Monatsarchiv für Juli 2009

 
 

Ab nach Leipzig

Morgen ist es endlich wieder soweit! Die Games Convention in Leipzig mit dem Zusatz „Online“ öffnet morgen seine Pforten. An die früheren Messen sind schöne Momente, aber auch lange Arbeitstage verknüpft. Bis dato war ich jedes Jahr seit der Einführung der Messe vor Ort. Meist eingebunden als Standleiter von mindestens einem Stand…

Dieses Jahr bin ich zwar wie immer beruflich vor Ort, da ich ja als Marketing Manager von Xybris Interactive GmbH mit dem neuen Titel Fame2u im Gepäck anreisen werde. Aber gleichzeitig werde ich auch als Moderator eines Panels der Games Convention Online Conference eingespannt. Wenn man seit mehr als 5 Jahren in der Gamesbranche aktiv ist, als Selbstständiger, Gesellschafter oder einfach nur als Angestellter eines Unternehmens freut man sich auf solche Treffen ganz besonders.

Nebenbei wer mich sehen möchte kann sich gerne in den Kommentaren oder per Twitter melden. Habe zwar nicht soviel Zeit aber für einen Kaffee/Bier je nach Uhrzeit bleibt immer ein wenig Zeit.

Wer die Moderation sehen möchte:

Podium: Communities als Mitentwickler, Marketinginstrument und Geldquelle – Rollenkonflikte vorprogrammiert?

Uhrzeit: 12-13 Uhr

Moderator: Mark Ralea
Sprecher:

  • Michal Bilitewski (Gilde Gothic)
  • Patrick Streppel (Gamigo)
  • Simon Seefeldt (Jagex UK)
  • Tomas Hildebrandt (Technische Universität Darmstadt)

Es wird simultan in verschiedene Sprachen übersetzt – wer also: deutsch, englisch oder koreanisch kann, kann gerne zuhören.

PS: Hoffe es ist nicht die letzte Games Convention (Online) in Leipzig…

Kommentare der Woche I

In der letzten Woche wurden einige Themen aufgegriffen die ich spannend finde – zum Beispiel sind die PR Manager gerade auf einem Feldzug um verlorenes Terrain wieder gut zu machen.

Der Sympra Blog berichtet: „PR Profis kann die Zukunft gehören.

Oder eben auch nicht. Denn klassische PR Arbeit in Verbindung mit richtigen Ambitionen im Web 2.0 und auf Social Media Diensten funktioniert nur bedingt. Man kann meiner Meinung nicht Wein predigen (in der GI/SI) und dann auf Wasser im Social Web umschwenken. Deshalb glaube ich sollten PR Manager dies nicht selbst machen, sondern eben Profis wie Social Media Manager (ja es gibt so etwas) oder Community Manager ran lassen. Sorry aber es gibt in Deutschland einfach selten PR Manager die wirklich diesen Schwenk verstehen und durchführen können. Die wenigen sind an wenigen Fingern abzuzählen.

Kommentar des Community Management Blogs zum WiWo Artikel „Die Macht der Kontakte“

Was soll ich zum WiWo Artikel noch sagen? An sich nett gemeint, aber die Studien und die dazugehörigen Schlussfolgerungen sind meiner Meinung nicht sonderlich grandios. Kleines Beispiel gefällig? Es wird aus einer „Studie“ diese Statistik benutzt: “Gen Y workers spend an average of 10.6 hours a day accessing social networking sites, news Web sites, blogs, Internet forums, and multimedia sharing Web sites, versus 5.6 hours reported by Boomers.“ 10,6 Stunden? Da muss man kein Experte sein um das mit einer gehörigen Portion Skepsis zu sehen.

So das waren auch meine zwei wichtigsten Kommentare zu Artikeln diese Woche. Vielen Dank auch an das Feedback zu meinen Artikeln in der XING BVCM Gruppe und auf dem Blog. Das Feedback wird in die nächsten Arbeiten einfließen.

Wo ist der Community Manager angesiedelt?

Nach unzähligem Feedback über Kommentare, Artikel von Martin Bredl, Daniel Langwasser und Björn Negelmann , Twitter, Facebook und der XING BVCM Gruppe habe ich das Schaubild etwas angepasst. Ihr könnt das Schaubild erstmal auf euch wirken lassen.

Rolle des CM

Der PR Manager und der Community Manager gehören in diesem Fall in eine Abteilung da Sie beide den direkten Kontakt nach Außen haben. Die Art der Öffentlichkeit und der Kommunikation ist aber grundsätzlich verschieden. Sicher können sehr gute PR Manager auch Aufgaben von Community Managern übernehmen und andersrum. Trotzdem sollte ein Unternehmen diese beiden Bereiche nicht mit einer einzigen Person besetzen denn die Kommunikationsart ist verschieden. Was aber Sinn macht:  eine gemeinsame Abteilung. Nennen wir diese einfach „Kommunikation“.

So die Abteilung Kommunikation steht mit allen Bereichen innerhalb des Unternehmens in Kontakt aber auch außerhalb. Heißt es ist der Dreh & Angelpunkt für alle Informationen die dementsprechend weitergegeben werden. Die Abteilung ist der Vermittler von Informationen für alle Bereiche des Unternehmens und für Außenstehende.

Was haltet ihr von dieser Idee? Wäre es sinnvoll Community Management & PR in eine Abteilung zu stecken? Losgelöst vom Marketing? Feedback ausdrücklich erwünscht.

Social Media Marketing Leitfaden der Bitkom

Finde in den meisten Fällen ziemlich interessante Sachen in Leitfaden oder Artikeln der Bitkom – in diesem Fall aber leider nicht. Die Bitkom hat den Leitfaden Social Media Marketing veröffentlicht mit dem Beispiel Projektwerk. Die Plattform und den Blog finde ich nebenbei durchaus gelungen. Auch der Leitfaden ist für Laien interessant.

Das Unternehmen Projektwerk zeigt in diesem Dokument einige Aktivitäten in Social Media Diensten welche durchgeführt werden. Grundsätzlich kann man hier kaum etwas Negatives sagen…. Bis ja bis auf einmal solche Sätze dabei stehen: „Die Betreuung der Gruppe gestaltet sich relativ auf¬wändig, da ständig neue Themen recherchiert werden müssen und Diskussionen angeregt und geleitet werden sollten, um so die Gruppenmitglieder aktiv bei den für sie relevanten Themen miteinzubeziehen. Wenn man sich als Experte in einem bestimmten Bereich zu positionieren sucht, ist eine Gruppe sicher eine gute Möglichkeit dafür.“(Seite 12)

Hat es einen Grund wieso die Themenanzahl nicht mehr auf dem Screenshot der Gruppe ist? Wahrscheinlich denn insgesamt wurden seit Anfang des Jahres genau 12 Themen mit insgesamt: 49 Beiträgen veröffentlicht. So aufwändig kann das dann doch nicht durchgeführt sein…. Finde es schade wenn Rückblicke bei Social Media Kampagnen so beschrieben werden und nur sich nur teilweise auf die Fakten stützen. Nebenbei hier der Link zur Gruppe.

Trotzdem finde ich es spannend eine Social Media Kampagne näher zu beschreiben und werde mich die Tage mal an ein Beispiel zu der aktuellen Kampagne eines  “Telekommunikationsunternehmen unseres Herzens” machen.

Moderator auf der Games Convention Online Conference

Seit Beginn der Games Convention war ich jedes Jahr vor Ort – Anfangs nur privat und später dann jeweils für den Arbeitgeber. So konnte ich mich je nachdem Mitten im Getümmel auf unserem damaligen „Speedball 2“ Stand mit tausenden von Besuchern austauschen oder ein Jahr später mich nur im gut klimatisierten Business-Center aufhalten. Dieses Jahr ist Games Convention zu einer Online Veranstaltung mit dem Fokus auf Onlinegames (Browsergames) und Handygames geworden. Diesen Schritt finde ich insgesamt recht passend, da dies beides die Wachstumsmärkte schlecht hin sind.

Bis dato hatte ich leider nie die Zeit mir die GCDC (damals hieß so die Entwicklerkonferenz) anzuschauen – dieses Jahr werde ich auf der GCOC (weil es ja nicht mehr die Developer sondern die Online Conference ist) ein Panel als Moderator halten. Thema wird sein: „The Role of the User and User Communities“. Leider kenne ich nur einen Teil der Teilnehmer persönlich – aber freue mich neue Kontakte zu knüpfen.

PS: werde natürlich auch auf der normalen GCO zu sehen sein. Ja keine Sorge die GamesCom werde ich auch bereisen

Der neue Community Manager

Seit Jahren entwickelt sich der Job des „Community Managers“ weiter und es werden neue Anforderungen an diesen gestellt. Angefangen von der Moderation der „virtuellen Gemeinschaft“ bis hin zur Vermarktung und der Monetarisierung dieser. Vor fast einem Jahr habe ich hierzu auch einen Artikel über „Asymmetrisches Community Management“ geschrieben. Diese Art des Community Managements wird inzwischen unter anderem von Unternehmen wie Axel Springer, Intel aber auch Vodafone betrieben. Im Grunde geht es um das Community Management auf externen Plattformen auf denen die Zielgruppe zu finden ist.

Mit diesem Artikel möchte ich die zukünftige Bedeutung und die Stellung innerhalb der Firma näher beleuchten. Der CM sollte nicht nur die Kunden/User betreuen sondern auch innerhalb des Unternehmens diese Stellung bekleiden. Heißt er ist auch für die Moderation und die Kommunikation innerhalb des Unternehmens verantwortlich.

Im Schaubild soll dies etwas anschaulicher gezeigt werden

Der neue Community Manager

Der Community Manager ist jeweils das Bindeglied zur Geschäftsführung. Er betreut die externe Community (Plattform) und intern das Unternehmen und die Angestellten. Dabei ist er keiner einzelnen Abteilung unterstellt (wie bis dato) sondern wird über den einzelnen Bereichen angesiedelt.

Kurz zu den Gründen für die externe Community:

  1. steht in direktem und indirektem Dialog mit den Kunden/User
  2. kennt die Bedürfnisse und Wünsche dieser
  3. weiß am besten wie er das Community Building stärken kann
  4. Welche Aktionen sinnvoll oder sinnfrei sind (Marketingaktivitäten)
  5. Welche Funktionen Sinn machen und welche nicht
  6. Wie man am besten Geld mit der Plattform verdienen kann

Nur um einige Punkte zu nennen. Dadurch muss er auch innerhalb des Unternehmens auch der Verantwortliche für die komplette Plattform sein. Heißt Marketing, PR, Entwicklung usw. hören auf Ihn und Reporten auch an den Community Manager.

Da der Community Manager somit in direktem und indirektem Dialog mit allen Abteilung (fast allen) steht sollte er auch innerhalb des Unternehmens die Position des Community Managers übernehmen. Heißt wie kann er den Dialog (den geschäftlichen natürlich) zwischen den Abteilungen verbessern und erhöhen. Usw.

Deshalb auch meine Grundaussage die natürlich gerne weiterentwickelt werden soll:

  1. Der Community Manager sollte nicht nur der Mittelpunkt in der Community (extern) sondern auch innerhalb des Unternehmens werden
  2. Der Community Manager muss zukünftig einen höheren Stellenwert haben als andere Abteilungen – denn er steht am stärksten in Verbindung mit dem Kunden/User. Er kennt die Bedürfnisse, Probleme und Chancen besser als alle anderen in dem Unternehmen

eBook „Grundlagen Online Distribution“ veröffentlicht

Endlich geschafft! Das eBook „Grundlagen Online Distribution“ ist heute erschienen und steht für jeden kostenlos zum Download bereit. Daniel Langwasser (XING Profil) und ich haben uns die Mühe gemacht einen Überblick über Modelle zu erstellen, welche von Software und Apps genutzt werden können.

Cover Online Distribution

Was ist Online Distribution und welche Modelle und Wege gibt es? Diese Frage wurde uns in den vergangen Monaten sehr häufig gestellt. Das es hierzu noch keine richtige Lektüre gibt ist sehr schade – deshalb wollen wir den Anfang mit den Grundlagen machen. Ob danach noch ein umfassenderes Werk geplant ist wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Grund: Daniel arbeitet schon seit Wochen an seinem eBook zum Community Management und ich mit dem eBook „SMO in Deutschland anno 2009“!.

Wie könnt ihr denn das eBook herunterladen? Da wir uns mit dem Thema Online Distribution stark auseinander setzen möchten wir auch mit euch in Diskussion treten und haben eine spezielle XING-Gruppe „SoftwareBiz“ gegründet. Jeder kann dieser beitreten und erhält als Willkommensnachricht den Downloadlink zu dem eBook.

Falls weitere Fragen bestehen könnt ihr euch gerne in den Kommentaren, per Twitter oder in den XING Gruppen bei uns melden.