Einfluss von Communities auf TV-Sender
Der amerikanische TV-Sender CBS musste sich mit Unmengen an Erdnüssen auseinander setzen, nach dem keine zweite Staffel der US-Serie „Jericho“ vorgesehen wurde. Die Erdnüsse waren dabei eine Anspielung auf eine Szene im Staffelfinale. Zwar waren die Einschaltquoten des ersten Durchgangs nicht überzeugend genug, aber die anhaltenden Zuschauerproteste bewegten den Sender zu einer Fortsetzung.
Beispiele für den Einfluss von Communities die sich um eine Serie bilden, gibt es in Amerika zu genüge. Inzwischen ist der Erfolg einer Serie nicht alleine an der Einschaltquote zu messen, sondern viel mehr an der Größe der Community. Dies sehen besonders deutsche Unterhaltungschefs (wie Jobst Benthues von ProSieben oder Holger Andersen von RTL Comedy) ein wenig anders, die sich dagegen wehren Programmentscheidungen von Internet-Protesten oder DVD-Verkäufen abhängig zu machen.
Das besonders die TV-Sender an diesem Klientel zusätzliche Einnahmen generieren können, wird dabei ein wenig ausgeblendet. Wieso nicht diesen Kundenkreis mit speziellen Angeboten ansprechen?
PS: In der Vergangenheit konnten sich aber auch schon einige deutsche Fernsehsender nicht gegen bestimmte Gruppen (wie z.B. Simpsons Fans) durchsetzen. Denn die Protestbewegung der „Simpsons“ Fangemeinde war selbst für ProSieben Anlass genug, die Sendepolitik nochmals zu überdenken.
Quelle: DWDL.de






21. Februar 2008 um 10:07
die neuen Tendenzen bringen mehr Spass, als die traditionellem Methoden, nicht?