Erfolgreiche Monetarisierungsmodelle: Pressebox
Im Zuge des eBooks zum Thema „Monetarisierung in Web 2.0“ stelle ich auch einige erfolgreiche Monetarisierungsmodelle im Web 2.0 vor. Web 2.0 ist keine technische Lösung sondern bezieht sich darauf, dass die Benutzer den Content selbst erstellen.
In den Medien wird meist über Myspace, StudiVZ und Co geredet. Davon sind aber die wenigsten Portale in der Gewinnzone. Eine hohe Userzahl bringt noch lange keinen Umsatz – ganz im Gegenteil. Die Kosten für Server und Wartung erhöhen sich ungemein. Ohne passende Monetarisierungsmodelle geht es langfristig in die Hose.
Dass es anders geht zeigt nicht nur der „Platzhirsch“ Xing, sondern auch kleinere Portale welche schon seit langem in der Gewinnzone sind.

Vielen dürfte die Pressebox ein Begriff sein, aber nicht in der Verbindung mit Web 2.0 und Co. Aber im Grunde gehört das Portal zu diesen Portalen dazu. Die Benutzer spalten sich dabei in Unternehmen die die Pressemitteilung einstellen und Redakteuren die die Mitteilungen aufgreifen.
Was beinhaltet die Pressebox und wie funktioniert der Dienst?
Unternehmen können eine Pressebox erstellen um Pressemitteilungen auf die Seite zu stellen. Auf der Seite selbst sind tausende Redakteure angemeldet und haben meist Newsletter mit bestimmten Themenschwerpunkten angelegt. So erhalten diese per Email immer die neusten Informationen aus dem Bereich der für sie interessant ist.
Das Unternehmen hat den Vorteil keinen eigenen großen Verteiler aufzubauen, was meist nicht möglich ist. Die Redakteure erhalten dafür einen Überblick ohne mit Mails zugebombt zu werden.
Außerdem können Unternehmen noch verschiedene andere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, wie z.B. Redaktionsserver, Lektorat, Übersetzung und Medienbeobachtung. Die Pressebox kann auch auf der eigenen Seite (im eigenen Look) eingesetzt werden.
Fazit:
Die Monetarisierungsmodelle müssen nicht zwangsläufig immer auf Werbung und Premiumaccounts hinauslaufen. Sondern es kann auch eine bestimmte Dienstleistung angeboten werden, welche dem Nutzer einen Mehrwert generiert. Kosten für diesen Dienst sind besonders für die Unternehmen nicht zu hoch gegriffen.






