubeziehen. Wenn man sich als Experte in einem bestimmten Bereich zu positionieren sucht, ist eine Gruppe sicher eine gute Möglichkeit dafür.“(Seite 12)

Hat es einen Grund wieso die Themenanzahl nicht mehr auf dem Screenshot der Gruppe ist? Wahrscheinlich denn insgesamt wurden seit Anfang des Jahres genau 12 Themen mit insgesamt: 49 Beiträgen veröffentlicht. So aufwändig kann das dann doch nicht durchgeführt sein…. Finde es schade wenn Rückblicke bei Social Media Kampagnen so beschrieben werden und nur sich nur teilweise auf die Fakten stützen. Nebenbei hier der Link zur Gruppe.

Trotzdem finde ich es spannend eine Social Media Kampagne näher zu beschreiben und werde mich die Tage mal an ein Beispiel zu der aktuellen Kampagne eines  “Telekommunikationsunternehmen unseres Herzens” machen.

Monetarisierung wird vernachlässigt

Schon seit einigen Monaten angekündigt wird es aber diesen Monat endlich soweit sein – die Studie + eBook zu Monetarisierung bei deutschen Anbietern von Social Media Diensten wird veröffentlicht. Gerade bin ich an den letzten Seiten (Änderungen gab es Dutzende) des PDFs welches wie auch das Social Media Optimization eBook kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Eines ist während der Krise ganz klar sichtbar geworden, die meisten Dienste haben das Monetarisieren stark vernachlässigt und schaffen es auch heute noch nicht, neue Wege zu gehen. Wieso das so ist wird mir wohl ein Rätsel bleiben, schließlich ist es einer der entscheidenden Punkte für den langfristigen Erfolg und die Erhaltung eines Dienstes. Ausnahmen sind Dienste die von einer Institution gegründet werden welche schon über genügend Mitglieder verfügen – hier das Beispiel evangelisch.de welches bald an den Start geht.

Wenn ich mir die hundert befragten Dienste anschaue, so ist dieses Jahr leider noch nicht sonderlich viel mit diesem Thema passiert, was mich durchaus erstaunt. Schließlich habe ich mit fast jedem Unternehmen genauer gesprochen und die ein oder andere interessante Information über zukünftige Herangehensweisen erfahren.

So dies nur so am Rande – ab morgen wird der normale Blogbetrieb wieder aufgenommen…

Workshops zu Social Media / Community Management

In der Vergangenheit hatte ich schon einige Workshops zum Thema Monetarisierung Web 2.0 und Social Media Diensten durchgeführt. Darunter waren auch einige zum Thema Community Management und wie der Onlinekundenservice aufgebaut werden sollte.

Leider habe ich die Ausweitung der Workshops nicht weiter fokussiert, was ich aber mit dem Beitrag ändern möchte. Ich werde in den kommenden Wochen einige Kapitel verschiedener Workshops die ich in der Vergangenheit gehalten habe mit der Kamera aufnehmen und veröffentlichen. Diese Kapitel werden natürlich komplett kostenlos sein, wer den kompletten Workshop sehen möchte, der kann dies auch erstmal nur Live machen. Grund hierfür sind einige Praxisaktivitäten die Vor Ort auch durchgeführt werden….

Wer Interesse hat kann sich natürlich gerne sofort melden, ansonsten einfach abwarten auf die ersten Videos. Die Erstellung der Videos geht schnell aber die Überarbeitung wird einiges an Zeit kosten, deshalb bitte nicht vor März damit rechnen.

Wenn doch Interesse daran besteht die kompletten Workshops Online zu sehen, dann einfach kurze Info in den Kommentaren, werde mir dann ein wenig was ausdenken.

Vermarktung von Social Media Diensten

Während ich gerade für einen Kunden noch eine komplette Marketingkampagne auf die Beine stelle, fällt mir gerade auf, dass die meisten Social Media Dienste kaum bis gar kein Marketing betreiben. Kommt mir das nur so vor, oder ist das wirklich so? Einige Dienste vergessen sogar in regelmäßigen Abständen die Presse anzusprechen. 

Es ist zwar nett die Vermarktung und die Monetarisierung auf der eigenen Plattform zu erhöhen, aber eine echte Vermarktung außerhalb wird selten durchgeführt. Zwar werden Aktivitäten gefahren um User auf die Seite zu bekommen: Gewinnspiele, SEM und SEO – aber alle anderen (ich nenne das mal Standard-Marketing Aktivitäten) werden getrost ignoriert.

Besonders die PR Arbeit wird oft komplett vergessen, denn schließlich denkt niemand im Unternehmen daran sich einen sinnvollen Presseverteiler aufzubauen. Besonders regional könnte man durchaus in Print und Radiosendungen vorkommen, da ein Unternehmen aus der Umgebung in diesem Umfeld recht spannend für die Presse ist.

Wieso vergessen einige Dienste überhaupt auch ihre Plattform nach außen hin zu vermarkten, um die Bekanntheit aktiv zu erhöhen? Ob über PR, Anzeigen oder sonstige Aktivitäten? Klar gibt es hierbei auch Ausnahmen, aber bei der großen Masse der StartUps und Communities passiert nach Außen hin nicht sonderlich viel.

An was liegt das? Das würde mich mal wirklich interessieren. Wieso ich gerade darauf komme? Ich helfe gerade einen Bekannten seine Mediadaten und seine Monetarisierungsmodelle anzupassen und merke: da wurde kaum bis gar kein Marketing gemacht. Nach kurzer Recherche fällt auf, dass machen nur ganz wenige Unternehmen. Schämt euch ;)

PR und Social Media ein alter Hut?

In den letzten Tagen habe ich wieder verstärkt Beiträge gelesen die PR und Social Media Dienste zum Thema hatten. Ich hatte irgendwie schon gedacht, dass sei etwas ausgelutscht und nicht mehr wirklich aktuell. Schließlich sollte allen PRler inzwischen bewusst sein, dass verschiedene Dienste wie z.B. openpr und Co einen Mehrwert für Sie haben. Schließlich sind dort neben einigen Redakteuren auch normale User unterwegs die die Pressemitteilung auffangen können um darüber zu berichten.

Aber wie es aussieht habe ich mich hier stark getäuscht. Die klassische Pressearbeit fokussiert sich auf Redakteure unterschiedlicher Medienformen. Inzwischen werden aber verschiedene Seiten (z.B. Blogs, Nachrichtendienste etc.) nicht mehr von Redakteuren betrieben, sondern von Usern. Die entscheidende Frage ist ob die Ansprache dieser Personen und Netzwerke der Job des PR Mitarbeiters ist. Grundsätzlich nicht, da dies zum Community Management gehört, aber nicht alle Unternehmen haben einen Community Manager der gezielt in diese Richtung arbeitet. Dann fällt es definitiv unter seine Verantwortung.

Wie PR optimal in Social Media Diensten durchgeführt werden kann, werde ich in den nächsten Tagen und Wochen in einem kleinen Workshop veröffentlichen. Zu erst wird diese Woche noch das eBook zum Thema “Monetarisierung im Web 2.0″ veröffentlicht.

Social Media Nutzung in Unternehmen

Inzwischen kommt es immer öfter vor, dass man auch in Social Media Diensten über seinen Arbeitsplatz, Arbeitskollegen oder sogar seinen Arbeitgeber spricht. Dies kann einige unangenehme Folgen mit sich ziehen.

Dies musste auch einige Mitarbeiter der britischen Supermarktkette Tesco feststellen. Diese haben sich besonders abfällig über Kunden in der Facebookgruppe geäußert. Im letzten Jahr kam es sogar zu 13 Entlassungen bei einer Fluglinie, da sich Mitarbeiter beim gleichen Dienst über die Sicherheitsregelungen ausgelassen haben. Quelle: Basicthinking
Was die beiden Punkte aber deutlich zeigen ist, dass es in Unternehmen keine Regelung mit den Mitarbeiter gibt wie in der Öffentlichkeit (dazu gehören Social Media Dienste definitiv) über das Unternehmen etc. gesprochen wird. Auch ein NDA zeigt hier wohl derzeit noch nicht genügend Wirkung.

Unternehmen müssen hier stark umdenken, denn Mitarbeiter haben mindestens einen Account bei einem Social Media Dienst und betreiben oft sogar einen Blog etc. Dies nicht nur erst seit gestern sondern seit Jahren. Unternehmen müssen sich deshalb relativ schnell darauf stürzen passende Richtlinien für Mitarbeiter aufzustellen, welche transparent aufzeigen, welche Äußerungen gegenüber der Arbeit gestattet sind und welche nicht.

Werde in den nächsten Tagen mal ein kleines Gedankenblatt zu Richtlinien machen.

Wert einer Community berechnen

In den letzten Monaten habe ich immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass es keine sinnvolle Kalkulationsmöglichkeit zum Wert einer Community gibt. Betreiber mussten auf die üblichen Statistiken des Traffics und der Userzahlen zurückgreifen um Investoren für ihr Unternehmen zu gewinnen. Oft ist diese Art aber irreführend und setzt Erwartungen frei die auch nach Jahren nicht erfüllt werden können.

Eines der besten Beispiele ist wohl StudiVZ oder Youtube welche beide auf eine enorme Userzahl zurückgreifen können, aber trotzdem nicht einen Cent verdienen sondern rote Zahlen schreiben.

Deshalb wollte ich auch wirklich alle wichtigen Aspekte in die Formel bringen und jetzt ein wenig den Entstehungsweg aufzeigen.

22. April

Durchschnitt der Aktivität * (Benutzerzahl(die kostenlos auf dem Portal ist) + x* Benutzerzahl (die Geld für das Portal erwirtschaftet) = Wertigkeit des Social Networks

In dieser Formel sind die Bausteine: Aktivität, Benutzerzahl und „Benutzerzahl die Geld zahlen“ entscheidend gewesen. Das dabei aber die Reichweite und die Zielgruppe außen vorgelassen wurde, wurde relativ schnell klar.

27. Juni

Aktivität(Aktivität+Aktivität die zum Umsatz führt*x)/Nutzerzahl*(Zielgruppe+Reichweite)= Wert der Community

Diese Formel hat von den Bausteinen alle entscheidenden Elemente um eine Community fair zu bewerten. Aktivität, Userzahl, Umsatz, Zielgruppe und Reichweite. Optimal war diese trotzdem nicht, da die Zielgruppe und die Reichweite sich nicht in einem realen Wert niedergeschlagen haben. Dementsprechend war auch keine wirkliche Kalkulation möglich.

In den letzten Monaten seit der Veröffentlichung der beiden Formeln habe ich viele Gespräche geführt und bin inzwischen einige Schritte weiter gekommen. Die neue Formel an der ich die ganze Zeit arbeitete ist soweit fertig und wird gerade mit den ersten Daten gespeist um echte Ergebnisse zu liefern. Sobald die Testphase vorbei ist werde ich diese veröffentlichen. Vielleicht hilft diese dem einen oder anderen Betreiber, wie auch Investoren den wirklichen realen Wert von Communities herauszufinden.

Monetarisieren von Yigg.de

Nach den sehr großen Netzwerken StudiVZ und Youtube ist heute der deutsche Vertreter der Nachrichtendienste Yigg.de am Start. Aktuell generiert Yigg.de seine Einnahmen über verschiedene Anzeigenformate z.B. auf der Frontpage on Top + nach jeder sechsten Nachricht. Außerdem wird bei der Detailansicht von Nachrichten ein zusätzliches Werbefeld angezeigt.

Pressebox
Yigg.de als „Pressebox“ für Social Medien. Einige Unternehmen unterhalten ein Pressepostfach auf Online PR Seiten, da dort auch Journalisten zu Gange sind welche zusätzlich erreicht werden können. (Beispiel: Pressebox.de). So etwas wäre auch für Social Media Dienste möglich und würde sehr gut zu Yigg.de passen. Schließlich tummeln sich auf der Seite nicht nur „Leser“ sondern meist auch Seitenbetreiber, Blogschreiber und Co herum.


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