Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

 
 

SEO Treffen in Berlin

So langsam sollte ich mich auch wieder ein wenig fitter machen was das Thema SEO angeht. Besonders da es in Verbindung mit SEM und SMO zur wirklich wichtigen Waffe im Bereich Online Marketing ist. Deshalb melde ich mich mit diesem Post auch zum SEO Treffen in Berlin an. Welches lustigerweise auf dem Peter Fox Konzert am 26.8 stattfindet.

Freue mich auf jeden Fall neue und alte Gesichter zu sehen.

Die Parteien verstehen es nicht…

Manchmal fragt man sich wie so etwas passieren kann? Wieso glauben Personen, dass die neuen Kommunikationskanäle viele neue Wähler hervorbringen? Wieso versucht jeder auf den Obama nachzumachen?

Was die ganzen Politikprofis und tollen Agenturen vergessen haben den Parteien zu erzählen: Es geht nicht um den Kanal den man nutzt. Ob nun eine normale Zeitung, Fernsehen oder Twitter: Es gibt nur einen wirklich entscheidenden Punkt: Die Message!

Heißt die großen Parteien können gerne sicherer mit den Social Media Diensten werden, wie Herr Wallrabenstein beim Zeit Artikel sagt. Die Message bleibt immer noch die Gleiche. Deshalb funktioniert der Online-Wahlkampf auch nicht so toll wie in Übersee, bei dem ein charismatischer Mensch den Leuten Hoffnung gegeben hat und die Dinge anpacken wollte. Kein großes schönreden der Lage…

Bitte deshalb nicht noch mehr nerven in Social Media Diensten. Die Plakatwerbung auf der andere Parteien angegriffen werden können auch stecken gelassen werden. Auch Plakate mit übertriebener Polemik, besonders wenn einer der Vorsitzenden in einer tollen Villa wohnt, usw.

Kommen wir eigentlich auf den Kern:

Wieso ich zur Europawahl die Piratenpartei gewählt habe? Nicht weil die so toll mit den neuen Medien umgehen können, sondern weil Sie ein ernsthaftes Programm haben. Klar haben Sie kein tolles Mittel gegen Arbeitslosigkeit, unser Rentensystem zukunftssicher zu machen – aber das haben die anderen auch nicht. Der Unterschied ist nur, dass die Piratenpartei niemandem einen Bären aufbindet. Lieber wenige Punkte ernsthaft vorantreiben als viele ohne Sinn und Verstand.

Deshalb werde ich auch mein Engagement bei der FDP einstellen und die Partei wechseln. Nebenbei kann und werde ich wohl nicht verstehen wie die FDP auf ein solches Ergebnis kommen konnte. Wer als Spitzenkandidatin eine Person hat die Eidesstattlich versichert, dass sie eine Präsenzquote von 75% gehabt hat, der sollte noch mal gut nachdenken. Nebenbei ist nicht ganz klar wie hoch die wirklich ist ;)

PS: Wäre nicht gerade Stolz auf eine 75% Präsenzquote. Kommt mir nebenbei nicht mit Politikern aus anderen Ländern die eine schlechtere Quote haben. Die habe ich auch nicht gewählt!

PSS: Lieber Herr Wallrabenstein, es kommt nicht darauf an wie man im Netz kommuniziert, sondern was!

Erklärung zu der Artikelserie: Black CM und SMO

Nach dem Beitrag zu Black Community Management & Social Media Optimziation ging zahlreiches Feedback aus unterschiedlichsten Richtungen ein. In vielerlei Hinsicht war es interessant zu erfahren was die Leute denken und wie sie reagieren. Sicher ist diese Art von Community Management nicht die feine englische Art. Einige Unternehmen (besonders auch Agenturen) gehen aber diesen Weg um bestimmte Resultate zu erzielen. Dieser Satz ist ohne jegliche Bewertung zu verstehen.

Kurz zu der Intention der Artikelserie. Ich glaube persönlich dass es für jeden Community Manager sinnvoll ist auch die andere Seite gesehen zu haben. Ob er wirklich Praxiserfahrung benötigt im Bereich „Black“ sei mal getrost dahingestellt. Für mich selbst war es eine sehr positive Erfahrung um jetzt wesentlich besser und effektiver gegen Fakeaccounts vorzugehen. Wie man diese denn mit welchen Mitteln erkennt, sind unterschiedlichster Natur. Zum einen kann man technische Lösung verwenden. Diese funktionieren aber nur effektiv wenn Sie gepaart mit persönlicher Erfahrung verbunden werden.

Persönlich sehe es genauso wie die meisten anderen CMs, dass ein nachhaltiges und ehrliches Community Management das sinnvollste für die Reputation des Unternehmens ist. Darauf zielt auch das Thema „Asymetrisches Community Management“ (oder dezentrales Community Management) mit welchem ich schon seit fast einem Jahr unterwegs bin und größere deutsche Unternehmen berate. Trotzdem halte ich die Artikelserie über „Black-Techniken“ für sinnvoll um CMs den nötigen Einblick in andere Bereiche zu liefern.

Hoffe es ist jetzt auch klarer wieso ich diese Artikelserie gestartet habe.

Die dunkle Seite ist….

mächtig. Dazu wird es in den nächsten Artikeln auch einige kleine Tricks & Tipps geben wie man auch “Black Community Management” & “Black-SMO” nutzen kann um seine Ziele zu erreichen. Die Arbeit mit solchen Mitteln kann auch sehr nachhaltig sein. Dazu dann in den nächsten Tagen mehr.

Das Video zeigt mal wie cool die dunkle Seite sein kann.

SMO Schulungen

Gerade eine Mail erhalten ob ich nicht über einen neuen Dienst bzw. über Schulungen von SMO berichten möchte? Denn SMO ist stark mit Community Management verwoben. Deshalb hat sich die Account Managerin gedacht da schickt Sie mir doch eine „Standard Mail“ und bietet mir Gutscheine für meine User an.

Irgendwie hat Sie aber den Blog nicht gelesen, geschweige denn sich über meine Person informiert. Ich berate ja Kunden im SMO und Community Management Bereich wobei da u.a. größere deutsche wie auch internationale Unternehmen vertreten sind. Ich würde wohl selten dämlich sein wenn ich „Gutscheine“ verteile von einer komischen Web-Agentur welche gerade gemerkt hat wie toll SMO ist.

Alleine die Mail hat mir wieder gezeigt wie manche Agenturen SMO anbieten, aber keine Ahnung haben wie es funktioniert. Man informiert sich vorher über die Seiten und die User – bevor man so etwas macht. Heißt man analysiert die jeweilige Zielgruppe und die Seiten auf denen Sie unterwegs sind… das hat nicht so ganz geklappt. Denn so eine Mail hätten Sie sich sparen können. Nebenbei eine Standard-Mail ist auch nicht so der Hit.

PS: Wenn die Kunden der Agentur eine richtige Schulung oder Beratung möchten kann ich Ihnen gerne Gutscheine zur Verfügung stellen ;)

PSS: Ich nenne nicht den Namen der Plattform, aber diese hat heute eine Pressemitteilung veröffentlicht. Findige User werden Wissen um wen es sich handelt.

Software Biz Community eröffnet

Das Portal für die Online-Vermarktung von Software

Gerade für kleinere Software-Häuser oder Ein-Mann-Entwickler stellt sich oft die Frage, wie die eigene Software sinnvoll vermarktet werden kann. Die herkömmlichen Vertriebs- und Vermarktungswege sind primär auf die Bedürfnisse größerer Unternehmen mit einem entsprechend hohen Budget zugeschnitten. Eine interessante Alternative bietet mehr und mehr die Vermarktung über das Internet: Die gewünschten Zielgruppen können passgenau und vielfach kostengünstiger erreicht werden.

Über die Entwicklung der Online-Vermarktungskanäle wird in den Medien verstärkt berichtet, allen voran auch über Social Media-Dienste wie Facebook, Twitter und Co. In der Praxis stellt sich für die Unternehmen die Frage, ob und in wie weit diese Kanäle schon sinnvoll für die Vermarktung der eigenen Produkte eingesetzt werden können. Und wenn ja, wie?

Genau an diesem Punkt hat die Software Biz Community, hinter der übrigens Intel steckt, ihren Ursprung. Die Community richtet sich an existierende und zukünftige Partner des Intel Software Partner Programms und soll Software-Entwickler und -Häuser mit neuen Ideen und praktischen Tipps rund um die Online-Vermarktung versorgen. Experten vermitteln ihr theoretisches und praktisches Wissen rund um die Online-Vermarktung im Rahmen von Fachbeiträgen und Workshops. Zusätzlich können die Mitglieder Software Biz Community auch direkt in den Dialog mit den Experten treten und sich in den Foren mit anderen Software-Anbietern austauschen.

Für die Mitgliedschaft in der Software Biz Community werden keine Gebühren erhoben. Die Software Biz Community und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie unter http://www.software-biz-community.de.
Für Fragen und Informationen stehen wir euch gerne in der Community zur Verfügung.

Web 3.0 ?

Die meisten Unternehmen im Web 2.0 haben es noch nicht mal geschafft genug Geld zu verdienen um schwarze Zahlen zu schreiben. Trotzdem gibt es schon Personen die gerne über das Web 3.0 sprechen. Besonders Seiten/Communities die keine sinnvolle Monetarisierung finden versuchen sich dieses Schlagwort zu nutze machen um wieder auf Kapitalgeber zuzugehen.
Was ist aber Web 3.0 und wo liegen die Unterschiede? Dank an geekandpoke und mittwochsabend.


Web 3.0

Monetarisierung wird vernachlässigt

Schon seit einigen Monaten angekündigt wird es aber diesen Monat endlich soweit sein – die Studie + eBook zu Monetarisierung bei deutschen Anbietern von Social Media Diensten wird veröffentlicht. Gerade bin ich an den letzten Seiten (Änderungen gab es Dutzende) des PDFs welches wie auch das Social Media Optimization eBook kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Eines ist während der Krise ganz klar sichtbar geworden, die meisten Dienste haben das Monetarisieren stark vernachlässigt und schaffen es auch heute noch nicht, neue Wege zu gehen. Wieso das so ist wird mir wohl ein Rätsel bleiben, schließlich ist es einer der entscheidenden Punkte für den langfristigen Erfolg und die Erhaltung eines Dienstes. Ausnahmen sind Dienste die von einer Institution gegründet werden welche schon über genügend Mitglieder verfügen – hier das Beispiel evangelisch.de welches bald an den Start geht.

Wenn ich mir die hundert befragten Dienste anschaue, so ist dieses Jahr leider noch nicht sonderlich viel mit diesem Thema passiert, was mich durchaus erstaunt. Schließlich habe ich mit fast jedem Unternehmen genauer gesprochen und die ein oder andere interessante Information über zukünftige Herangehensweisen erfahren.

So dies nur so am Rande – ab morgen wird der normale Blogbetrieb wieder aufgenommen…

Social Networks zur Verbrechensbekämpfung nutzen?

Wie die Washington Post heute berichtet, nutzen amerikanische Polizisten die Einträge auf Social Networks, um nach Hinweisen zu suchen um Gewalttaten und Verbrechen zu verhindern. Außerdem dienen die Webseiten zur Überwachung von Gangs.

Die von der Zeitung befragten Polizisten geben an in regelmäßigen Abständen die Webseiten aufzusuchen. Es wurden auch schon einige Erfolge durch die Polizeiarbeit auf den Portalen erzielt unter anderem wurde ein jugendlicher Räuber aufgrund seines MySpace Profil erkannt und festgenommen.

Quelle: Heise.de

Am Wochenende konnten wir auf der Versammlung von einem Mitglied des BVCM e.V. ein paar Informationen zu der Zusammenarbeit mit der Polizei erfahren. Leider wissen viele Polizeidienststellen nicht wie Sie mit diesem Thema umgehen sollen und stellen Anfragen welche aus Datenschutzgründen nicht bearbeitet werden können.

Die Thematik ist aber weiterhin sehr interessant und die meisten Betreiber sehen sich grundsätzlich in der Verantwortung auch der Polizei zu helfen. Entscheidend hierbei ist aber ein kompetenter Ansprechpartner welcher auch genau weiß wie die rechtliche Lage aussieht.

BVCM Mitgliederversammlung in Hamburg

Auch ich finde endlich Zeit kurz ein paar Zeilen zur außerordentlichen Versammlung des Bundesverbands Community Management e.V. zu finden. Insgesamt waren über 16 Leute anwesend von denen 6 neue Mitglieder geworden sind. Somit ist unsere Mitgliederanzahl deutlich gestiegen und wenn es so weiter geht werden wir bald auch die hundert sprengen. (es dauert noch ein wenig ;))

Organisiert wurde die Versammlung von der Hamburger Fraktion allen voran unserer 2. Vorsitzenden Silke Schippmann. Insgesamt kann nur ein großes Lob ausgesprochen werden, an die komplette Organisation, denn die Location wie auch die zeitliche Abfolge war sehr gut geplant.

Kommen wir zu den formellen Punkten, welche die Satzung betreffen. Dank aller Anwesenden konnte die Satzung welche wir schon in Berlin verabschiedet haben bestätigt werden, schließlich konnten wir in der vergangen Zeit keine genauere Definition zum Thema Community Management erschließen. Darauf wird sich aber der AK1 zukünftig verstärkt stürzen

Die Vorträge waren sehr gut ausgewählt und mündeten in eine Diskussion und echten Erfahrungsaustausch welcher hoffentlich für alle Beteiligten interessante Aspekte veranschaulichte. Ich konnte doch einige neue Ansichten mitnehmen und fand die meisten Beiträge der Beteiligten sehr gut. An den Gesprächen konnte man erkennen, dass sich hier Personen gefunden haben die Wissen von was sie da sprechen. Ich hasse das Wort „Experten“ aber in diesem Zusammenhang darf es fallen.

Trotzdem gibt es auch einige negative Entwicklungen im Fall des Community Management und diese beschäftigen mich sehr stark. Zum einen meinen einige Akademien, Schulungsanbieter und Freelancer spezielle Schulungen für Community Manager anzubieten, obwohl diese nicht mal einen Tag Praxiserfahrung im Community Management haben. Selbst nach über 4 Jahren Erfahrung werde ich mich stark hüten eine allgemeine Schulung anzubieten, denn eine Schulung kann nur speziell auf das jeweilige Unternehmen, Verantwortungsbereiche und den eigentlichen Dienst durchgeführt werden. Klar gibt es einige handwerkliche Kniffe, welche aber man nicht einfach aus Büchern lernt, sondern nur durch jahrelange Praxis. Neben diesem starken Manko müssen wir auch zukünftig stärker daran arbeiten die Community Manager über interessante Urteile der deutschen Rechtssprechung zu unterrichten. Da haben wir definitiv Nachholbedarf.

Zusätzlich dazu muss ich mir selbst ein wenig an die Nase fassen, denn durch die Verwaltung des BVCM blieb mir kaum Zeit mich um den AK1 zu kümmern. Dies wird sich stark ändern, da wir die letzten Hürden mit der Bestätigung der Satzung genommen haben. Fehlt nur noch die Gemeinnützigkeit….

Ein wenig Selbstreflexion sollte erlaubt sein: Der BVCM e.V. muss und wird auch in den kommenden Wochen und Monaten stärker Position für Community Manager und das Community Management ergreifen. Wir müssen Gas geben und werden regelmäßig die Mitglieder über die Themen „Recht“ & „Ausbildung“ etc. informieren. Aber mehr dazu wohl in dieser Woche auf dem BVCM Blog.